Ausnahmen vom Glühlampenverbot

Das Glüh­lam­p­en­ver­bot umfasst sämtliche Leucht­mit­tel, die für den Ein­satz im Haushalt gedacht sind und die jew­eili­gen Anforderun­gen an die Effizienz nicht erre­ichen. Dies würde allerd­ings auch das Aus für viele spezielle Lam­p­en bedeuten, die nicht primär als Licht­spender im Haushalt fungieren, son­dern als Sig­nal- oder Sta­tus­lampe. Damit in Zukun­ft nicht das Licht in Back­ofen und Mikrow­elle erlis­cht, hat der Geset­zge­ber einige Aus­nah­men für spezielle Lam­p­en definiert.

Nicht betrof­fen von der EU-Verord­nung sind:

  • Spezial­lam­p­en für Haushalt­geräte wie Back­ofen, Kühlschrank oder Mikrow­elle
  • Spezial­lam­p­en für Pflanzen, Aquar­ien oder Ter­rarien
  • Lam­p­en zur Wärmeerzeu­gung (Infrarot­lam­p­en)
  • Sig­nal­lam­p­en (z.B. für Ampeln)
  • Lam­p­en mit einem Licht­strom von weniger als 60 Lumen. Dazu zählen auch einige Deko­ra­tionslam­p­en wie z.B. Flack­erk­erzen oder einige Glüh­lam­p­en mit sicht­barem Kohle­faden.

Seit dem 1. Sep­tem­ber 2009 im Han­del nicht mehr erhältlich sind pastell­far­bene oder andere far­bige Soft­one Lam­p­en in diversen For­men. Für die meis­ten dieser Lam­p­en sind jedoch andere Leucht­mit­tel ver­füg­bar, welche als Ersatz dienen kön­nen (z.B. entsprechende Energies­par­lam­p­en).

Lin­ien­lam­p­en, die bis 2012 vom Ver­bot ausgenom­men waren, unter­liegen mit­tler­weile eben­falls den ver­schärften Vorschriften bezüglich der Energieef­fizienz. Mit­tler­weile sind Lin­ien­lam­p­en allerd­ings auch als Energies­par­lampe sowie als LED erhältlich.


2 Gedanken zu „Ausnahmen vom Glühlampenverbot

  1. Depres­sio­nen wer­den schon heute zu ein­er der schw­eren Volk­skrankheit­en gezählt. Mit den LED-Leucht­mit­teln dürfte sich diese Krankheit noch sehr viel stärk­er als bish­er etablieren. Der Zusam­men­hang ist zunächst nicht erkennbar, weil sich der neg­a­tive Effekt des LED-Lichts nicht spon­tan auswirkt. Beispiel: Wer sich eine rosarote Brille auf­set­zt, sieht schon nach kurz­er Zeit, dass alle Far­ben wieder nor­mal ausse­hen. Das men­schliche Auge ist in der Lage die Far­ben, die durch den rosaroten Fil­ter her­aus gefiltert wer­den, nachzus­teuern. Auf die Dauer wird man das aber als Anstren­gung empfind­en und die Brille wieder abnehmen.
    Da nun die Spek­tralkurve ein­er LED den Rot­bere­ich stark eindämmt, und zwar auch bei 2500 Kelvin, entste­ht ein ähn­lich­er Effekt wie bei meinem Beispiel mit der rosaroten Brille — nur umgekehrt. Das Auge muss also über Jahre immer wieder über das Gehirn nachges­teuert wer­den, solange man denn das “erlaubte Licht” benötigt. Ein Gefühl von Leere und Unzufrieden­heit wird sich immer stärk­er her­aus­bilden.
    Es wird ver­sucht den fehlen­den Rot­bere­ich durch den Auf­trag von Phos­phor auf die LED zu kom­pen­sieren. Augen­schein­lich sieht das erst­mal ganz gut aus. An der Charak­ter­is­tik der Spek­tralkurve ändert sich deshalb aber nichts. Der Rot­bere­ich ist nach wie vor stark unter­drückt. Im Inter­net ist der chao­tis­che Ver­lauf dieser Kurve leicht aufzufind­en. Auch der ein­er Halo­gen­lampe, der kon­tinuier­lich und gle­ich­mäßig, also ohne auf und ab, in den Infrarot­bere­ich nach oben strebt. Diese Offen­sichtlichkeit ver­tuschen zu wollen, kann kün­ftig einen größeren Skan­dal her­vor­rufen, als der momen­tan laufende Diesel-Skan­dal. Es han­delt sich um eine Gesund­heitss­chädi­gung, die mit den 150€, die ein Haushalt damit im Jahr sparen soll, nicht zu bezahlen ist.

    • Sie haben SO RECHT!!! Es ist eine Frech­heit, dass auf Kosten der Gesund­heit die Lob­bys Ihre Inter­essen durch­set­zen. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

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