Zu Besuch bei Marset in Barcelona

Ein Blick in den Marset Showroom in Barcelona

Unser let­zter Trip führte uns zur Fir­ma Marset in das wun­der­schöne Barcelona. Während unseres zweitägi­gen Aufen­thaltes beka­men wir Gele­gen­heit, den imposan­ten Show­room des spanis­chen Pre­mi­um-Her­stellers zu besichti­gen. Außer­dem durften wir einen Blick in die Keramik­meis­terei von Xavier Mañosa wer­fen, in der nach tra­di­tioneller Meth­ode gefer­tigt wird. Und natür­lich ließen wir es uns nicht nehmen, die Stadt Barcelona ein wenig zu erkun­den – eine der schön­sten Metropolen Europas.

 

 

Besuch bei Marset – Visite im Showroom

Das Foto zeigt den Eingangsbereich des Marset ShowroomsEin­laden­des Entrée: Der Marset Show­room in Barcelona

Der Marset Showroom im Überblick.
Viel weiß, viel Holz und gele­gentliche Farb­tupfer prä­gen das Gesamt­bild des Marset-Show­rooms

Das Motiv zeigt eine Gruppe von Discoco Leuchten in verschiedenen Farben und Größen.
Schön­heit­en unter sich: Ein Ensem­ble von Dis­co­co Pen­del- und Deck­en­leucht­en

Unsere erste Sta­tion war der Show­room in der Car­rer de San­taló. Anja Grell und Michael Frei von Marset begleit­eten uns während der gesamten Reise und ver­sorgten uns mit zahlre­ichen Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Entste­hung der Leucht­en sowie zu deren Schöpfern. Im wun­der­bar gestal­teten Show­room begeg­neten uns viele Bekan­nte. Beson­ders gut gefiel uns die Instal­la­tion aus Dis­cocó Deck­en- und Pen­delleucht­en in ver­schiede­nen Far­ben. Ins­beson­dere das faszinierende Wech­sel­spiel aus Licht und Schat­ten, das die Dis­cocó so ausze­ich­net, kam hier toll zur Gel­tung.

 

Das Motiv zeigt die Pu-erh Pendelleuchten von Marset in verschiedenen Farben und Größen
Fer­nöstliche Ästhetik trifft auf tra­di­tionelles Handw­erk: Die Pu-erh Pen­delleucht­en von Xavier Mañosa

Vier Piola Pendelleuchten hängen nebeneinander im Marset Showroom.
Die neuen Pio­la Pen­delleucht­en sind in vier ver­schiede­nen Far­ben erhältlich

Auch auf die Marset Neuheit­en 2017 kon­nten wir bere­its einen Blick wer­fen. Sehr gut gefie­len uns die Pu-erh Pen­delleucht­en von Xavier Mañosa. Den sym­pa­this­chen Keramik­meis­ter sowie seine Werk­statt soll­ten wir im Laufe unseres Aufen­thaltes noch per­sön­lich tre­f­fen. Als echter Hin­guck­er erwiesen sich auch die Pio­la Pen­delleucht­en, die an ein end­los aufgewick­eltes Band erin­nern. Die Pen­delleucht­en befördern Licht nach unten, etwa auf einen Esstisch. Gle­ichzeit­ig erstrahlt die Form der Leucht­en im eige­nen Licht. Pio­la wird voraus­sichtlich noch in diesem Herb­st erscheinen.

 

Die Marset FollowMe in der normalen Ausführung, sowie als größere FollowMe Plus
Mobile Ver­stärkung: Die neue Fol­lowMe Plus

Drei Exemplare der Bicoca Akkuleuchte stehen eingeschaltet auf einem Holzregal
Far­ben­fro­he Truppe: Die neuen Bic­o­ca Akkuleucht­en

 

Eine weiße Variante der Bicoca Akkuleuchte mit Befestigungs-Accessoire auf einem Regalboden im Marset Showroom.

