Marcel Wanders — Der Stardesigner im Interview

Moooi-Gründer Marcel Wanders und lightMAG-Chefredakteur Florian Felgenhauer während des Interviews im Moooi-Showroom in Amsterdam.

Als wäre der Besuch des Moooi Showrooms in Amsterdam, von dem wir im vergangenen lightMAG-Beitrag berichteten, nicht schon spektakulär genug gewesen, lief uns zu unserer Freude auch noch Moooi-Gründer und Stardesigner Marcel Wanders über den Weg. Wir baten kurzerhand um ein Interview, dass der sympathische Niederländer uns ohne zu zögern gewährte. Außerdem werfen wir einen Blick auf einige spektakuläre Moooi-Neuheiten und stellen die Person Marcel Wanders und sein bisheriges Schaffen als Designer etwas genauer vor.

 

Meeting Marcel Wanders @ Moooi

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Ein Blick in den spektakulären Moooi-Showroom in Amsterdam

Das Interview mit Marcel Wanders kam sehr spontan zustande und war etwas aus dem Zufall geboren. Eigentlich sollte Wanders an diesem Tag überhaupt nicht im Moooi-Showroom in Amsterdam vor Ort sein. Wir erwischten den niederländischen Stardesigner als er einen kurzen Abstecher zur Kaffeemaschine im Showroom unternahm. Nachdem uns kurz das Herz in die Hose gerutscht war – schließlich trifft man nicht alle Tage auf einen Designer von Wanders Kaliber – fassten wir Mut und baten kurzerhand um ein Interview. Allein diese erste Kontaktaufnahme verdeutlichte, wie locker und ungezwungen Marcel Wanders trotz allen Erfolges geblieben ist.

lightMAG: Herr Wanders, wir freuen uns sehr, Sie hier anzutreffen. Dürften wir Ihnen vielleicht ein kurzes Interview per E-Mail zukommen lassen?

Marcel Wanders: Ich hätte auch jetzt etwas Zeit. Wenn Sie mögen, können wir uns gern kurz zusammensetzen und uns unterhalten. Außerdem gehen solche Anfragen per Mail meistens bei mir unter. (Wanders lächelt etwas verschmitzt)

Wir nehmen kurzerhand Platz auf einer Couch im Moooi-Showroom und beginnen unser Interview.

lightMAG: Thema LED: Leuchtmittel der Zukunft oder hässliches Licht?

Marcel Wanders: (schmunzelt) Hässliches Licht – zumindest anfangs. In den frühen Tagen der LED standen wir als Designer vor dem Problem, dass nicht alle LEDs die gewünschte Lichtqualität mitbrachten. In dieser Hinsicht hat sich die LED aber mittlerweile stark weiterentwickelt. Heute stehen uns hochwertige LEDs zur Verfügung, die sich auch für unsere „ceremonial lights“ eignen. Gleichzeitig stellt die LED den Designer vor völlig neue Herausforderungen, etwa im Hinblick auf Bauformen.

lightMAG: Wie beurteilen Sie die LED hinsichtlich Eigenschaften wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz?

Marcel Wanders: Die LED kommt dem Begriff „ökologisches Licht“ am nächsten. Der Aspekt der Nachhaltigkeit wird auch im Bereich der Beleuchtung immer wichtiger. Wir (Moooi, Anm. d. Red.) werden künftig verstärkt mit LED-Technik für unsere „ceremonial lights“ arbeiten. Ich denke hier an Leuchten, deren Design perfekt auf das Leuchtmittel zugeschnitten ist.

Panoramablick durch den Moooi-Showroom in Amsterdam. Im Vordergrund: ein Esstisch, der im Licht des LED-Kronleuchters "Kroon" erstrahlt.

Die LED-Leuchte Kroon 11 transportiert den traditionellen Kronleuchter ins 21. Jahrhundert

lightMAG: Wie wird sich das im Design niederschlagen? Wie sehen die Leuchten der Zukunft aus?

Marcel Wanders: Es ist schwer einzuschätzen, wie LED-Leuchten in zehn Jahren aussehen werden. Wahrscheinlich werden wir uns mehr und mehr vom klassischen Erscheinungsbild einer Leuchte mit Schirm und Glühlampe entfernen.

lightMAG: Was halten Sie vom Glühlampenverbot durch die EU-Gesetzgebung?

