Stehleuchten

Stehleucht­en sind mobil, sie spenden ihr Licht dort, wo man sie auf­stellt. Von Vorteil ist, dass sie z.B. von Ses­sel & Sofa aus bedi­ent wer­den kön­nen. Stehleucht­en eignen sich im Ver­gle­ich zu Tis­chleucht­en bess­er für Raum­licht, da sie mit höheren Wattzahlen bestückt wer­den kön­nen. Auf­grund der Höhe ist ein Ein­blick in die helle Lichtquelle nicht möglich, so beste­ht auch keine Gefahr der Blendung. Typ­is­che Aus­führun­gen für Stehleucht­en sind Deck­en­fluter, deren Licht nach oben gerichtet ist. Weit­er­hin gibt es Schirm­leucht­en, deren Licht nach unten und oben strahlt sowie ein­stell­bare Lese­leucht­en, deren Licht sich nach unten richtet.


Licht nach oben und unten

Stehleucht­en, die Licht nach oben und unten abgeben, kom­binieren Raum­licht und Zonen­licht. Das nach oben gerichtete Licht hellt die Decke auf und wird in den ganzen Raum gestreut. Das nach unten gerichtete Zonen­licht leuchtet gle­ichzeit­ig eine umschriebene Zone aus.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Leuch­t­en­typ wird meist im Wohnz­im­mer an Ses­sel & Sofa genutzt. Er kom­biniert dort Raum­licht zur all­ge­meinen Ori­en­tierung mit gerichtetem Zonen­licht zum Lesen.

Typ­is­che Aus­führung: Stehleucht­en mit Licht­führung nach oben und unten ver­fü­gen über einen Fuß mit Arm, an dem sich meist ein Schirm oder Reflek­tor befind­et.

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Um Blendung zu ver­mei­den, darf das Leucht­mit­tel in keinem Fall direkt zu sehen sein. Der Leucht­en­schirm sollte sich­er­stellen, dass das Leucht­mit­tel wed­er aus dem Stand noch aus dem Sitzen zu sehen ist. Dies kann dadurch gewährleis­tet wer­den, dass die Lichtquelle abgedeckt ist, oder aber der Leucht­en­schirm sich entsprechend ver­jüngt, d.h. zu ein­er Seite schmal zuläuft. In keinem Fall darf der Leucht­en­schirm so trans­par­ent sein, dass das Leucht­mit­tel durch den Schirm scheint und blendet. Ide­al ist eine leichte Trans­parenz, die den Schirm angenehm glühend erscheinen lässt.
  • Wird die Stehleuchte an Ses­sel & Sofa als Leselicht benötigt, darf das nach unten gerichtete Zonen­licht nicht nur einen kleinen Bere­ich rund um die Leuchte aufhellen. Es muss den Lese­bere­ich kom­plett und aus­re­ichend hell beleucht­en.
  • Eine Stehleuchte sollte möglichst ein­fach aus sitzen­der Posi­tion bedi­ent wer­den kön­nen. Ide­al­er­weise sollte sich der Schal­ter direkt an der Leuchte und nicht in der Mitte eines lan­gen Stromk­a­bels befind­en. Für eine indi­vidu­elle Ein­stel­lung der Licht­stim­mung emp­fiehlt sich ein Dim­mer.

Licht nach oben

Stehleucht­en, die ihr Licht nach oben abgeben, spenden ein Raum­licht, indem sie die Decke aufhellen, von wo aus das Licht in den ganzen Raum gestreut wird.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Leuch­t­en­typ wird für ein Raum­licht zur all­ge­meinen Ori­en­tierung in Wohnz­im­mer, Essz­im­mer, Schlafz­im­mer, Arbeit­sz­im­mer, Küche und Flur genutzt.

Typ­is­che Aus­führung: Stehleucht­en mit Licht­führung nach oben wer­den als Deck­en­fluter beze­ich­net. Sie ver­fü­gen meist über einen Fuß mit einem Arm, an dem sich ein nach oben geöffneter Schirm oder Reflek­tor befind­et.

 

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Stehleucht­en, deren Licht nach oben gerichtet ist, soll­ten bre­it und gle­ich­mäßig hell nach oben abstrahlen, und so einen großen Teil der Decke aufhellen. Wird die Decke punk­tuell beleuchtet, fühlt sich das Auge durch den hellen Licht­fleck geblendet.
  • Für Deck­en­schrä­gen empfehlen sich Deck­en­fluter, deren Schirm oder Reflek­tor flex­i­bel ver­stellt wer­den kann.
  • Für eine indi­vidu­elle Ein­stel­lung der Licht­stim­mung emp­fiehlt sich ein Dim­mer.

 

Licht nach unten, ein­stell­bar

Stehleucht­en, die Licht nach unten abgeben, spenden ein gerichtetes Zonen­licht, das eine umschriebe Zone hell ausleuchtet.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Leuch­t­en­typ wird als Lese­leuchte für ein Zonen­licht an Ses­sel & Sofa sowie für die zonierte Beleuch­tung zum Lesen am Bett genutzt. Darüber hin­aus ste­hen überdi­men­sion­ale Stehleucht­en, so genan­nte Bogen­leucht­en, zur Auswahl, deren Arm so hoch und weit reicht, dass sie wie eine Pen­delleuchte als Zonen­licht über dem Couch- oder Esstisch genutzt wer­den kön­nen.

Typ­is­che Aus­führung: Stehleucht­en mit Licht­führung nach unten ver­fü­gen meist über einen Fuß mit einem flex­i­bel ein­stell­baren Arm, an dem sich ein ver­stell­baren Schirm oder Reflek­tor befind­et.

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Stehleucht­en, deren Licht nach unten gerichtet ist, sollen den Lese­bere­ich, Couch- oder Esstisch gle­ich­mäßig hell und mit angenehm weichen Übergän­gen beleucht­en. Sie dür­fen ihr Licht keines­falls zu punk­tuell abgeben, denn harte Kon­traste lassen das Auge zu schnell ermü­den. Ide­al für Stehleucht­en war die herkömm­liche Glüh­lampe, weil diese ein gle­ich­mäßiges, warmes, weich­es Licht spendete. Als Folge des Glüh­lam­p­en­ver­botes sind herkömm­liche Glüh­lam­p­en allerd­ings bere­its vom Markt ver­schwun­den.
  • Halo­genglüh­lam­p­en eignen sich eben­falls gut für Stehleucht­en, hier müssen allerd­ings präzise Reflek­toren sich­er­stellen, dass das Licht die rel­e­vante Zone möglichst kom­plett und gle­ich­mäßig ausleuchtet. Auch Halo­gen­lam­p­en sind vom Glüh­lam­p­en­ver­bot betrof­fen, weshalb nach dem Stich­tag in 2016 nur noch beson­ders effiziente Mod­elle in Verkehr gebracht wer­den dür­fen.
  • LED-Lam­p­en bieten sich als effiziente Alter­na­tive an. Diese überzeu­gen nicht nur durch hohe Lich­taus­beute und extrem lange Lebens­dauer, auch die Lichtqual­ität von LEDs wird mit jed­er Gen­er­a­tion verbessert.
  • Eine Stehleuchte sollte aus dem Sitzen oder Liegen bedi­ent wer­den kön­nen. Von Vorteil ist es daher, wenn sich der Schal­ter direkt an der Leuchte und nicht in der Mitte eines lan­gen Stromk­a­bels befind­et.

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