Mit einem prak­tis­chen Acces­soire lässt sich Bic­o­ca an Möbel­stück­en befes­ti­gen

Dass Marset ein Händ­chen für deko­ra­tive, mobile Leucht­en hat, bewiesen die Spanier bere­its ein­drucksvoll mit der Fol­lowMe, gestal­tet von Imna Bermúdez. Zum bekan­nten Fol­lowMe-Mod­ell gesellt sich kün­ftig eine größere Vari­ante, die Fol­lowMe Plus. Diese fällt im Ver­gle­ich zu ihrer kom­pak­ten Vorgän­gerin nicht nur deut­lich größer aus, son­dern liefert zudem die dop­pelte Licht­menge. Apro­pos mobil: Mit der pfif­fi­gen Bic­o­ca hat Marset eine weit­ere Leuchte im Sor­ti­ment, die durch mobilen Betrieb besticht. Ähn­lich wie die Fol­lowMe wartet auch Bic­o­ca mit einem schwenkbaren Schirm auf, um das Licht dor­thin zu lenken, wo Bedarf beste­ht. Bic­o­ca ist in sechs Far­ben erhältlich, zudem ste­ht ein prak­tis­ches Acces­soire zur Ver­fü­gung, mit dem Bic­o­ca z.B. auf der Lehne ein­er Couch oder eines Ses­sels befes­tigt wer­den kann.

 

Die Aufnahme zeigt mehrere eingeschaltete Exemplare der Theia Tisch- und Stehleuchten.
So Retro, und doch so mod­ern: Theia Tisch- und Stehleucht­en

Sofort ins Auge fie­len außer­dem die Theia Tisch- und Stehleucht­en, die auf unnachahm­liche Weise Retro-Charme und mod­ernes Design verbinden. Auf den ersten Blick meint man fast, ein Objekt aus den 60er- oder 70er-Jahren vor sich zu haben. Auf den zweit­en Blick ent­pup­pt sich Theia dann als mod­ernes Design-Kunst­werk mit zeit­gemäßer LED-Tech­nik. Übri­gens: Der Schöpfer der Theia, der deutsche Design­er Math­ias Hahn, ver­ri­et uns kür­zlich im Inter­view, was ihn zum Design der Theia inspiri­erte.

 

Drei verschieden große Ausführungen der Ginger Wandleuchte sorgen für gutes Licht.

Erin­nert an die Gestirne: Ein Ensem­ble von Gin­ger Wan­dleucht­en

In 2016 erhielt die beliebte Gin­ger-Fam­i­lie aus der Fed­er von Joan Gas­par Zuwachs in Form extrem flach­er Wan­dleucht­en. Diese nutzen das her­vor­ra­gende Ent­blendungskonzept der Leucht­en­fam­i­lie und schaf­fen eine indi­rek­te und har­monis­che Raum­beleuch­tung. Uns gefiel die Instal­la­tion aus Gin­gers in ver­schiede­nen Größen und ver­schiede­nen Hölz­ern jeden­falls aus­ge­sprochen gut.

 

Ein Ensemble von Aura Wandleuchten ziert eine Wand im Marset Showroom
Far­ben­fro­hes Ensem­ble: Die Marset Aura Wan­dleucht­en in ver­schiede­nen Far­baus­führun­gen

Eben­falls 2016 wurde die Aura Wan­dleuchte erst­ma­lig vorgestellt. Die far­ben­fro­he Kollek­tion ist in vie­len ver­schiede­nen Aus­führun­gen zu haben und sorgt für indi­rek­tes Licht zur Wand. Dass auch eine Mul­ti­col­or-Instal­la­tion von Aura eine tolle Fig­ur macht, davon kon­nten wir uns eben­falls während unseres Show­room-Besuch­es überzeu­gen.

 

Eine komplett zerlegte Polo Schreibtischleuchte.

