Alberto Meda

*1945

“Simple Dinge“ von einem Meister seines Fachs

Der Industriedesigner Alberto Meda ist eine der wichtigsten Figuren des italienischen Leuchtendesigns. Schon seit vielen Jahrzehnten macht er sich einen Namen durch seine funktionalen Schöpfungen, die ihre technische Seite dennoch dezent im Hintergrund verbergen. Er ist maßgeblich für einige der erfolgreichsten Entwürfe der italienische Leuchtenmanufaktur Luceplan verantwortlich, wobei die Schreibtischleuchte Berenice zu seinen erfolgreichsten Entwürfen gehört. Der Grund dafür liegt in der einfachen Bedienbarkeit und Flexibilität der Tischleuchte, die das Licht genau dorthin bringt, wo es erwünscht ist. Die mehrfach preisgekrönte Leuchte erfreut sich seit über 30 Jahren ungebrochener Beliebtheit und ist mittlerweile auch als energieeffiziente LED-Variante erhältlich. Doch beschränkt sich Alberto Meda nicht nur auf das Design von Leuchten, sondern gestaltet außerdem Stühle, Tische und andere Einrichtungsgegenstände. Dabei legt er der bescheidene Italiener wenig Wert auf Pomp. Er sagt von seinen Arbeiten, dass sie bloß „simple Dinge“ seien.

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Alberto Meda, der 1945 in Tremezzina in der italienischen Provinz Como geboren wurde, beschreitet zunächst ungewöhnliche Pfade für einen Designer. Er absolviert ein Maschinenbaustudium an der Politecnico in Mailand, dass er 1969 mit einem Master abschließt. Ab 1973 ist er für die bekannte Einrichtungsmarke Kartell als technischer Direktor tätig und betreut die Entwicklung von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen. Durch diese Arbeit steht er im engen Kontakt mit Produktdesignern und sammelt so viele Erfahrungen, die später in seine eigenen Werke einfließen. 1979 macht sich Meda schließlich selbstständig und arbeitet seitdem als freiberuflicher Industriedesigner für zahlreiche namhafte Marken, darunter Alfa Romeo, Philips und Alessi. Typischerweise arbeitet Alberto Meda allein in seinem Mailänder Studio und beschäftigt keine festangestellten Designer oder Assistenten.


Alberto Medas Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsplatz

Ein wichtiger Meilenstein seiner Karriere ist das Design des Meda Chairs, den er 1996 für Vitra gestaltet. Mit diesem Bürostuhl beschreitet Alberto Meda neue Pfade und löst das klassische Büromöbel vom technischen, maschinenartigen Look, der in den 90er Jahren typisch ist. Seitdem beschäftigt sich Meda mit der schrittweisen Evolution des Büromöbels und gestaltet eine Reihe weiterer Drehstühle für Vitra.

Das Thema Arbeit ist ein wiederkehrendes Motiv in Medas Werken. Der Mensch und seine Lebens- und Arbeitswelt beschäftigen den Italiener von Anbeginn. Auch als Leuchtendesigner greift er dieses Motiv immer wieder auf und entwirft verschiedene Schreibtischleuchten für den italienischen Hersteller Luceplan. Die meisten seiner Entwürfe entstehen in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer und Architekten Paolo Rizzatto.

Die Luceplan Fortebraccio ist eine würdige Nachfolgerin für das klassische Design der Berenice. Dieser 1998 von Meda und Rizzatto gemeinsam entworfene Lichtspender wartet mit flexiblen Armen und dreh- und schwenkbarem Leuchtenkopf auf. Dank des praktischen Haltegriffs lässt sich die Schreibtischleuchte mit wenigen Handgriffen in die gewünschte Position bringen. Der integrierte Dimmer ermöglicht ein stufenloses Anpassen der Lichtstärke. Für ihr ausgeklügeltes Design wurde Fortebraccio mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, etwa dem Good Design Award und dem Compasso d'Oro.

2011 erscheint mit der Luceplan Otto Watt eine weitere Kreation Medas, die mit effizienter LED-Technologie arbeitet. Der Name der Leuchte ist Programm: Otto Watt ist italienisch und bedeutet übersetzt "acht Watt". Genauso viel Energie benötigt diese Schreibtischleuchte für die Lichtmenge von 330 Lumen. Darüber hinaus kann ihre Lichtfarbe in einem Bereich zwischen warm-weißen 2.400 Kelvin und kalt-weißen 3.500 Kelvin eingestellt werden. Der moderne Look rundet den zukunftsweisenden Charakter der Otto Watt ab.


Alberto Medas Entwürfe jenseits des Schreibtisches

Alberto Meda entwirft nicht nur Schreibtischbeleuchtung, sondern auch so faszinierende Stehleuchten wie die Lola. Diese verfügt über einen beweglichen Leuchtenkopf und eine in der Höhe einstellbare Teleskopstange. Ihr puristisches Design und die exzellenten Beleuchtungseigenschaften machen Lola zum Klassiker, der auch nach über 25 Jahren nahezu unverändert produziert wird.

Mit der Luceplan Titania sichert sich Meda einen weiteren Compasso d'Oro und zahlreiche weitere Auszeichnungen. Die außergewöhnliche Pendelleuchte besticht durch ihre futuristische Formensprache und eine effektvolle Lichtwirkung. Titania kann mit mehreren Farbfiltern bestückt werden, die das Gehäuse und das seitlich abgegebene Licht einfärben. Der zentrale Lichtschein hingegen bleibt stets weiß. Durch den Kontrast entsteht ein spektakuläres Wechselspiel aus Licht und Farbe.

Den dritten Compasso d'Oro erhält Alberto Meda für sein Design der Luceplan Lightdisc. Das Kunststoffgehäuse wird mit IMD-Technologie (In-Mould-Decoration) gefertigt, wodurch sich Bereiche mit unterschiedlich starker Transparenz ergeben. So erfüllt das Gehäuse gleichzeitig die Funktionen eines Reflektors und Diffusors. Mit der Schutzart IP65 ist die Lightdisc gegen Witterungseinflüsse geschützt und kann auch im Außenbereich zum Einsatz kommen.

 

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