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Wagenfeld von Tecnolumen: Leuchten & Lampen

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Tecnolumen Wagenfeld

Originalgetreue, autorisierte Neueditionen eines zeitlosen Klassikers

Als Symbole für den in den 1920er-Jahren aufblühenden Minimalismus genießen Tecnolumen Wagenfeld Leuchten heute weltweiten Kultstatus. Ihr Erfinder, Bauhaus-Schüler Wilhelm Wagenfeld, schuf im Jahr 1924 mit der Wagenfeld WG 24 einen ewigen Klassiker für Tecnolumen, der u. a. den Bundespreis „Gute Form“ erhielt und als Vorzeigeobjekt für formvollendetes Industriedesign gilt.

Die als Bauhaus-Leuchte berühmt gewordene Tischleuchte mit der klaren Formensprache hat bis heute nichts von ihrer Faszination und Beliebtheit eingebüßt. Die deutsche Firma Tecnolumen ist weltweit das einzige Leuchtenunternehmen, das bekannte Bauhaus-Entwürfe reproduzieren darf.
Die Wagenfeld WG 24 ist sicherlich der prominenteste Vertreter dieser Leuchtenfamilie. Sie weist sämtliche Attribute auf, die zum immensen Bekanntheitsgrad dieser Tischlampe beigetragen haben: den mundgeblasenen Schirm aus Opalglas mit einem feinen Rand aus vernickeltem Metall, den Glasstab, der in seinem Inneren die Zuleitung führt, die charakteristische Zugschnur mit der vernickelten Kugel am Ende und das schwarz umsponnene Textilkabel. Jedes Wagenfeld Exemplar ist nummeriert und weist einen Tecnolumen/Bauhaus-Stempel unter der Fußplatte auf – ist eines dieser Erkennungszeichen nicht vorhanden, sind Sie nicht im Besitz einer originalen Wagenfeld-Leuchte.
 

Wagenfeld: eine große Familie

Eine Wagenfeld-Leuchte wertet mit ihrer Eigenschaft, ihre Umgebung stilvoll zu beleuchten, jedes Zimmer auf. Vornehmlich wird sie im Wohnzimmer eingesetzt, wo diese kühle Eleganz verströmenden Tischleuchten ein dezentes Ausrufezeichen auf einem Sideboard oder eine Kommode setzen. Auch im Schlafzimmer erhält beispielsweise ein Nachttisch durch die Tecnolumen Wagenfeld das gewisse Extra. Die halbkugelförmige Glasglocke ist auch das Markenzeichen ihrer Geschwister: Die Tischleuchte Wagenfeld WG 25 ist ein ebenfalls altersloser Bestseller, dessen Eleganz die Zeit offensichtlich überdauert hat. Statt Klarglas wie das Ursprungsmodell WG 24, besitzt diese Leuchte einen formschönen Fuß aus Grünglas, der augenblicklich ins Auge fällt. Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszimmer sind auch hier die Einsatzgebiete dieses Tecnolumen-Werks, das sich auch wunderbar als exklusives Geschenk eignet. Die Reihe der zeitlos schönen Leichten setzt die Wagenfeld WA 23 fort, die sich durch die mattschwarz lackierte Fußplatte abhebt. Als Leuchtmittel empfiehlt light11, wie bei allen Vertretern dieser Serie, die Bestückung mit einem Halogenleuchtmittel. Diese Art von Lampen ist für ihre brillante Farbwiedergabe bekannt, was die Qualität dieser Leuchten weiter hebt.

Eine weitere Nachfolgerin des Meisterwerks von 1924 ist die Wagenfeld WG 28. Unverkennbares Erkennungszeichen dieser charmant-zurückhaltenden Tischleuchte ist der hitzebeständige, mit Chintz (glänzendes Baumwollgewebe in einer Leinwandbindung) bezogene Kunststoffschirm, der in dieser Ausführung einen konischen Unterschirm aufweist. Er wird getragen von einem Leuchtenstiel aus Glas, der ein vernickeltes Rohr inklusive Zuleitung umfasst, und einem runden Leuchtenfuß aus Grünglas, der dieser Wagenfeld-Leuchte einen reizvollen Farbtupfer verleiht.

Die Familie der Tecnolumen Wagenfeld umfasst auch eine Stehleuchte – die Wagenfeld WST L 30. Der Wegbereiter des Industriedesigns erschuf diese 157 cm hohe Stehleuchte im Jahr 1930. Diese Variante kann als Fortentwicklung einiger seiner Konzepte, in deren Besitz Tecnolumen in Form von alten Original-Zeichnungen ist, verstanden werden.

Zusatzinfo zur Produkthistorie und zum Designer: Wagenfeld-Tischleuchten blicken zweifellos auf eine bemerkenswerte Geschichte zurück. Das Staatliche Bauhaus in Weimar, die Hochschule für Gestaltung, war zu Zeiten der Weimarer Republik Treffpunkt für führende Künstler. Deren zahllose Meisterwerke gehören heute unter dem Begriff Bauhaus-Design unbestritten zu den Klassikern der Moderne. Ihr Markenzeichen ist die Form, die jederzeit dem Verwendungszweck, der Materialeigenschaft und der Fertigungsmethode folgt.

Entworfen wurde die WG 24 Tischleuchte vom renommierten Prof. Wilhelm Wagenfeld (* 15. April 1900 in Bremen; † 28. Mai 1990 in Stuttgart), der das ursprüngliche Modell während seiner Gesellenzeit an der Bauhaus-Schule entwarf. Für Wilhelm W. musste ein Produkt anspruchslos sein, große Formenstrenge besitzen und stets dem Nutzen des Käufers untergeordnet sein – auch als Prinzip "Form follows function" bekannt. Nicht die Inszenierung des Designers sollte im Mittelpunkt stehen. Nur so konnten seine Entwürfe eine außerordentliche Langlebigkeit erreichen.

Wilhelm Wagenfeld war lange Zeit als Professor an diversen Bildungsinstituten wie der Hochschule für Bildende Künste oder dem Institut für Bauwesen (beide Berlin) tätig war und arbeite auch als Referent für industrielle Formgebung im Württembergischen Landesgewerbeamt Stuttgart. Neben der berühmten Bauhausleuchte ersann er Designklassiker wie die Salz- und Pfefferstreuer „Max und Moritz“ für WMF und das stapelbare Kubus-Geschirr.
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