Dieser Auf­steller illus­tri­ert den Auf­bau der Polo Leucht­en von Joan Gas­par

Und auch Lehrre­ich­es hat­te unsere Show­room-Vis­ite zu bieten. Über­aus inter­es­sant war beispiel­sweise der Auf­steller der Marset Polo Schreibtis­chleuchte, die mit mod­ern­er LED-Tech­nik und aus­ge­feil­ter Optik zur Lichtlenkung aufwartet. Hier war gut zu erken­nen, welche Inge­nieurskun­st hin­ter dem sach­lich anmu­ten­den Design aus der Fed­er von Joan Gas­par steckt.

 

Das Motiv zeigt den Eingangsbereich des Marset Showrooms, gesäumt von einer TXL Outdoor Stehleuchte
Vor dem Ein­gang des Show­rooms grüßt die TXL Out­door

Zu sehen ist ein buntes Ensemble von Santorini Pendelleuchten, die für Licht unter einer dicht bepflanzten Pergola sorgen.
Bunte Girlande: Eine Gruppe von San­tori­ni Pen­delleucht­en schmück­te diese Per­go­la

Inmitten dichter Bepflanzung thront ein Exemplar der eleganten Marset Cala SUnder­state­ment, auch für den Außen­bere­ich: Marset Cala S

Bevor es aber zur näch­sten Sta­tion unser­er Reise geht, möcht­en wir noch ein Wort über den ein­laden­den Außen­bere­ich des Marset Show­rooms ver­lieren, natür­lich verse­hen mit den deko­ra­tiv­en Außen­leucht­en des spanis­chen Her­stellers. Hier ent­deck­ten wir nicht nur die mod­u­lare San­tori­ni-Fam­i­lie in zahlre­ichen Aus­führun­gen, son­dern auch die Klas­sik­er der Marset Out­door-Leucht­en, unter anderem die hochgewach­sene TXL Out­door und natür­lich die Cala mit ihrem charak­ter­is­tis­chen Holzgestell. Da behaupte nochmal jemand, Außen­beleuch­tung müsse immer rein funk­tion­al sein…

 

 

Zu Besuch bei Marset in Barcelona – Treffen mit Keramikmeister Xavier Mañosa

Die Aufnahme zeigt Keramikmeister Xavier Mañosa inmitten von Rohlingen für die Pleat Box Pendelleuchten

Keramik­er und Design­er Xavier Mañosa führte uns durch die heili­gen Hallen sein­er Werk­statt

Unser näch­ster Besuch galt dem „Stu­dio Aparratu“, der Werk­statt von Keramik­meis­ter Xavier Mañosa, wo die Schirme von Marset Leucht­en wie Pleat Box, Scotch Club und der neuen Pu-erh-Kollek­tion entste­hen. Mañosa begrüßte uns per­sön­lich und führte uns durch die heili­gen Hallen sein­er Werk­statt. Mit viel Charme stellte uns Mul­ti­tal­ent Mañosa, der sich uns mit Spitz­na­men „Xavi“ vorstellte, seine Arbeit vor. Dabei war der sym­pa­this­che Kata­lane gut aufgelegt, man spürte förm­lich die Lei­den­schaft für seine Arbeit. Immer einen heit­eren Spruch auf den Lip­pen führte er uns durch die ver­schiede­nen Sta­tio­nen der Werk­statt. Dabei wech­selte das Sprachen­tal­ent – Mañosa spricht Kata­lanisch, Spanisch, Englisch und Deutsch – stetig die Sprache, was zusät­zlich zur guten Stim­mung beitrug.

