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Antonio Citterio

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Erfolgreicher Pragmatiker

Antonio Citterio war schon immer praktisch veranlagt. Deshalb eröffnete er bereits im Alter von 22 Jahren sein erstes eigenes Designstudio. Zu diesem Zeitpunkt studierte er allerdings noch an der Mailänder Polytechnischen Hochschule Architektur. Seitdem entwirft er für zahlreiche, renommierte Unternehmen wie Vitra, Flos, B&B Italia, Kartell Möbel, Leuchten, Gebrauchsgegenstände, Raumkonzepte und Gebäude. Dabei folgt er stets der Prämisse, dass die Funktion eines Objekts an erster Stelle steht. Ein Entwurf dient immer der Lösung eines Problems und nicht dem Ausdruck der Persönlichkeit des Designers. Daher zeichnen sich die Produkte von Antonio Citterio durch eine zeitlose und technisch perfekte Ästhetik aus. Unter seinen Leuchten stellt kaum ein Exemplar wie die Kelvin LED, die er für Flos entwarf, diesen Anspruch dar.

Für Antonio Citterio ist ein Objekt niemals wirklich fertig designt. Er passt zahlreiche seiner Produkte stets dem aktuellen technischen Stand an oder überarbeitet sie nach neuen Prinzipien. So auch die Kelvin Tischleuchte, die ursprünglich für Halogenlampen konzipiert war. Citterio sah das Potenzial der LED für seinen Entwurf und passte ihn an die besonderen Bedürfnisse des neuen Leuchtmittels an. Das Ergebnis ist ein flacher Leuchtenkopf, der mittels eines Touchdimmers in bis zu drei Stufen auf- und abgedimmt werden kann. Als weitere Neuerung verfügt die Kelvin über den sogenannten Green Mode. Dieser reagiert automatisch auf die bestehenden Lichtverhältnisse und passt die Lichtmenge bedarfsgerecht an.

Schon die Vorbilder von Antonio Citterio, Charles und Ray Eames, haben ihre Entwürfe kontinuierlich überarbeitet und neuen Anwendungssituationen angepasst. Aus diesem Grund entstand auch die Mini Kelvin LED. Mit ihr liefert Citterio eine Antwort auf das Problem, wie auch kleine Tische passgenau mit Licht versorgt werden können. Dazu verzichtet sie auf einen zweiten Gelenkarm, ohne dabei ihre Flexibilität einzubüßen. Damit jedoch noch nicht genug: Antonio Citterio entwickelte die Mini Kelvin zu einem Wandeinbausystem weiter, das neben dem Bett oder auch Schreibtisch eingesetzt werden kann und dort behagliches Leselicht verströmt.
 

Antonio Citterio als Unternehmer

Seit 1999 führt Citterio gemeinsam mit Patricia Viel das erfolgreiche Unternehmen „Antonio Citterio & Partners“. Der Dienstleister bietet Kunden auf der ganzen Welt Designlösungen in den Bereichen Architektur, Design und Innenarchitektur an. Mit seinem Studio konnte Antonio Citterio Projekte auf der ganzen Welt verwirklichen, u. a. in Taiwan, Dubai, Deutschland, Italien, Schweiz und Frankreich. Selbst in den USA eröffnete eine Dependance des Büros.

Als erfolgreicher Designer, Architekt und Innenarchitekt kann sich Antonio Citterio seine Projekte selbst aussuchen. Damit verbindet er den Luxus nur dann ein neues Produkt entwerfen zu müssen, wenn er eine gute Lösung für ein Anwendungsproblem gefunden hat. Dass bedeutet jedoch nicht, dass sich Citterio auf seinem bisherigen Erfolg ausruht. Im Gegenteil: Auch mit über 60 Jahren sprüht er noch vor Kreativität und widmet sich immer wieder neuen Herausforderungen. So entwarf er beispielsweise die Belvedere Leuchtenfamilie, die speziell für den Außenbereich konzipiert wurde.
 

Antonio Citterio und die Einheit von Design und Architektur

Für Antonio Citterio unterscheidet sich die Arbeit eines Architekten und Designers nicht. Dies gilt besonders, da sich Citterio der Mailänder Schule der Architektur zurechnet, die sich durch ein ausgeprägtes Verständnis für die Gestaltung des Innen- und Außenraums eines Gebäudes auszeichnet. Beide Bereiche eint, dass es sich jeweils um eine konkrete Lösung für ein bestimmtes räumliches Problem handelt. Daher ist räumliches Denken sowohl für einen Designer als auch für einen Architekten absolut notwendig.

In Citterios Büro befinden sich bis auf ausgewählte Ausnahmen nur Möbel, die er selbst entworfen hat. Dahinter verbirgt sich keine Eitelkeit, sondern schlicht und ergreifend die Auffassung, dass er immer Produkte entwirft, die er auch selbst nutzen möchte. Lediglich ein Stuhl der Eames Brüder und eine Tolomeo Tavolo seines Freundes und Kollegen Michele De Lucchi durchbrechen das Muster.

Die Entwürfe von Antonio Citterio sind mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht worden. Dazu zählen der Compasso d'Oro in den Jahren 1987 und 1994 und die Ehrung als Royal Designer for Industry. Außerdem ist er Mitglied des italienischen Designrats und lehrt an verschiedenen italienischen Universitäten Design und Architektur.
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