5 Tipps für die Gartenbeleuchtung

Damit Ihr Außenbereich in einladendem Licht erstrahlt, ist eine gute Gartenbeleuchtung nötig.

Erst eine gelun­gene Garten­beleuch­tung lässt die pri­vate Grü­nan­lage richtig zur Gel­tung kom­men. Ein schön­er, deko­ra­tiv­er Garten erfüllt auch immer eine repräsen­ta­tive Rolle: Abends, wenn es dunkel wird, kann er mit dem richti­gen Licht effek­tvoll “aus­gestellt” wer­den. Wir geben Ihnen heute 5 Tipps, worauf es bei der Garten­beleuch­tung ankommt.

1. Grün­bere­iche akzen­tu­ieren
2. Bege­hbare Bere­iche beleucht­en
3. Auf Wet­ter­fes­tigkeit acht­en
4. Energieef­fizienz durch LEDs
5. Gründlich pla­nen

 

1. Grünbereiche akzentuieren

Gartenleuchten wie die Bega 55030 schaffen eine gemütliche Atmosphäre im Garten und fungieren dazu als Eyecatcher.

Hier bet­ten Boden­leucht­en eine Sitz­gruppe in san­ftes, dif­fus­es Licht und schaf­fen damit eine angenehme Atmo­sphäre.

Ein repräsen­ta­tiv­er Garten will auch stil­gerecht beleuchtet wer­den. Mit der richti­gen Garten­beleuch­tung akzen­tu­ieren Sie liebge­wonnene Bere­iche und rück­en sie in den Mit­telpunkt der Aufmerk­samkeit. Wer­den Beete und Büsche gezielt beleuchtet, ver­wan­deln sie sich in strahlende Lich­toasen. Dies gelingt am besten mit Strahlern und Schein­wer­fern. Ide­al­er­weise lassen sich diese für eine flex­i­ble Lichtwirkung aus­richt­en. Acht­en Sie in diesem Zusam­men­hang auch auf einen geeigneten Abstrahlwinkel – ein zu stark gebün­deltes Licht erzielt wom­öglich nicht den gewün­scht­en Effekt. Alter­na­tiv kön­nen auch Boden- oder Bodenein­bauleucht­en bes­timmte Bere­iche im Garten „insze­nieren“, etwa wenn sie von unten einen Baum anstrahlen und ihn so zu einem imposan­ten Lich­to­b­jekt erheben.

 

Diese Bodenleuchte bettet die Grünanlage in eine gemütliche Lichtoase

Hier bet­tet eine Boden­leuchte einen Busch in akzen­tu­ieren­des Licht.

Außer­dem schaf­fen Sie mit Garten­beleuch­tung Lichtin­seln, die als Ori­en­tierung für das Auge dienen. Faus­tregel für eine gute Garten­beleuch­tung: Weniger ist mehr. Einzelne, helle Bere­iche fungieren als Hin­guck­er und erzeu­gen markante Hell-Dunkel-Kon­traste. Wird hinge­gen die gesamte Grün­fläche flut­lichtar­tig beleuchtet, entste­ht keine Dynamik, der Garten wirkt lang­weilig und ein­tönig.

 

 

 

Wie effektvoll Gartenbeleuchtung ausfallen kann, demonstriert dieser Strahler, der einen Baum wie ein Designobjekt erscheinen lässt.

 
 
 
Flex­i­ble Strahler – hier der Shot von Ip44.de – eignen sich ide­al für die effek­tvolle Beleuch­tung von Bäu­men.

Auf diesem Bild inszeniert eine die Außenleuchte Bega 55048 die Gartendekoration.

Hier set­zt eine Garten­leuchte die Deko­ra­tion effek­tvoll in Szene.

Auf diesem Bild lässt die Gartenleuchte Bega 55045 die Fauna im Garten wirkungsvoll erstrahlen.

Auch bes­timmte Pflanzen eignen sich her­vor­ra­gend für eine akzen­tu­ierende Beleuch­tung, hier durch einen flex­i­blen Strahler.

