terminus

Louise Campbell

*1970

Inspiriert von der Wirkung des Tageslichts

Die dänische Designerin Louise Campbell experimentiert gern mit der Wirkung verschiedener Materialien, Herstellungsverfahren und Lichtwirkungen. Dabei dient ihr das Tageslicht stets als Inspirationsquelle für die Entwürfe ihrer Leuchten. Mal sind es die faszinierenden Reflexionen natürlichen Lichts in einer Schneelandschaft, ein andermal ist es das Spiel von Licht und Schatten in einem Wald. So entstehen Lampen mit einer besonderen Anziehungskraft, wie etwa die Collage 600 Pendelleuchte, die sie für die dänische Designmanufaktur Louis Poulsen entwickelte. Sie verfügt über drei, sich gegenseitig überlagernde Acrylreflektoren, die mit einem lasergeschnittenen Scherenschnittmuster versehen sind. Dies ermöglicht der Hängeleuchte helles Zonenlicht direkt nach unten auf einen Tisch zu werfen, während sie zu den Seiten bezauberndes Stimmungslicht verströmt. So wird auf den ersten Blick deutlich, dass Campbell keine gewöhnliche skandinavische Designerin ist, die sich ausschließlich einer rationalen Formensprache bedient. Vielmehr versteht sie sich als eine Vermittlerin zwischen der skandinavischen Designtradition und den zeitgenössischen Entwicklungen des Designs.

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Louise Campbell: die Webkunst der Spinnen als Vorbild

Schon früh zeichnet sich im Werk Louise Campbells ein starker Bezug zur Natur ab. So sind viele ihrer Möbel von Spinnen und ihrer Webkunst beeinflusst. Beispielhaft zeigt sich dies an den Stühlen „A Retreat Funnel“ und „Spider-Woman Chair“. Beide rekurrieren auf die besondere Konstruktion verschiedener Spinnennetze, wobei das Netzwerk, aus denen die Stühle bestehen, ihnen zugleich Stabilität verleiht. Doch auch im Bereich der Beleuchtung inspirieren die Maschenwerke der kleinen Achtbeiner Louise Campbell zu ausgeklügelten Konstruktionen. Der Entwurf der Collage 450, die eine maßstabsgetreue Verkleinerung der Collage 600 ist, greift das Element des Gewebes in seinen Schirmen auf. Dadurch verströmt die Pendelleuchte bezauberndes Stimmungslicht zu den Seiten, wobei sich das Scherenschnittmuster als Schattenwurf an den Wänden abzeichnet.


Louise Campbell folgt eigenen Regeln

Bereits seit 1996 betreibt Louise Campbell, die 1970 in Kopenhagen geboren wurde, ihr eigenes Designstudio. Ihre Arbeit folgt dabei zwei einfachen Regeln. Erstens: Alles ist möglich, bis das Gegenteil bewiesen ist. Zweitens: Für jede Entscheidung muss es eine gute Begründung geben. Diesen Prämissen folgend, schafft sie Objekte von zeitloser Eleganz, die sich durch eine besondere Materialität und Lichtwirkung auszeichnen. Diese interessante Mischung hat zahlreiche, renommierte Unternehmen auf Campbell aufmerksam gemacht. Dazu zählen Marken, wie Louis Poulsen, HAY, Muuto und Zanotta. Zusätzlich schenken ihr die Jurys prestigeträchtiger Preise und die Kuratoren weltbekannter Museen viel Beachtung. Zu ihren größten Auszeichnungen zählen der IF Product Design Award für die Campbell Pendelleuchte und der Red Dot Award. Außerdem finden sich ihre Objekte in den Sammlungen des MoMA in New York, dem Centre Pompidou und der Neuen Sammlung in München.

Louise Campbell ist von je her von zwei Kulturen geprägt, denn ihr Vater ist Däne und ihre Mutter Engländerin. Beide Einflüsse spiegeln sich in ihrer Ausbildung wider, denn sie studiert zunächst am London College of Furniture, das sie 1992 erfolgreich abschließt, um im Anschluss nach Dänemark zurückzukehren, wo sie Industriedesign an der Kunsthochschule Dänemark studiert. Diese Mischung findet sich auch in der Snow Stehleuchte wieder, die Campbell für Louis Poulsen entwickelt. Der Lichtspender vereinigt britischen Komfort mit nordischem Flair, indem sie einerseits zwei Lichtarten miteinander kombiniert und anderseits einen winterlichen Charme verbreitet. Die Oberfläche des Acrylglaskorpus der Snow ist mit vielen auf Seide gedruckten Schneeflocken versehen. Diese sorgen dafür, dass das ausströmende Licht sanft gebrochen und in die Umgebung abgegeben wird. Zugleich strahlt sie behagliches Leselicht durch den schräg nach unten gerichteten Konus aus und sorgt so für entspannten Lesegenuss.


Louise Campbell: indirektes Licht als Markenzeichen

Die Wirkung indirekten Lichts zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Louise Campbell. Doch insbesondere die LC Shutters von Louis Poulsen besticht durch ihren wohnlichen Charme. Die durchbrochenen, dekorativ erstrahlenden Elemente des Schirms erinnern an jene halb geschlossenen Fensterläden – engl.: "Shutters" –, die man bei einem abendlichen Spaziergang durch eine südeuropäische Stadt häufig zu sehen bekommt. Dabei kombiniert die Pendelleuchte sanftes Stimmungslicht, das zu den Seiten und nach oben entweicht, mit wirkungsvollem Zonenlicht nach unten – ideal für die Beleuchtung eines Esstisches in Küche oder Esszimmer. Unterdessen strahlt die LC Shutters von Campbell absolut blendfreies Licht aus, da das Leuchtmittel durch einen zusätzlichen Kunststoffdiffusor geschützt wird.
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