Artemide IN-EI — Innovation und Nachhaltigkeit

Artemide-in-ei

Als fan­tasievolle Fusion aus geometrisch­er For­men­sprache und vor­bildlichen Umwel­teigen­schaften präsen­tiert sich die neue IN-EI-Kollek­tion von Artemide. Der ital­ienis­che Spezial­ist für lux­u­riöse Design­er­leucht­en wid­met sich mit sein­er neuen Pro­duk­trei­he dem The­ma Nach­haltigkeit. Gemäß der Artemide-Philoso­phie “The Human Light” ori­en­tieren sich die nach­haltig pro­duzierten Leucht­en an den Bedürfnis­sen und Wün­schen des Men­schen.

Die Leucht­en­schirme sämtlich­er IN-EI-Leucht­en wer­den aus einem speziellen Stoff gefer­tigt, der auss­chließlich aus Recy­cling-Mate­r­i­al stammt. Dank mod­ern­er LED-Tech­nolo­gie arbeit­en die Leucht­en zudem beson­ders energieef­fizient und scho­nen somit die Umwelt. Die Artemide IN-EI-Kollek­tion ent­stand in Zusam­me­nar­beit mit dem bekan­nten Mod­e­schöpfer Issey Miyake. Im Rah­men seines Pro­jek­tes “132 5. ISSEY MIYAKE” beschäftigte sich der japanis­che Starde­sign­er bere­its aus­giebig mit dem inno­v­a­tiv­en Mate­r­i­al.

Fantasievolle Formensprache & außergewöhnliches Lichtspiel

Mar­itime For­men­sprache: Die Men­dori Tavo­lo

Jede Artemide IN-EI Leuchte wartet mit einem ganz eige­nen Look auf. Verbinden­des Ele­ment ist die Geome­trie, die sich im Design aller IN-EI Leucht­en abze­ich­net. Im Fokus der Entwürfe ste­ht das flex­i­ble, papier­ar­tige Gewebe, aus dem die Schirme aller Artemide IN-EI-Leucht­en gefer­tigt wer­den. Jed­er Leucht­en­schirm beste­ht dabei aus einem einzi­gen Stück des inno­v­a­tiv­en Gewebes. Mit ihrem außergewöhn­lichen Erschei­n­ungs­bild erin­nert die Leucht­en­fam­i­lie an die typ­isch asi­atis­chen Papier­lam­pi­ons. Die For­men­sprache ist von Origa­mi inspiri­ert, der japanis­chen Papier­faltkun­st. Gle­ich einem Origa­mi-Objekt lassen sich die fan­tasievoll gestal­teten Leucht­en­schirme kom­plett zusam­men­fal­ten. Dies ermöglicht ein­fachen Trans­port und platzs­parende Auf­be­wahrung.

 

 

IN-EI” bedeutet übri­gens im japanis­chen etwa soviel wie Schat­ten, Schat­tierung oder auch Schat­ten­re­ich­tum. Der Name ist über­aus passend gewählt, beschreibt er doch vortr­e­f­flich das außergewöhn­liche Spiel von Licht und Schat­ten, das diese Leucht­enkollek­tion in den Raum zaubert. Durch die beson­dere Ober­flächenbeschaf­fen­heit des ver­wen­de­ten Mate­ri­als wird das Licht bre­it in den Raum gestreut. Gle­ichzeit­ig sorgt der san­ft schim­mernde Leucht­en­schirm für eine behagliche Atmo­sphäre.

In der Artemide IN-EI-Kollek­tion sind Leucht­en für ver­schiedene Anwen­dungszwecke zu find­en. Die Pen­delleuchte Tat­suno Oto­shi­go Sospen­sione, japanisch für “Seep­fer­d­chen”, eignet sich mit 1550 Lumen her­vor­ra­gend als Raum­licht für Wohn- oder Schlafz­im­mer. Leucht­en wie die Tis­chleuchte Men­dori Tavo­lo erweisen sich hinge­gen mit ihrem atmo­sphärischen Lichtcharak­ter als ide­ales Stim­mungslicht.

Artemide IN-EI — Nachhaltigkeit & Energieeffizienz

Beson­ders wichtig bei der Entwick­lung der Artemide IN-EI-Leucht­en war der Aspekt der Nach­haltigkeit. Das papier­ar­tige Gewebe für die Leucht­en­schirme stammt kom­plett aus dem Recy­cling alter Wert­stoffe. Genauer gesagt han­delt es sich um eine Fas­er, die aus alten PET-, also Plas­tik­flaschen gewon­nen wird. Im Rah­men eines inno­v­a­tiv­en Wiederver­w­er­tung­sprozess­es wer­den Energie­ver­brauch und CO2-Emis­sio­nen bei der Mate­ri­al­gewin­nung um bis zu 40% reduziert.

