11 Punkte für gutes Licht

11 Punkte für gutes Licht

An son­ni­gen Tagen steigt unser Wohlbefind­en. Wir sind gut gelaunt und voller Energie — so hat es die Natur ein­gerichtet. Wir haben uns auf die Fah­nen geschrieben, unseren Lesern ein Licht in ver­gle­ich­bar­er Qual­ität in die Wohn­welt zu holen. Denn: Das richtige Licht in den heimis­chen vier Wän­den fördert das Wohlbefind­en und die Gesund­heit.

11 Punk­te für gutes Licht sind dabei entschei­dend

1. Ent­blendung
2. Hel­ligkeitsverteilung
3. Beleuch­tungsstärke
4. Licht­farbe
5. Farb­wieder­gabe
6. Schat­tigkeit
7. Lichtrich­tung
8. Licht­dy­namik
9. Bedi­enung
10. Flex­i­bil­ität
11. Mobil­ität

 


11 Punkte für gutes Licht - Blendung1. Ent­blendung
Son­nen­brille, nein Danke

Der hell­ste Punkt sollte immer das beleuchtete Objekt sein, niemals die Leuchte an sich. Anson­sten wird das Auge geblendet, Sehleis­tung und Wohlbefind­en wer­den stark beein­trächtigt.

So soll z.B. die Esstis­chleuchte den gedeck­ten Tisch stim­mungsvoll in Szene set­zen und nicht etwa die Speisenden im Gespräch blenden.

Für intel­li­gente Lichtlö­sun­gen ist jede Blendung tabu. Schließlich will nie­mand zuhause seine Son­nen­brille tra­gen, um in Ruhe essen zu kön­nen.

 

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11 Punkte für gutes Licht - Helligkeitsverteilung2. Hel­ligkeitsverteilung
Kom­po­si­tion von Hell und Dunkel

Die Hel­ligkeit ist das, was das Auge wahrn­immt. Sie set­zt sich zusam­men aus dem Licht, das die Leuchte spendet, und der Farbe des betra­chteten Mate­ri­als. Helle Räume entste­hen durch Beleuch­tung heller Mate­ri­alien.

So wirkt jed­er Raum hell, wenn Wände und Deck­en hell sind und diese beleuchtet wer­den. Die Beleuch­tung des dun­klen Fuß­bo­dens, z.B. über eine nach unten gerichtete Pen­delleuchte, lässt den gle­ichen Raum selb­st bei viel Licht dunkel erscheinen. Ziel ist es, Hel­ligkeit so har­monisch zu verteilen, dass Räume möglichst wohn­lich wer­den. Sowohl ein heller Licht­fleck in dun­kler Umge­bung, als auch ein ein­tönig beleuchteter Raum wer­den vom Betra­chter als unan­genehm emp­fun­den. Zu starke Hell-Dunkel-Kon­traste stren­gen das Auge an, es muss extrem adap­tieren und ermüdet schnell. Zu gle­ich­för­mig beleuchtete Räume sind dage­gen lang­weilig. Atmo­sphäre und Stim­mung bleiben auf der Strecke, so wie man es von bewölk­ten Tagen her ken­nt. Die Beleuch­tung in einem Raum sollte daher ein weich­es Raum­licht mit gerichtetem Zonen­licht kom­binieren.

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11 Punkte für gutes Licht - Beleuchtungsstärke

3. Beleuch­tungsstärke
Laut­stärke des Licht­es

Die Beleuch­tungsstärke, gemessen in Lux, darf nicht etwa mit der Hel­ligkeit ver­wech­selt wer­den. Sie entschei­det darüber, wie viel Licht eine Leuchte spendet, nicht wie hell dieses Licht ist. Europäis­che Nor­men für Bild­schir­mar­beit­splätze empfehlen z.B. 500 Lux.

Eine hohe Beleuch­tungsstärke ist immer dann entschei­dend, wenn ein andauern­des, gutes Sehen erforder­lich ist, z.B. beim Arbeit­en, Lesen, Zeich­nen, Basteln, Heimw­erken.

Die von uns emp­fohle­nen Leucht­en für ver­schiedene Räume und Zonen sind so gewählt, dass die jew­eils ide­ale Beleuch­tungsstärke gewährleis­tet ist.

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11 Punkte für gutes Licht - Lichtfarbe4. Licht­farbe
Unter­schied zwis­chen Warm und Kalt

Die Licht­farbe macht den Unter­schied zwis­chen kaltem und war­men Licht. Sie wird bes­timmt durch das Farb­spek­trum, das je nach Leucht­mit­tel vari­iert. Von zen­traler Bedeu­tung sind die Far­ben Rot und Blau.

Je mehr Rotan­teile, desto wärmer ist das Licht, je mehr Blauan­teile, desto käl­ter. Gemessen wird die Licht­farbe in Grad Kelvin (°K).

