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Patricia Urquiola

*1960

Design-Allrounderin von Weltruf

Als Patricia Urquiola ihr Architekturstudium in Madrid begann, stand der Berufswunsch Designerin ganz unten auf ihrer Liste. Dies hatte unter anderem damit zu tun, dass sie glaubte, Designer entwürfen lediglich Stühle. Doch in den Vorlesungen von Alvaro Siza lernte sie schnell eine andere Seite dieses Faches kennen. Nach einem Wechsel an das Polytechnikum in Mailand studierte sie bei Achille Castiglioni, dem Grandseigneur des Leuchtendesigns, und wurde seine Assistentin. Im Anschluss an ihr Studium arbeitete sie einige Jahre im Studio „De Padova“ von Vico Magistretti, bevor sie im Jahr 2001 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und ein eigenes Studio in ihrer Wahlheimat Mailand eröffnete. Mittlerweile ist Patricia Urquiola eine Designerin von Weltrang, die Entwürfe für die viele namhafte Designmarken, u. a. Foscarini, Rosenthal, Kartell, B&B Italia, Flos, Driade und Hansgrohe in ihrem Portfolio versammelt. Dabei hat sie sich vor allem einen Ruf als Möbeldesignerin gemacht. Allerdings zählen auch einige herausragende Leuchten, wie z. B. die Caboche Sospensione, zu ihrem Œuvre.

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Patricia Urquiolas Leuchtenentwürfe

Die Leuchten der Caboche-Serie, die Patricia Urquiola für Foscarini entwarf, sind grandiose Lichtobjekte, die mit ihrem inneren Diffusor aus mundgeblasenem Glas und den Kugeln aus transluzidem Kunststoff nicht nur für eine bezaubernde Lichtwirkung sorgen, sondern auch als unvergleichlicher Blickfang den Betrachter nachhaltig beeindrucken. Selbstverständlich werden die Leuchten in zwei Ausführung, einmal mit klassischem Halogenstab und ein andermal mit energieeffizienten LEDs, hergestellt. Die Zusammenarbeit mit weltberühmten Designern schlug sich natürlich auf den Stil Urquiolas nieder. So hinterließen die charakterstarken Leuchten von Vico Magistretti, die für innovative Technik, Zweckmäßigkeit und eine charmanten Aussage stehen, einen bleibenden Eindruck. Sichtbar wird dieser Einfluss beim Entwurf der Tatou Tischleuchte. Sie ist von der Kampfrüstung japanischer Samurai inspiriert, wodurch der kuppelförmige Schirm ein wunderbares Licht- und Schattenspiel herbeizaubert.

Patricia Urquiola ist Dauergast auf Ausstellungen und Messen, die die neusten aufsehenerregenden Werke der Spanierin präsentieren. Hierbei wird auch ihr ganz persönlicher Stil erkennbar: Dreieckskombinationen, Strickmuster und florale Elemente fügen sich zu Objekten, die Eleganz, Gradlinigkeit und ein Mehr an Lebensqualität vermitteln. Dazu verwendet Urquiola in ihren Werken häufig kräftige Farben, greift gelegentlich aber auch auf warme und erdige Töne zurück.


Japan als Quell der Inspiration für Patricia Urquiola

Schon bei der Tatou-Familie wurde es offensichtlich, dass Fernost-Asien, insbesondere Japan, eine konstante Inspiration für Patricia Urquiola ist. So entstand auch die sagenhafte Chasen. Die innovative Pendelleuchte ahmt mit ihren feinen Lamellen aus biegsamer, rostfreier Stahlfolie einen japanischen Teebambusbesen nach. Dieser wird in traditionellen Teezeremonien verwendet, um den feinpulverisierten Tee im heißen Wasser aufzulösen. Für die Chasen bedeutet dies, dass sich die feinen Lamellen individuell anpassen lassen, indem die Höhe des Korpus reguliert wird. So kann ihr Besitzer sie mal schlank, ein anders Mal bauchig modellieren, der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Gleichzeitig bietet dies den Vorteil, dass die Lichtmenge ganz einfach eingestellt werden kann.
Patricia Urquiola wurde 2003 vom internationalen Magazin "ELLE Deco", 2006 vom "Wallpaper Magazine" und 2008 auf der Designmesse "Maison & Objet" in Paris zur Designerin des Jahres gekürt.
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