Marcel Wanders: Ich schätze den Grundgedanken, mehr auf energieeffiziente Produkte zu achten. Auch wenn die Beleuchtung im Hinblick auf den Gesamtenergieverbrauch eher eine geringe Rolle spielt, kann durch energiesparende Leuchtmittel zumindest ein kleiner Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit Energie geleistet werden. Und oftmals sind es ja diese kleinen Dinge, die für große Veränderungen sorgen. Ob es sinnvoll war, die Glühlampe aus dem Verkehr zu ziehen, bevor ein angemessener Ersatz zur Verfügung stand, ist eine andere Frage. Dennoch bin ich in gewisser Hinsicht froh, dass ich nicht mehr über dieses Thema nachdenken muss. Die Gesetze zwingen uns quasi dazu, Produkte zu entwickeln, die den heutigen Anforderungen gerecht werden.

Im weiteren Gesprächsverlauf kommen wir auf das Thema Materialien und Werkstoffe zu sprechen. Was uns beim Schlendern durch den beeindruckenden Moooi Showroom nämlich immer wieder auffiel, war die Experimentierfreudigkeit der Designer in puncto Materialien und Werkstoffe. Die Objekte der „Paper“-Kollektion etwa entstehen aus mehreren Schichten gepressten Papiers. Die Möbel und Leuchten der „Smoke“-Reihe hingegen wirken, als wären sie bei großer Hitze verkohlt.

lightMAG: Innovative Ideen wir die „Paper-“ oder die „Smoke“-Reihe bestechen durch eine völlig neue Herangehensweise an die Materialität des Objektes. Macht die Experimentierfreudigkeit mit Materialien und Formen einen Teil der Moooi-Identität aus?

Marcel Wanders: Das Experimentieren, das Ausprobieren ist ein wesentlicher Schritt im Designprozess. Dazu müssen nicht völlig neue Ideen entwickelt werden – manchmal handelt es sich um ein bekanntes, altvertrautes Material, das auf neue, überraschende Weise arrangiert wird. Manchmal greifen wir traditionelle, lang bekannte Formen auf, und interpretieren diese mit neuem Material. Manchmal handelt es sich bei neuen Ideen um alte Ideen, und alte Ideen formen neue Ideen. Wir sind ein Design-Unternehmen, wir wollen uns entwickeln. Wir möchten Objekte gestalten, die wahrhaft einen Beitrag zum Design von Heute leisten.

 

Die hölzerne Stehleuchte Brave New World thront in der Mitte eines Raumes im Moooi Showroom in Amsterdam.

„Incredible“ – so beschreibt Marcel Wanders die eindrucksvolle Brave New World Stehleuchte

Wanders Blick schweift durch den Raum und verharrt an der XL Version der eindrucksvollen Stehleuchte Brave New World, als wollte die Leuchte sein Argument untermauern.

Marcel Wanders: Wir möchten Dinge umsetzen, die wir vor einigen Jahren noch nicht realisieren konnten. Diese Leuchte etwa (die Brave New World, Anm. d. Red.) ist einfach unglaublich. Die Form an sich ist nichts Neues, allerdings ist diese Umsetzung von Freshwest absolut einzigartig.

 

Über einem Esstisch im Moooi Showroom in Amsterdam thront die Pendelleuchte Heracleum.

Verwöhnt den Esstisch mit ihrem effektvollen Lichtspiel: Heracleum von Bertjan Pot

lightMAG: Christian (IJsselmuiden, General Sales Manager bei Moooi, Anm. d. Red.) berichtete uns vom Elektro-Sandwich, das bei der Heracleum Leuchtenfamilie zum Einsatz kam. Erzählen Sie uns davon.

Marcel Wanders: Bertjan verzweifelte an den Kabelverbindungen für die hauchfeinen Strukturen der Heracleum. Die Lösungen, die er ausprobierte machten die einzelnen Arme der Leuchte zu schwer, so dass diese „durchhingen“. Ich arbeitete währenddessen an einer neuen Leiter-Technik, dem Elektro-Sandwich. Das Konzept beinhaltet mehrere Schichten von leitender und nichtleitender Farbe – so wird die Gehäusekomponente selbst zum Leiter. Durch den Verzicht auf zusätzliche Leiterbahnen wird Material eingespart und die Leuchte kann deutlich leichter konstruiert werden.

Mehrere Exemplare der Flos Skygarden Pendelleuchte hintereinander an einer Decke befestigt.

Die spektakuläre Skygarden brachte Wanders einen Red Dot Award ein

lightMAG: Wir vom lightMAG sind regelrechte Fans der Skygarden. Können wir auch in Zukunft auf Kooperationen zwischen Marcel Wanders und Flos hoffen?

Marcel Wanders: Flos ist ein einzigartiges Unternehmen. Wir werden auch in Zukunft sicherlich wieder zusammenarbeiten.

lightMAG: Herr Wanders, wir bedanken uns vielmals für das Gespräch.

