Woran erkenne ich gutes Raumlicht?


Raumlicht für Grund- und Allgemeinbeleuchtung

Raum­licht bre­it­et sich gle­ich­mäßig im Raum aus und dient damit der Grund- und All­ge­mein­beleuch­tung. Meist entste­ht eine Raumwirkung durch nach oben, zur Decke gerichtetes Licht, oder solche Leucht­en, die gle­ich­mäßig nach allen Seit­en abstrahlen. Gutes Raum­licht sorgt für die Grund­hel­ligkeit, die das Auge zur Ori­en­tierung braucht. Es gle­icht starke Hel­ligkeit­sun­ter­schiede im Raum aus und erle­ichtert dem Auge so die Adap­tion an ver­schiedene Zonen. In der Folge ermüdet das Auge weniger schnell.

Fehlt jeglich­es Raum­licht, wie z.B. in einem Wohnz­im­mer, das auss­chließlich durch eine Lese­lampe am Sofa beleuchtet wird, empfind­et unser Auge dies als unan­genehm. Ein aus­gle­ichen­des Raum­licht schafft dage­gen eine behagliche Atmo­sphäre, die das Wohlbefind­en fördert.

Wohnz­im­mer
Essz­im­mer
Schlafz­im­mer
Arbeit­sz­im­mer
Flur
Bad
Küche
Kinderz­im­mer


Raumlicht im Wohnzimmer

Eine zen­tral platzierte Deck­en­leuchte allein wird dem Anspruch ein­er vari­ablen Wohnz­im­mer­beleuch­tung nicht gerecht. Wir rat­en allerd­ings zur Instal­la­tion von min­destens ein­er Leuchte, die beim Betreten des Raumes eingeschal­tet wer­den kann. Von klas­sis­chen Opalleucht­en über 150 Watt rat­en wir ab, da sie blenden und so die Stim­mung im Raum neg­a­tiv beein­trächti­gen. Geeignet sind Steh- und Tis­chleucht­en, Wand- sowie Pen­delleucht­en.

Beson­ders zu empfehlen sind blend­freie Leucht­en, welche die Decke aufhellen, und so ein weich­es, gle­ich­mäßiges Raum­licht schaf­fen. Eine flex­i­ble Lösung sind Schienen­sys­teme, mit denen mehrere Leucht­en unab­hängig vom Deck­e­naus­lass ange­ord­net wer­den kön­nen. So lassen sich Raum­licht und Zonen­licht effek­tvoll miteinan­der kom­binieren.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Wohnz­im­mer
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Raumlicht im Esszimmer

Das Raum­licht im Essz­im­mer kann über Wan­dleucht­en, Steh- und Tis­chleucht­en erzeugt wer­den. Es emp­fiehlt sich, min­destens eine Leuchte so zu instal­lieren, dass sie beim Betreten des Raumes zur Ori­en­tierung eingeschal­tet wer­den kann. Auf­grund der erwäh­n­ten Blendung, rat­en wir auch in diesem Falle von klas­sis­chen Opalleucht­en über 150 Watt ab.

Stattdessen ist die Ver­wen­dung blend­freier Wan­dleucht­en, Steh- und Tis­chleucht­en rat­sam, welche die Decke aufhellen und so ein weich­es, gle­ich­mäßiges Raum­licht schaf­fen. Einige Pen­delleucht­en, die den Esstisch zoniert beleucht­en, bieten gle­ichzeit­ig all­ge­meines Raum­licht und sind damit beson­ders für das Essz­im­mer geeignet.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Essz­im­mer
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Raumlicht im Schlafzimmer

Hier sollte min­destens eine Leuchte instal­liert wer­den, die beim Betreten des Raumes zur Ori­en­tierung eingeschal­tet wer­den kann. Klas­sis­che Deck­en­leucht­en, z.B. aus Opal­glas, empfehlen sich nur mit ein­er Bestück­ung von max­i­mal 60 Watt, da höhere Wattzahlen zu Blendung führen kön­nen. Ein Raum­licht mit 60 Watt reicht jedoch nicht aus, um den Klei­der­schrank im Schlafz­im­mer aus­re­ichend zu beleucht­en — hier ist eine zonierte Beleuch­tung erforder­lich.

Wer dies nicht möchte, sollte eine Leuchte wählen, die hell genug aus­fällt, um auch Objek­te wie den Klei­der­schrank zu beleucht­en, aber trotz­dem nicht blendet. Geeignet sind  Deck­en-, Pen­del-, Wand- und Stehleucht­en ab 100 Watt Leis­tung, deren Licht an die Decke gerichtet ist, und so ein gle­ich­mäßiges Raum­licht schafft.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Schlafz­im­mer
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Raumlicht im Arbeitszimmer

Weich­es, blend­freies Raum­licht für das Arbeit­sz­im­mer lässt sich nur schw­er über eine zen­tral platzierte Deck­en­leuchte schaf­fen. Emp­fohlen wird aber auch hier die Instal­la­tion min­destens ein­er Leuchte, die beim Betreten des Raumes zur Ori­en­tierung eingeschal­tet wer­den kann. Geeignet sind Steh- und Wan­dleucht­en sowie Pen­delleucht­en, die mit nach oben gerichtetem Licht ein indi­rek­tes, gle­ich­mäßiges Raum­licht schaf­fen. Beleuchtete Deck­en lassen zudem den Raum höher und damit größer wirken.

