Richard Sapper

*1932 †2015

Designlegende aus Deutschland

Richard Sapper zählt zu den bedeutendsten Designern des 20. Jahrhunderts. 1932 in München geboren, verschlug es ihn in den 1950er Jahren ins italienische Mailand. Als Industriedesigner war er für eine Vielzahl bekannter Marken und Unternehmen tätig, unter anderem für Mercedes-Benz, Alessi, Siemens, IBM und den italienischen Leuchtenhersteller Artemide. Als Leuchtendesigner machte er vor allem mit dem Entwurf der Tizio auf sich aufmerksam. Ihre zeitlose Formensprache überdauert kurzweilige Trends und entpuppt sich über 40 Jahre nach ihrem Erscheinen als moderner Klassiker. Als eine der ersten Leuchten überhaupt nutzt sie Niedervolt-Halogenlampen, die damals nur in Automobilen eingesetzt wurden. Mittlerweile wird die Schreibtischleuchte von Sapper in verschiedenen Varianten hergestellt, unter anderem auch als Tizio LED mit energiesparender LED-Technologie.

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Immer wieder gelang es Sapper mit seinen Entwürfen, neue Trends zu schaffen und alte Konventionen in Frage zu stellen. Mit seinem Design für das erste ThinkPad von IBM änderte er die grundlegende Designphilosophie des US-Amerikanischen IT-Riesen. Waren bislang nahezu alle IBM-Rechner im üblichen Grauton damaliger PC-Gehäuse gehalten, setzt er auf ein Design in dezentem Schwarz. Sein Entwurf setzte sich durch. Noch heute erinnert das Äußere der ThinkPads an das ursprüngliche Sapper-Design. Der Hersteller Lenovo, der mittlerweile die Notebook-Sparte von IBM übernommen hat, lässt sich noch immer in Designfragen von Sapper beraten. Seine zahlreichen Entwürfe sind vielfach preisgekrönt, u. a. mit dem Compasso d'Oro und dem Lucky Strike Award der Raymond Loewy Foundation. Längst haben zahlreiche, renommierte Museen seine Werke in ihre permanenten Ausstellungen aufgenommen, darunter das Victoria and Albert Museum in London, sowie das MoMA in New York. Dazu gesellen sich mehrfach Auszeichnungen für sein Lebenswerk, wie der Lifetime Achievement Award vom Rat für Formgebung. Die BRD ehrte Sapper im Jahre 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz. Sein Stil lässt sich kaum auf ein bestimmtes Schlagwort reduzieren. Kern seiner Entwürfe war die Funktionalität des Produktes. Technische Innovation und eine klare Formensprache sind wichtige Eckpfeiler seiner Designphilosophie. Stünden mehrere seiner Entwürfe in einer Reihe nebeneinander, ließe sich ohne genaue Kenntnis seines Schaffens kaum bemerken, dass alle Designs aus einer Feder stammen. In einem Interview darauf angesprochen, entgegnete Sapper einst: "Ich liebe eben die Abwechslung und mir wird auch eine Produktsparte schnell zu eng und zu einseitig."
 

Richard Sappers Meisterwerk Tizio

Einen besonderen Höhepunkt in der Karriere Richard Sappers markierte der Entwurf der Tischleuchte Tizio für den italienischen Edel-Hersteller Artemide. Die Formensprache des ausgefallenen Lichtspenders erinnert an die schlichte, geometrische Ästhetik eines Baukrans. Der ausladende Arm erhält seine Balance durch ein Gegengewicht. Die geometrische Strenge des Designs wird so um eine gewisse Dynamik und Leichtigkeit bereichert. Die Stromzufuhr erfolgt über die beiden Leuchtenarme - Kabel werden überflüssig. Die Tizio erschien zu einer Zeit, in der die Halogenlampe ein echtes Novum darstellte und bislang überwiegend für Autoscheinwerfer verwendet wurde. Er kommentierte diesen Umstand wie folgt: "Wenn Sie eine Ersatzbirne für die Tizio haben wollten, dann mussten Sie zur Tankstelle fahren." Der Grundgedanke des Entwurfs der Tizio ist, eine effektive, aber dennoch platzsparende Leuchte für Schreib- und Arbeitstische zu entwickeln. Sapper selbst bevorzugte beim Arbeiten direktes Licht auf der Arbeitsfläche vor ihm, während der Rest des Raumes im Halbdunkel verbleibt. Die Leuchte sollte einen hohen Aktionsradius bieten und sich mit geringem Aufwand einstellen lassen. Das Ergebnis dieser Überlegungen führt uns die Artemide Tizio eindrucksvoll vor Augen. Sie erweist sich als wahres Erfolgsmodell und zählt heute zu den meistverkauften Lampen, die jemals in Produktion gingen. Neben der klassischen Tizio sind mittlerweile verschiedenen Ausführungen der Tischleuchte erhältlich. Als Tizio Plus besticht die Tischleuchte von Artemide aufgrund ihres flexibleren Leuchtenkopfes. Mit ihrer geringen Höhe eignet sich das Nesthäkchen der Tizio-Familie, die Tizio Micro, auch für Bereiche, in denen besonders wenig Platz zur Verfügung steht.
 

Sammlerstück für Designfreunde: die Tizio X30 mit Signatur von Richard Sapper

Ein besonderes Schmankerl für die Freunde der Entwürfe Richard Sappers kommt in Form der Sonderedition Tizio X30: In dieser besonderen Variante präsentiert sich die ausgeklügelte Tischleuchte mit edler Silberoberfläche, statt in gewohntem Schwarz. Die Sonderedition ist mit einer eingravierten Signatur Sappers versehen und erweist sich damit als echtes Sammlerstück. Die Tizio Terra ergänzt die Konstruktion um eine stabile Standsäule - Sie wird so kurzerhand zur innovativen Leseleuchte, die für optimale Lichtverhältnisse in der heimischen Leseecke sorgt. Durch die separat erhältliche Säule lässt sich jede Tizio mit wenigen Handgriffen zur Tizio Terra umgestalten. Alle Leuchten der Tizio-Reihe glänzen mit hoher Lebensdauer. Die verwendete Niedervolt-Halogentechnik sorgt für eine exzellente Lichtqualität mit brillanter Farbwiedergabe. Zudem arbeiten Halogenlampen im Niedervoltbereich deutlich sparsamer.
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