 

 

 

 

 

Mit diesem Statement zur Zusammenarbeit mit Flos endete unser Interview mit dem niederländischen Designer. Waren wir vorher bereits von der Arbeit Marcel Wanders begeistert, zeigten wir uns im Gespräch auch von seinen menschlichen Qualitäten beeindruckt. Der Stardesigner plauderte ungezwungen und in lockerem Ton mit uns und machte während des Interviews so manchen Scherz. Unser Eindruck: Marcel Wanders ist nicht nur ein brillanter Designer, sondern auch eine rundum sympathische Persönlichkeit.

 

 

Besuch bei Moooi – Zur Person Marcel Wanders

Marcel Wanders posiert mit der light11-Delegation für ein gemeinsames Foto im Moooi Showroom in Amsterdam.

Marcel Wanders gesellt sich für ein Gruppenfoto zum light11-Team

Zugegeben: wir sind einigermaßen Stolz darauf, dass sich Marcel Wanders Zeit für ein Gespräch mit unserer lightMAG-Redaktion nahm. Schließlich ist der Niederländer einer der bekanntesten und gefragtesten Designer unserer Zeit. Seine Arbeiten wurden bereits mit zahlreichen renommierten Designpreisen ausgezeichnet, unter anderem konnte er mit der Flos Skygarden den Red Dot Award erringen. Einige seiner Werke sind Exponate in berühmten Museen dieser Welt, etwa im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA).

 

Ein Portraitfoto von Marcel Wanders in schwarz-weiß.

Schaut nicht immer so ernst: Designer Marcel Wanders im Portrait

Marcel Wanders wurde 1963 im Örtchen Boxtel geboren, südlich von Amsterdam gelegen. Nach seinem Abschluss an der Kunstakademie in Arnheim war er zunächst einige Jahre als freiberuflicher Designer aktiv. 1995 gründete er sein eigenes Designbüro mit dem treffenden Namen „Wanders Wonders“, also die „Wunder Wanders“. Aus einem Zweig seines Designbüros entsteht 2001 die eigenständige Marke Moooi, gleichzeitig bleibt das Designbüro erhalten. Sein Durchbruch gelang Wanders bereits 1996 mit dem Design des „Knotted Chair“ für den italienischen Möbelhersteller Cappellini. Bereits hier deutet sich Wanders Vorliebe für außergewöhnliche Designkonzepte und innovativen Materialeinsatz an: der Stuhl wird aus Carbon- und Aramidfasern geflochten. Letztere sind auch unter dem Markennamen „Kevlar“ bekannt und werden dank ihrer hohen Festigkeit gerne im Sicherheitsbereich eingesetzt, etwa für die Herstellung schusssicherer Westen.

 

 

Im Laufe seiner Karriere war Wanders für eine ganze Reihe namhafter Auftraggeber tätig, darunter British Airways, Alessi, Capellini und natürlich Flos. Auch heute noch arbeitet Wanders als Designer für verschiedene Marken. Als Innenarchitekt gestaltete er unter anderem die Innenräume einiger Hotels der Kette Kameha Grand im detailverliebten Stil des Neobarock. In Amsterdam gestaltete er unter anderem das eingangs erwähnte Hotel Andaz, dessen Innenausstattung er überwiegend mit Moooi-Objekten realisierte. Für Moooi ist er ebenfalls als Designer tätig, bekleidet hier aber zudem noch den Posten des Creative Director. Als solcher hat er die Verantwortung für die Zusammenstellung der Moooi-Kollektion, sucht also persönlich aus, welche Produkte es ins Sortiment der Marke schaffen.

 

Zwei Exemplare der Flos Skygarden beleuchten ein Wohnzimmer.

Himmlischer Garten: die Pendelleuchte Skygarden entwarf Wanders für Flos

Zu den bekanntesten Arbeiten Wanders im Bereich der Beleuchtung zählt definitiv die bereits erwähnte Pendelleuchte Skygarden, die er für Flos gestaltete. Skygarden präsentiert sich mit üppigen Maßen und einem ganz besonderen „Innenleben“. Der Schirm der Leuchte ist an der Innenseite mit einem aufwändigen Gipsrelief aus Blumenranken versehen, die an eine stuckverzierte Decke erinnern. Eine solche Decke diente Wanders auch als Inspiration bei der Gestaltung dieser außergewöhnlichen Pendelleuchten. Skygarden, der „himmlische Garten“ präsentiert sich im typischen Wanders-Stil als Fusion aus traditionellen, klassischen Elementen – in diesem Falle die barocken, floralen Muster – und modernen Einflüssen, wie der glatten und hochglänzenden Aluminiumoberfläche.