 

2. Begehbare Bereiche beleuchten

Dieses Bild zeigt, wie eine Wegeleuchte einen Weg beleuchtet und somit für eine klare Orientierung sorgt.

Nur ein gut aus­geleuchteter Gehweg ist auch ein sicher­er Gehweg.

Zu ein­er umfassenden Garten­beleuch­tung gehört auch die Beleuch­tung von bege­hbaren Bere­ichen –
schließlich möcht­en Sie sich­er durch Ihren Garten gehen, ohne über einen herum­liegen­den Gegen­stand zu stolpern. Wichtig hier­bei: Das Licht sollte ein­er­seits hell genug sein, um für gute Sichtver­hält­nisse zu sor­gen, ander­er­seits sollte es keines­falls blenden. Ide­al­er­weise ist es nach unten gerichtet, so dass eine indi­rek­te und damit sehr san­fte Wege­beleuch­tung entste­ht. Garten­leucht­en fungieren auch als Abgren­zung zu anliegen­den Bere­ichen, etwa zu Ihrem kost­baren Rosen­beet, in das nie­mand aus Verse­hen hinein­treten soll. Auch in den Gar­ten­te­ich fällt so leicht kein­er rein, wenn dieser hell her­vorge­hoben wird.

Auf diesem Bild weist die Beleuchtung den Weg zum Haus.

Poller­leucht­en sor­gen für klare Sicht auf dem Weg und somit für einen sicheren Gang durch den Garten zum Haus.

Wie dekorativ Gartenbeleuchtung ausfallen kann, zeigt dieses Bild von der Octopus von Top Light.

Leucht­en wie Octo­pus eignen sich für die Weg­beleuch­tung und set­zen ein deko­ra­tives Aus­rufeze­ichen.

Einbauleuchten, die als Wegeleuchten eingesetzt werden, erweisen sich als besonders platzsparend.

Ein­bauleucht­en „ver­schwinden“ im Boden. Sie soll­ten seitlich ein­ge­lassen wer­den, damit sie nicht blenden.

Dieses Bild veranschaulicht anhand der Bega 77263 den richtigen Abstand zwischen Pollerleuchten.

Faus­tregel: Je größer die Licht­punk­thöhe, desto mehr Abstand zwis­chen den Wegeleucht­en.

Neben Pollerleuchten und Strahlern können auch Akkuleuchten die Gartenbeleuchtung übernehmen.

Eine Akkuleuchte bietet eine beson­ders flex­i­ble Form der Garten­beleuch­tung.

Und wenn Sie ein­mal in eine Ecke des Gartens gehen müssen, wo noch keine Leuchte ist, nehmen Sie ein­fach eine Akkuleuchte mit. Die braucht wed­er ein Kabel noch eine aufwendi­ge Mon­tage.

 

3. Auf Wetterfestigkeit achten

Die Pollerleuchte Sandro von Ares by Flos ist sowohl gegen das Eindringen von Staub als auch das von Strahlwasser geschützt.

Die San­dro Poller­leuchte von Ares by Flos ist gemäß Schutzart IP65 staub­dicht und gegen Strahlwass­er geschützt.

Da Garten­beleuch­tung den natür­lichen Bedin­gun­gen aus­ge­set­zt ist, sollte sie natür­lich gegen Wind und Wet­ter gewapp­net sein. Hier­für ist die aus zwei Zif­fern beste­hende IP-Schutzart auss­chlaggebend: Die erste beschreibt den Schutz gegen Fremd­kör­p­er. So gilt z. B. für Insek­ten, dass sie bei IP44-klas­si­fizierten (Schutz gegen Ein­drin­gen von fes­ten Fremd­kör­pern mit einem Durchmess­er > als 1 mm) Leucht­en nicht ins Leucht­enin­nere ein­drin­gen kön­nen. Die zweite Zif­fer beschreibt den Schutz gegen Wass­er. Befind­et sich die Garten­beleuch­tung z. B. unter einem Vor­dach, emp­fiehlt sich min­destens die Schutzart IP23, wonach die Leuchte sprüh­wassergeschützt ist. Ist eine Garten­leuchte jedoch per­ma­nent unter freiem Him­mel, sollte die erste Zif­fer eine „6“ (für „staub­dicht“) und die zweite eine „5“ (Schutz gegen Strahlwass­er) oder eine „6“ („starkes Strahlwass­er“) sein.