 

Die Aufnahme zeigt die Werkstatt von Xavier Mañosa aus erhöhter Perspektive

Die Keramik-Werk­statt führt Xavier Mañosa bere­its in zweit­er Gen­er­a­tion

Mañosa berichtete uns zunächst von der lan­gen Tra­di­tion der Werk­statt. Bere­its sein Vater war Keramik­er und unter­stützt heute seinen Sohn bei der Arbeit. Gefer­tigt wird über­wiegend in Han­dar­beit nach tra­di­tioneller Meth­ode. Im Stu­dio Aparratu wer­den jedoch nicht bloß Kom­po­nen­ten gefer­tigt, son­dern man beschäftigt sich auch mit dem Design der keramis­chen Ele­mente. „Was wir machen, ist heutzu­tage beina­he einzi­gar­tig.“ berichtete uns Xavi Mañosa. „Es gibt zwar noch andere Her­steller hochw­er­tiger Keramik, jedoch beschäfti­gen wir uns hier auch mit dem Design der Pro­duk­te.“

 

Im Ofen befinden sich gerade verschiedene Modelle der Pleat Box Pendelleuchten
Mith­il­fe von For­men entste­hen erste Rohlinge für die Keramikschirme

Mehrere Rohlinge von Scotch Club und Pleat Box Pendelleuchten warten auf ihre weitere Verarbeitung.
In einem bis zu 1100° C heißen Ofen wer­den die Rohlinge mehrmals gebran­nt

So werden die Rohlinge von Pleat Box und Scotch Club gelagert.
Zwis­chen­sta­tion: Diese Rohlinge haben den ersten Durch­gang im Ofen bere­its hin­ter sich

Im Fol­gen­den erlebten wir haut­nah die Pro­duk­tion der spek­takulären Marset Leucht­en mit Keramikschirm am Beispiel der Pleat Box Pen­delleucht­en. Zunächst wird noch flüs­siger Ton in handge­fer­tigte For­men gegeben. Nach der ersten Trock­nung erhält man einen Rohling, der zunächst sehr vor­sichtig von Hand glattgeschlif­f­en wird, damit er nicht bricht. Im näch­sten Schritt geht es zum ersten Mal in den rund 1100° C heißen Bren­nofen, um das Objekt auszuhärten, damit es weit­er bear­beit­et wer­den kann. Im näch­sten Schritt wird eine Latexbeschich­tung auf die Außen­seite der Pleat Box aufge­tra­gen, um diese zu schützen. Die Innen­seite wird in einem Tauch­bad mit ein­er weißen Lasur verse­hen und nochmals per Hand und Sprüh­pis­tole nach­bear­beit­et. Nun wird die schützende Latexschicht wieder ent­fer­nt, und es geht erneut in den Ofen für die Pleat Box.

 

Die Aufnahme zeigt den Bereich in der Keramik-Werkstatt, in dem die Rohlinge der Leuchten von Hand weiter bearbeitet werden.

Bevor eine Pleat Box fer­tiggestellt ist, wird sie viele Male von Hand bear­beit­et

Im zweit­en Durch­gang „back­en“ die Leucht­en für rund 12 Stun­den. Danach wer­den die Außen­seit­en der Leucht­en in Han­dar­beit lasiert und es geht zum drit­ten Mal in den Ofen, um die äußere Farb­schicht einzubren­nen. Die Ver­sio­nen mit gold­en­er Innen­seite erfahren danach noch weit­ere Arbeitss­chritte. In müh­samer Kleinar­beit wird mit einem Pin­sel die Goldbeschich­tung aufge­tra­gen, bevor es zum vierten Mal in den Ofen geht. Wir waren jeden­falls ziem­lich beein­druckt von der Handw­erk­skun­st und auch davon, wie viele Arbeitss­chritte und Hand­griffe tat­säch­lich von­nöten sind, um die kun­stvollen Keramik-Leucht­en zu fer­ti­gen.

 

Auf dem Bild demonstriert Xavier Mañosa die nächsten Arbeitsschritte bei der Produktion der Pleat Box.