 

Für Flos gestaltete Marcel Wanders außerdem die spektakuläre Pendelleuchte Zeppelin. An dieser Stelle müssen wir noch einmal auf Wanders Aussage zurückkommen, dass es sich bei neuen Ideen eigentlich oft um alte Ideen handelt, und alte Ideen oft neue hervorbringen. So erweist sich auch Zeppelin als Hommage an ein Werk der Designer-Legende Achille Castiglioni. Der hatte bereits in den 1950er Jahren mit dem Material Cocoon experimentiert, dass zuvor von den Streitkräften der US-Armee als Verpackungsmaterial eingesetzt wurde. Castiglionis Pendelleuchte Taraxacum machte sich die besondere Lichtdurchlässigkeit des Materials zunutze und präsentierte sich bei ihrem Erscheinen 1960 als innovatives Beleuchtungsobjekt. Auch für die Pendelleuchte Viscontea, sowie für die Tischleuchte Gatto bediente sich Castiglioni des innovativen Materials. Wanders griff diese Idee auf, verabschiedete sich jedoch von den abstrakten Formen, die Castilgionis Taraxacum prägten. Stattdessen setzte er für das Leuchtengestell auf die Form eines klassischen Kronleuchters. Durch das Bespannen mit dem Cocoon-Material wirkt dieser, als wäre er über Jahrhunderte von Spinnen eingewoben worden. Zeppelin kombiniert also eine „alte Idee“, wie die traditionelle Kronleuchter-Form, mit einer anderen „alten Idee“ – dem Cocoon-Material zu einem gänzlich neuen Designkonzept.

 

Die beiden Pendelleuchten Valentine und Baby Valentine in Nahaufnahme vor weißem Hintergrund

Leuchtendes Duo: Valentine und die kompakte Baby Valentine

Für Moooi gestaltete Wanders unter anderem die Valentine Pendelleuchten, die in ihrer Gegensätzlichkeit ein wenig an die Flos Skygarden erinnern. Wie die berühmte Pendelleuchte von Flos präsentiert sich auch Valentine als kontrastreiches Objekt mit schlicht gestalteter Oberfläche und einem überraschenden Innenleben. Der hochglänzende Metallschirm lässt die Leuchte auf den ersten Blick eher schlicht wirken. Lediglich der gläserne Ring an der Oberseite durchbricht die klare Sachlichkeit des Leuchtenschirms. Erst ein Blick ins Innere offenbart das Geheimnis von Valentine: ein Diffusor aus mundgeblasenem Kristallglas, versehen mit aufwändigen Blumenmustern, ziert den Lichtaustritt an der Unterseite. Valentine liefert zoniertes, nach unten gerichtetes Licht, gleichzeitig wird mit dem Einschalten auch der transparente Glasring an der Oberseite des Schirmes beleuchtet und sorgt für zusätzliche Lichteffekte.

 

 

Die LED-Pendelleuchte Valentine Flat vor weißem Hintergrund.

Deutlich flacher als das Original fällt die Valentine Flat aus

Valentine ist auch als Baby Valentine erhältlich, die mit einem Schirmdurchmesser von 21cm deutlich kompakter ausfällt, als die normale Valentine. Mit Valentine Flat ist unter den Moooi Neuheiten 2014 auch eine neue Variante der beliebten Pendelleuchte vertreten. Valentine Flat durchbricht die Form ihrer Vorgängerin und präsentiert sich als besonders flache Designerleuchte. Verbindendes Element sind die floralen Elemente an der Unterseite der Leuchte. Im Gegensatz zu Valentine und Valentine Flat, die mit E27 bzw. E14 Sockel ausgestattet sind, arbeitet Valentine Flat mit fest installierten LED-Modulen und arbeitet somit besonders energieeffizient.

 

 

 

 

Ein Ensemble der Bell Pendelleuchten schwebt über einem Esstisch im Moooi Showroom in Amsterdam

Die Bell Pendelleuchten präsentieren sich als perfekter Lichtspender über Esstischen

Unter den Moooi Neuheiten findet sich auch die von Marcel Wanders gestaltete Bell-Pendelleuchte, die mit einem charakteristisch gestalteten Leuchtenschirm in Glockenform aufwartet. Der Schirm wird aus mundgeblasenem Glas gefertigt, ebenso wie der kugelförmige Diffusor innerhalb der Glocke, der auch das Niedervolt-Halogenleuchtmittel beherbergt. An der Oberseite ist Bell mit einer Schleife aus Keramik verziert, die den edlen Look dieser Pendelleuchte zusätzlich unterstreicht. Bell ist in verschiedenen Farbkombinationen zu haben, die Schleife ist unter anderem auch mit vergoldeter Oberfläche erhältlich. Wanders arbeitet bei seinen Leuchten gerne mit der Form der Glocke. In der Lobby des Amsterdamer Hotel Andaz finden sich überdimensionale Glocken als Lichtspender. Im Innern beherbergen die Riesen-Glocken opulent gestaltete Kronleuchter und erzielen damit bei jedem Betrachter einen Aha-Effekt.


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