Eben­falls wichtig: Auch Anschlusskom­po­nen­ten bedür­fen eines Schutzes. Wenn etwa eine Leuchte mit Steck­er an ein­er Außen-Steck­dose ver­wen­det wird, die eine gerin­gere Schutzart aufweist, wird dadurch die Schutzart der Leuchte „her­abge­set­zt“, ein sicher­er Betrieb der Anlage ist nicht mehr möglich. Acht­en Sie also auch bei allen Anschlusskom­po­nen­ten darauf, dass diese für den Außenein­satz gewapp­net sind.

 

Dieses Bild zeigt Gartenleuchten, die in einem Teich für Lichtakzente sorgen.

Die MWV Schwimm­leuchte von Moon­light hat die Schutzart IP67 und ist somit gegen zeitweiliges Unter­tauchen geschützt.

 

4. Gartenbeleuchtung — Energieeffizienz durch LEDs

Wie sparsam Gartenbeleuchtung sein kann, beweist die Akkuleuchte Cri Cri von Foscarini.Cri Cri von Fos­cari­ni benötigt nur etwas mehr als 2 Watt, um gemütlich­es Stim­mungslicht in der Nacht zu erzeu­gen.

Garten­beleuch­tung hat die Eigen­schaft, lange eingeschal­tet zu sein – oft sog­ar die ganze Nacht hin­durch. Deshalb ist eine sparsame Beleuch­tung rat­sam. In dieser Hin­sicht ist die Leucht­diode – kurz: LED – das empfehlenswerteste Leucht­mit­tel, da sie in punc­to Energieef­fizienz allen anderen Leucht­mit­teln über­legen ist – mit ein­er Energieerspar­nis von bis zu 90 % im Ver­gle­ich zu herkömm­lichen Leucht­mit­teln.

 

Die hier gezeigte Pollerleuchte von Bega sorgt dank ihrer Energieeffizienz für eine nachhaltige Gartenbeleuchtung

Die Poller­leuchte von Bega benötigt nur wenig Energie und spart somit viel Strom.

Darüber hin­aus ist die LED auch lan­glebiger und damit wartungsärmer. Die LED hat eine Lebens­dauer von bis zu 50.000 Stun­den, die Glüh­lampe musste früher schon nach ca. 1000 Stun­den aus­gewech­selt wer­den. Dies wird allein deshalb schon zum Vorteil, weil der Leucht­mit­teltausch bei gut isolierten Außen­leucht­en in der Regel etwas aufwendi­ger aus­fällt.

Weit­er­er Tipp: In allen Bere­ichen, in denen eine per­ma­nente Beleuch­tung nicht benötigt wird, emp­fiehlt sich der Ein­satz von Bewe­gungsmeldern. Diese sor­gen dafür, dass nur dann Licht ein­schal­tet, wenn es auch wirk­lich benötigt wird.

 

5. Gründlich planen

Das Bild zeigt eine Elektrosäule, an denen mehrere Gartenleuchten oder andere elektrische Geräte angeschlossen werden können.

Elek­tro­spieße erlauben den ein­fachen Anschluss mehrerer Geräte

Bevor es an die Garten­beleuch­tung geht, müssen einige Fra­gen beant­wortet wer­den, etwa: Wo halte ich mich im Garten gerne bzw. vorzugsweise auf? Oder: Welchen Teil meines Gartens möchte ich promi­nent her­vorheben? Wo benötige ich eventuell eine Außen-Steck­dose für weit­ere Geräte wie z. B. einen Rasen­mäher? Oder soll die Leuchte an das Haus-Strom­netz? Erst wenn solche Fra­gen beant­wortet wor­den sind, soll­ten Sie sich an die Pla­nung der Garten­beleuch­tung machen.