 

 

 

LichtquelleKelvinFar­ban­teilLichtwirkung
Kerze1.800 °Kextrem hoher
Rotan­teil
schme­ichel­ndes,
schumm­riges Licht
Glüh­lampe2.700 °Ksehr hoher
Rotan­teil
warmes, gemütlich­es
Licht
Halo­genglüh­lampe3.000 °Khoher Rotan­teilweißes, kräftiges
Licht
Leucht­stof­flampe 8404.000 °Kaus­geglich­en­er Blau- und Rotan­teilneu­trales, klares Licht
Tages­licht6.000 –
20.000 °K
hoher Blauan­teilfrisches, natür­lich­es, aktivieren­des Licht

 

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11 Punkte für gutes Licht - Farbwiedergabe

5. Farb­wieder­gabe
Spek­trum für bril­lante Far­ben

Die Farb­wieder­gabe entschei­det darüber, ob das Licht Far­ben leuch­t­end oder matt erscheinen lässt. Sie wird von den
Leucht­mit­teln bes­timmt (z.B. Glüh­lampe, Halo­gen­lampe,
Leucht­stof­flampe). Die Farb­wieder­gabe wird bemessen nach dem Farb­wieder­gabein­dex (Ra). Der Wert Ra=100 ste­ht dabei für best­mögliche Farb­wieder­gabe. Für den Wohn­bere­ich emp­fiehlt sich grund­sät­zlich eine möglichst hohe Farb­wieder­gabe. Aus­nahme ist das Bad. Hier wer­den Leucht­stof­flam­p­en und Kom­pak­tleucht­stof­flam­p­en emp­fohlen, da sie großflächig schat­te­n­armes Licht spenden und damit Gesichter best­möglich ausleucht­en. Bei diesen Lam­p­en­typen müssen jedoch bei der Farb­wieder­gabe Abstriche in Kauf genom­men wer­den.

 

Farb­wieder­gabein­dex RaEigen­schaft Farb­wieder­gabeLeucht­mit­tel
95 — 100bril­lantHalo­gen­lam­p­en, Glüh­lam­p­en, (hochw­er­tige) LEDs
90–94sehr gutLEDs
80 — 89gutKom­pakt-Leucht­stof­flam­p­en, Leucht­stof­flam­p­en, Energies­par­lam­p­en mit EVG, Ent­ladungslam­p­en, (ältere) LEDs
60 — 79befriedi­gendLeucht­stof­flam­p­en, Queck­sil­ber­dampf-Hochdruck­lam­p­en
40 — 59genü­gendQueck­sil­ber­dampf-Hochdruck­lam­p­en
0 — 39ungenü­gendNatri­um­dampf-Hochdruck- und Nieder­druck­lam­p­en

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11 Punkte für gutes Licht - Schattigkeit

6. Schat­tigkeit
Lebendi­ge Räume durch Licht und Schat­ten

Schat­ten ste­hen nicht für Dunkel­heit son­dern für ein lebendi­ges Licht. Sie fördern das drei­di­men­sion­ale Sehen, Gesichter und Gegen­stände wer­den mod­el­liert, Ober­flächen­struk­turen und Details erkennbar.

Eine dif­fuse Licht­soße ohne Schat­ten wird daher als unan­genehm emp­fun­den. Aber auch zu starke Schat­ten mit harten Rän­dern wirken störend. Ide­al sind aus­ge­wo­gene Schat­ten, die For­men und Ober­flächen leicht erkennbar machen. So wer­den z.B. Gesichter von Fre­un­den, die am Esstisch sitzen, char­mant in Szene geset­zt. Sehr starke oder fehlende Schat­ten lassen das Gegenüber dage­gen hart oder fahl ausse­hen.

 

 

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11 Punkte für gutes Licht - Lichtrichtung

7. Lichtrich­tung
Länge und Posi­tion von Schat­ten

Die Rich­tung, aus der das Licht auf Gegen­stände fällt, bee­in­flusst Länge und Posi­tion entste­hen­der Schat­ten. Je flach­er der Winkel des Lichte­in­falls, desto länger die Schat­ten. Extreme Schat­ten kön­nen z.B. an Küchenar­beit­splat­ten, Schreibtis­chen oder beim Lesen auf dem Sofa sehr störend sein, ins­beson­dere wenn Hände oder Gegen­stände Schat­ten auf das beleuchtete Objekt wer­fen.

Für Recht­shän­der ist es daher von Vorteil, wenn das Licht aus einem nicht zu flachen Winkel von links-oben kommt, für Linkshän­der sollte es von rechts-oben kom­men.

 

 

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11 Punkte für gutes Licht - Lichtdynamik

8. Licht­dy­namik
Anpas­sung an indi­vidu­elle Anforderun­gen

Dynamis­ches Licht passt sich indi­vidu­ellen Anforderun­gen an. Es stellt sich auf Sit­u­a­tio­nen ein, auf Tätigkeit­en, Tageszeit­en und Stim­mungen. Wichtig­stes und beliebtestes Instru­ment ist der Dim­mer. Er entschei­det z.B. ob die Leuchte für Ses­sel & Sofa ein kräftiges Leselicht oder ein gemütlich­es Stim­mungslicht spendet.

