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Martin Wallroth

Humorvoller Gründer von Mawa

Martin Wallroth versteht sich augenzwinkernd eher als Formgestalter, denn als Designer. Dieser humorvolle und ungezwungene Umgang mit seinem Handwerk spiegelt sich auch in der Struktur seines Unternehmens Mawa wider: Die Produkte der brandenburgischen Manufaktur zeichnen sich einerseits durch ihre amüsanten Anspielungen, wie etwa bei der Hommage oder Eintopf, und andererseits durch ihr durchdachtes Design, wie im Falle der Oval Office oder der Open Air, aus. Dabei verliert Wallroth nie den Anspruch aus den Augen, hochwertige und exzellent verarbeitete Produkte auf den Markt zu bringen.

Im exklusiven lightMAG-Interview stand Herr Wallroth für einige Fragen über sein Handwerk und seine Meinung zu verschiedenen Themen rund ums Licht bereit.

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Martin Wallroth und die ersten Jahre von Mawa

Es mag angesichts des großen Erfolgs von Martin Wallroths Manufaktur im Bereich der Beleuchtung verwundern, dass Leuchten im Sortiment zunächst nur eine untergeordnete Rolle spielten. Stattdessen fokussierte sich das im Jahr 1977 in Berlin-Kreuzberg gegründete Unternehmen auf den Entwurf von dekorativen und praktischen Objekten für den Wohnbereich. Dabei entwickelte sich der schnell wachsende Ein-Mann-Betrieb zu einem maßgeblichen Ansprechpartner für Designfragen in der Region.

Etwa 20 Jahre später, im Jahr 1997, zog Mawa auf seinen neuen Sitz auf dem Palmhof im Brandenburgischen Langerwisch bei Potsdam. Die Manufaktur war in der Zwischenzeit so stark gewachsen, dass die Räumlichkeiten am Kreuzberger Standort nicht mehr für die Unterbringung von Produktion und Vertrieb ausreichten. Der Umzug brachte darüber hinaus einen großen innovativen Schub für das Unternehmen, das seit 2001 gleich drei Mal den Designpreis des Landes Brandenburg gewinnen konnte.
 

Martin Wallroths Auseinandersetzung mit den Klassikern des Bauhaus und der Organik

Darüber hinaus wandelte sich der Fokus der Manufaktur am neuen Standort: Seit 2001 setzt sich Martin Wallroth intensiv mit der Geschichte deutschen Designs der Bauhaus-Ära und der organischen Architektur auseinander. Ergebnis dieser Vertiefung war eine Reedition von Mawa dreier deutscher Leuchtenklassiker der Bauhaus/Organik-Epoche. Im exklusiven lightMAG-Interview beschreibt Wallroth detailliert, wie ihn die Entwürfe der Schliephacke Stehleuchte von Fridtjof Schliephacke, der Ssymmank Stehleuchte von Günter Ssymmank und der Havanna Pendelleuchte von Wilhelm Braun-Feldweg Leuchten „sehen“ gelehrt haben.


Aktuelle Leuchten von Martin Wallroth

Martin Wallroth entwickelt Leuchten unter einer einfachen Maßgabe: Sie müssen durch eine zeitlos schöne Gestalt und eine möglichst lange Haltbarkeit von sich überzeugen. Dies spiegelt sich in der Palette seiner Leuchtendesigns wider, die zum Teil stark vom Stil des Bauhaus‘ inspiriert sind. Dabei arbeitet Martin Wallroth in den letzten Jahren intensiv mit Marco Schölzel zusammen, der bereits eine Vielzahl von Leuchten für Mawa entwickelt hat. Das aktuellste Beispiel dieser fruchtbaren Zusammenarbeit ist Oval Office. Ihr äußerlich schraubenloses Gehäuse verleiht der Wand- und Deckenleuchte eine besonders edle Anmutung.

Durch dieselbe für Wallroth so typische klassische Erscheinung zeichnen sich die Deckenleuchten der 111er-Serie aus. Die schlanken Aufbaustrahler besitzen einen zylindrischen Korpus, in dessen Inneren sich ein flexibel einstellbares Halogenleuchtmittel befindet. Besonderen Eindruck macht die organisch kantenlose Gestalt der Etna Deckenleuchte, die sowohl durch eine exzentrische Färbung einen auffallenden Akzent setzen als auch unauffällig mit der Decke verschmelzen kann.
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