Für die indi­rek­te Beleuch­tung des Arbeit­sz­im­mers eignen sich licht­starke Leucht­mit­tel, die das notwendi­ge Raum­licht gewährleis­ten. Dies sind vor allem Leucht­stof­flam­p­en, Kom­pak­tleucht­stof­flam­p­en und stabför­mige Halo­genglüh­lam­p­en mit min­destens 150 Watt.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Arbeit­sz­im­mer
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Raumlicht im Flur

Flure wirken größer und fre­undlich­er, wenn das Raum­licht auf Decke und Wände fällt. Wan­dleucht­en sind daher für diesen Ein­satzz­weck beson­ders gut geeignet. Bei Deck­en- und Pen­delleucht­en sollte darauf geachtet wer­den, dass möglichst viel Licht auf Wände und Decke fällt.

Eine prak­tis­che Lösung für Flure sind Schienen­sys­teme, mit denen mehrere Leucht­en, unab­hängig vom Deck­e­naus­lass, in der Gruppe mon­tiert wer­den kön­nen. Entsprechende Sys­teme sor­gen für eine effek­tvolle Kom­bi­na­tion von Raum­licht und Zonen­licht.

 

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Flur
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Raumlicht im Bad

Als wohltuen­der Kon­trast zu dem weichen, schat­te­n­ar­men Zonen­licht am Spiegel emp­fiehlt sich im Bad ein gerichtetes Raum­licht. In der Regel ist Raum­licht eher gestreut und Zonen­licht gerichtet. In Kom­bi­na­tion mit ein­er Spiegel­beleuch­tung sollte dies umgekehrt sein.

Für das Raum­licht im Bad kann eine Deck­en­leuchte aus Opal­glas genutzt wer­den, da die Räume meist so klein sind, dass die Leuchte nicht im Blick­feld ist und somit nicht blendet. Ein wesentlich­es Kri­teri­um für geeignete Badez­im­mer­leucht­en ist die Sicher­heit. Einen Schutz gegen Spritzwass­er aus allen Rich­tun­gen garantiert der Sicher­heits­stan­dard gemäß europäis­ch­er Norm EN 60598.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Bad
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Raumlicht in der Küche

In der Küche kann zugun­sten ein­er zonierten Beleuch­tung auf ein Raum­licht verzichtet wer­den. Eine zen­tral ange­ord­nete Leuchte hätte zur Folge, dass Schat­ten von Per­so­n­en störend auf die Arbeits­flächen fall­en.

Ist ein Raum­licht erwün­scht, kön­nen Deck­en­leucht­en und Pen­delleucht­en genutzt wer­den, die ein weich­es, gestreutes Licht abgeben. Ein Dim­mer ist hier in jedem Fall emp­fohlen. Damit beim Betreten des Raumes ein Licht zur Ori­en­tierung eingeschal­tet wer­den kann, sollte ein Teil der zonierten Beleuch­tung so instal­liert wer­den, dass sie über einen Schal­ter in Türnähe in Betrieb genom­men wer­den kann.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht in der Küche
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Raumlicht im Kinderzimmer

Auch hier emp­fiehlt sich eine zen­tral platzierte Deck­en­leuchte, die zur Ori­en­tierung beim Betreten des Raumes eingeschal­tet wer­den kann. Alter­na­tiv lässt sich auch über Wan­dleucht­en ein effek­tvolles Raum­licht erzeu­gen. In Zim­mern von Kleinkindern wird von der Ver­wen­dung von Tisch- und Stehleucht­en abger­at­en, da in Kinderz­im­mern meist gespielt und geto­bt wird, und so die Leucht­en zu Schaden kom­men kön­nten.

Darüber hin­aus sor­gen einige Leucht­mit­tel für eine gewisse Wärmeen­twick­lung — fol­glich beste­ht Ver­bren­nungs­ge­fahr für die lieben Kleinen. Die gewählte Leuchte sollte eine gewisse Hel­ligkeit mit­brin­gen, damit die Kinder beim Spie­len über opti­male Sicht ver­fü­gen, gle­ichzeit­ig darf auch die Kinderz­im­mer­beleuch­tung nicht zu stark blenden.

Unsere Pro­duk­tempfehlun­gen für Raum­licht im Kinderz­im­mer
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