 
 
 
 
 
 

Strahler mit Erdspieß und Steckel lassen sich an eine Elektrosäule anschließen und können bei Bedarf leicht umpositionieren.

Ein Strahler mit Erd­spieß und Steck­er kann an einen Elek­tro­spieß angeschlossen wer­den.

Möcht­en Sie ein Blu­men­beet aus­drucksstark beleucht­en? Vielle­icht mit ein­er Poller­leuchte oder ein­er Boden­leuchte? Dann ist bere­its vor dem Anle­gen des Beetes die Ver­legung von Kabeln im Erdre­ich erforder­lich, soge­nan­nten Erd­k­a­beln. Diese soll­ten frost­frei und spaten­sich­er ver­legt wer­den, was ab ein­er Tiefe von ca. 80 cm der Fall ist. Dazu sollte ein Kabel stets PVC-isoliert sein. Fern­er emp­fiehlt sich eine jew­eils etwa 10 cm dicke Schicht aus Sand, die das Erd­k­a­bel von unten und oben ein­bet­tet. Über die obere Sand­schicht deck­en Ziegel­steine oder Kabel­hauben den Kabelver­lauf ab.

 
 
 
 
 
 

Dieses Bild zeigt den Einsatz mehrerer Gartenleuchten.

Nach ein­er erfol­gre­ichen Pla­nung kann man sich über eine schöne „Lichtkom­po­si­tion“ im Garten freuen.

Flex­i­bil­ität bieten ortsverän­der­liche Steck­er-Leucht­en mit Erd­spieß, sollte eine Außen­steck­dose in der Nähe vorhan­den sein. Diese empfehlen sich auch dann beson­ders, wenn man seine Garten­beleuch­tung auch mal umgestal­ten möchte. Elek­tro­spieße bzw. -säulen mit mehreren Steck­dosen bieten sich in solchen Fällen an. Diese ret­ten Sie auch dann, wenn Sie z. B. eine spon­tane Garten­par­ty mit Fre­un­den machen und dafür ein paar leckere Bratwürste auf den Grill leg­en möcht­en. Ori­en­tieren Sie sich bei der Elek­tro-Pla­nung für den Außen­bere­ich also nicht allein an der Beleuch­tung, son­dern über­legen Sie bere­its im Vor­feld, wo Rasen­mäher oder Elek­tro-Grill zum Ein­satz kom­men sollen und wo fol­glich eine Energiev­er­sorgung benötigt wird.

 

 

Die Licht­ber­atung von light11 hil­ft Ihnen, die gewün­schte Garten­beleuch­tung umzuset­zen.

Find­en Sie, dass wir das The­ma Garten­beleuch­tung aus­re­ichend behan­delt haben? Haben Sie noch weit­ere Tipps für die Garten­beleuch­tung? Schreiben Sie uns Ihre Vorschläge & Ideen zur richti­gen Garten­beleuch­tung – wir wür­den uns sehr darüber freuen!

Oder haben Sie eine konkrete Frage? Möcht­en Sie vielle­icht Ihre jet­zige Garten­beleuch­tung ein wenig „auf­frischen? Oder haben Sie noch gar keine Garten­beleuch­tung, möcht­en aber eine? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail – unsere kom­pe­ten­ten Licht­plan­er helfen Ihnen gerne weit­er.


 

Ein Gedanke zu „5 Tipps für die Gartenbeleuchtung

  1. Hal­lo,
    tolle Beispiele für entzück­ende Garten­beleuch­tun­gen! Mir gefall­en die Leuchtkugeln und die Lösun­gen mit indi­rek­ter Beleuch­tung am besten. Bei den im Boden ein­ge­lasse­nen Leucht­en entste­ht bei mir der Ver­dacht, dass der Lichtkegel eigentlich gar nichts beleuchtet, was beleuchtet wer­den sollte. Aber ich habe das noch nicht live gese­hen.
    LG
    Manu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.