Eine intel­li­gente Lösung für dynamis­ches Licht bieten mod­erne Arbeit­splat­zleucht­en, die sich vol­lau­toma­tisch der Stärke des Tages­licht­es anpassen. Durch die kon­stante Beleuch­tung des Schreibtis­ches wird ein­er Ermü­dung vorge­beugt, die Leis­tungs­fähigkeit deut­lich verbessert.

Der neuste Trend im Bere­ich der Stim­mungslichter sind LED-Leucht­en mit verän­der­lich­er Licht­farbe. Das Beson­dere daran: Sie geben die Möglichkeit, die Licht­farbe beliebig zu vari­ieren. In Kom­bi­na­tion mit entsprechen­den Fernbe­di­enun­gen, die ver­schiedene Licht­pro­gramme vorgeben, kann das Licht so dynamisch eingestellt wer­den. Die Leuchte spielt dann automa­tisch in gewün­schter Form mit einem lebendi­gen Wech­sel der Licht­farbe.

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11 Punkte für gutes Licht - Bedienung

9. Bedi­enung
Ein­fach und schnell zum richti­gen Licht

Licht an, Licht aus. Hört sich ein­fach an, kann aber kom­pliziert wer­den. Dann etwa wenn sich der Schal­ter ein­er Stehleuchte auf hal­ber Strecke des Kabels befind­et. Von der Tür aus oder auf Sofa oder Ses­sel sitzend ist er dann schi­er unerr­e­ich­bar.

Um schnell, flex­i­bel und ein­fach an das richtige Licht zu kom­men, ist also die intel­li­gente Posi­tion­ierung der Schal­ter entschei­dend. Sie soll­ten sich dort befind­en, wo sie gebraucht wer­den, z.B. flex­i­bel in Form ein­er mobilen Fernbe­di­enung oder direkt neben der Tür.

Den größten Kom­fort bieten intel­li­gente Bedi­enele­mente, die sich kabel­los an jedem beliebi­gen Ort instal­lieren lassen. Ins­beson­dere in Räu­men mit mehr als drei Leucht­en empfehlen sich Licht­s­teuerun­gen, über die sämtliche Leucht­en eines Raumes gle­ichzeit­ig anges­teuert wer­den kön­nen. Ver­schiedene Stim­mungen lassen sich so über indi­vidu­elle Licht­szenen vari­abel und schnell mit einem einzi­gen Knopf­druck ein­stellen.

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11 Punkte für gutes Licht - Flexibilität

10. Flex­i­bil­ität
Vari­able Dreh- und Angelpunk­te für Zonen­licht

Flex­i­bel ver­stell­bar in ein, zwei, drei oder mehr Rich­tun­gen. Je vari­abler sich die Lichtrich­tung ein­er Leuchte ein­stellen lässt, desto viel­seit­iger ist ihr Ein­satzge­bi­et.

Das Licht kann ganz nach Bedarf aus­gerichtet wer­den, mal mehr, mal weniger stark fokussiert, so dass es sich ver­schiede­nen Bedin­gun­gen anpassen kann. Sei es, dass die Schreibtis­chleuchte ganz nah herange­zo­gen wird, um Details zu zeich­nen oder das Licht der Lese­lampe neben Ses­sel und Sofa an die Decke gerichtet wird, um ein indi­rek­tes gemütlich­es Licht im ganzen Wohnz­im­mer zu schaf­fen. Ganz gle­ich ob Tis­chleuchte, Stehleuchte, Wan­dleuchte oder Pen­delleuchte — mit flex­i­bel auszurich­t­en­dem Licht kann eine Leuchte viel­seit­ig genutzt wer­den und unter­schiedliche Stim­mungen erzeu­gen.

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11 Punkte für gutes Licht - Mobilität

11. Mobil­ität
Für kleine und große Ortswech­sel

Hochw­er­tige Leucht­en sind Begleit­er für das ganze Leben. Umso wichtiger ist es, dass sie sich bei Umzug, Ren­ovierung – oder ein­fach weil man sich einen neuen Platz für die Lieblingsleuchte aus­ge­sucht hat – ohne Umstände neu platzieren lassen.

Klemm-, Steh- und Tis­chleucht­en sind in dieser Hin­sicht beson­ders mobil. Aber auch Mod­elle, die fest an Decke, Wand oder Möbeln ange­bracht wer­den, kön­nen ortsverän­der­lich einge­set­zt wer­den, wenn Demon­tage und Mon­tage leicht von der Hand gehen. Ger­ade hier überzeu­gen Marken­pro­duk­te im Ver­gle­ich zu Massen­ware. Sie bieten Lan­glebigkeit, Sicher­heit und Kom­fort und über­leben damit so manche Möbel­hausleuchte um ein Vielfach­es an Jahren. Eine Rech­nung, die aufge­ht.

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