 

Die Mino­mushi Sospen­sione

Der Fokus auf Nach­haltigkeit set­zt sich beim Leucht­mit­tel der IN-EI-Serie fort. Sämtliche Artemide IN-EI-Leucht­en arbeit­en mit energieef­fizien­ter LED-Tech­nolo­gie. Mit min­i­malem Energieein­satz erre­ichen LEDs eine hohe Lich­taus­beute. Beispiel­sweise erre­icht die Lam­pi­on-artige Pen­delleuchte Mino­mushi Sospen­sione mit ein­er Leis­tung von lediglich 33,5 Watt eine Licht­menge von sat­ten 1500 Lumen — das entspricht in etwa der Licht­menge ein­er herkömm­lichen Glüh­lampe mit 100 Watt! LEDs bestechen zudem mit ein­er extrem hohen Lebens­dauer von 20.000 bis zu 50.000 Stun­den. Der regelmäßige Tausch des Leucht­mit­tels ist damit passé, zudem fällt weniger Abfall durch aus­ge­di­ente Lam­p­en an.

 

 

Geschichte

Die Idee für die Artemide IN-EI Leucht­en geht auf die Tex­til­forschung von Issey Miyake zurück. Im Rah­men des Pro­jek­tes “132 5. ISSEY MIYAKE” wurde mith­il­fe eines 3D-Geome­trie-Pro­gramms eine einzi­gar­tige Mode-Kollek­tion ent­wor­fen. Aus einem einzi­gen Stück Stoff entste­ht ein Klei­dungsstück, das sich flach zusam­men­fal­ten lässt, im ent­fal­teten Zus­tand aber drei­di­men­sion­ale For­men annimmt. Der Name ist als Hin­weis auf die Inno­va­tion­skraft des Pro­jek­tes zu ver­ste­hen:

  • Die Zif­fer 1. ste­ht für genau EIN Stück Stoff, aus dem die Schirme gefer­tigt wer­den
  • Die Zif­fer 3. sym­bol­isiert die Drei­di­men­sion­al­ität der ent­fal­teten Schirme
  • Die Zif­fer 2. ste­ht für die Zwei­di­men­sion­al­ität des gefal­teten Schirmes
  • Die Zif­fer 5. ste­ht sym­bol­isch für die Verän­derung der Form

Issey Miyake

Der Japan­er Issey Miyake machte sich vor allem als ein­flussre­ich­er Mod­edesign­er einen Ruf. Unter sein­er gle­ich­nami­gen Mode­marke sind Bek­lei­dung für Damen und Her­ren, Arm­ban­duhren und Par­füms erschienen. Miyake ist bekan­nt für seinen tech­nis­chen Stil. Bei seinen Mod­een­twür­fen arbeit­et er gerne mit Tech­niken wie Wick­eln, Fal­ten oder Schicht­en. Charak­ter­is­tisch für das Design Miyakes ist außer­dem die stil­sichere Kom­bi­na­tion von west­lichen und östlichen Ein­flüssen.

Miyake, 1938 in der Präfek­tur Hiroshi­ma geboren, studierte zunächst Grafik-Design in Tokio. Ab 1965 war er dann als Mod­edesign­er in Paris tätig. 1971 erschien die erste Kollek­tion des, ein Jahr zuvor gegrün­de­ten, Miyake Design Stu­dios. In den fol­gen­den Jahren gelangte Miyake als Mod­edesign­er zu inter­na­tionaler Berühmtheit. 1997 zog er sich aus dem aktiv­en Geschäft zurück und wid­mete sich der Tex­til­forschung. Ein Resul­tat dieser Forschun­gen ist das Pro­jekt “132 5. ISSEY MIYAKE”, das die Aus­gangs­ba­sis für die Artemide IN-EI-Kollek­tion darstellt.

Für seine Entwürfe wurde Miyke bere­its vielfach mit Preisen aus­geze­ich­net. Eine beson­dere Ehrung wurde ihm 1998 zuteil als er vom Min­is­ter für Bil­dung und Kul­tur zum “Bun­ka Kōrōsha” ernan­nt wurde. Mit dieser Ausze­ich­nung ehrt der japanis­che Staat nur Per­so­n­en mit beson­deren, kul­turellen Ver­di­en­sten.


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