Demon­stra­tion am leben­den Objekt: Xavier Mañosa erläutert uns die Entste­hung der Pleat Box

Was wir deut­lich spürten, war die Lei­den­schaft und Liebe, die Mañosa und seine Mitar­beit­er in jedes einzelne Objekt steck­en. Wie er uns im Gespräch ver­ri­et, schätzt er vor allem die Pleat Box für ihre außergewöhn­liche Form. Mit einem Augen­zwinkern fügt er hinzu: „Eigentlich war die Entste­hung der Pleat Box ein klein­er „Design-Unfall“, wenn man so möchte. Wir exper­i­men­tierten mit ver­schiede­nen For­men und eher zufäl­lig kam dabei der erste Entwurf der Pleat Box her­aus.“

 

Ein roter Keramik-Schirm für die Pu-erh Pendelleuchte.

Hand­made: In der Werk­statt von Mañosa ent­deck­ten wir einen Schirm für die Pu-erh

 

Xavier Mañosa: „Wir möcht­en vor allem das ganz beson­dere, das einzi­gar­tige Objekt erschaf­fen.“

 

In der Werk­statt von Mañosa ent­deck­ten wir auch einen Schirm der neuen Marset Pu-erh Pen­delleucht­en. Das aufwändig bear­beit­ete Objekt wirkt auf den ersten Blick wie plissiert­er Stoff, wird aber eben­falls in Keramik real­isiert, was der Leuchte nicht nur eine faszinierende Optik ver­lei­ht, son­dern auch ein hap­tis­ches Erleb­nis bietet. Mañosa betont an dieser Stelle: „Bei unser­er Arbeit geht es auch um Kun­st, und nicht primär darum, möglichst große Stück­zahlen zu pro­duzieren. Wir möcht­en vor allem das ganz beson­dere, das einzi­gar­tige Objekt erschaf­fen.“ Mis­sion geglückt, Señor Mañosa!

 

 

Besuch bei Marset – Auf Erkundungstour durch Barcelona

Das Bild zeigt eine lebendige Straßen-Szene im sonnigen Barcelona.

Lebendig: Ein typ­is­ches Straßen­bild in Barcelona

Am näch­sten Tag erwartete uns eine begleit­ete Stadt­führung durch das wun­der­schöne und quick­lebendi­ge Barcelona. Beson­deres Lob an dieser Stelle an unseren Guide, Loren­zo Kárász von den „Guid­ing Archi­tects“, der uns nicht nur zahllose tolle Geschicht­en über Barcelona und seine bewegte His­to­rie zu bericht­en wusste, son­dern auch mit char­man­tem Wiener Schmäh für gute Laune sorgte. Guide Loren­zo erläuterte uns aus­führlich die Entwick­lung Barcelonas und schilderte uns, wie sich Ein­flüsse aus der Zeit der römis­chen Stadt­grün­derzeit mit mit­te­lal­ter­lichen Baut­en und denen des „Mod­ernisme“ verbinden, der kata­lanis­chen Aus­prä­gung des Jugend­stils. Den Grund­stein für das heutige Barcelona legten die alten Römer. Im 2. Jahrhun­dert vor Chris­tus wurde unter Kaiser Augus­tus die „Colo­nia Iulia Augus­ta Pater­na Faven­tia Bar­ci­no“ gegrün­det, eine der größten und bekan­ntesten Römer­sied­lun­gen außer­halb Roms.

 

Zu sehen ist eine der engen Gassen im „Barri Gòtic“, der historischen Altstadt von Barcelona.
Lebendig: Die Gassen des „Bar­ri Gòtic“, des gotis­chen Vier­tels sind geprägt von mit­te­lal­ter­lich­er Architek­tur

 

Der „Palau Requesens“ im „Barri Gòtic“, der historischen Altstadt von Barcelona.

Lebendig: Reste der his­torischen, römis­chen Stadt­mauer sind Teil des „Palau Reque­sens“

Auch heute find­en sich im „Bar­ri Gòtic“, dem „gotis­chen Vier­tel“, noch Überbleib­sel aus der Zeit der Römer. Wie unser Guide Loren­zo uns berichtete, wur­den etwa Teile der his­torischen Stadt­mauer im Mit­te­lal­ter in die Architek­tur inte­gri­ert. So bildet die alte römis­che Stadt­mauer beispiel­sweise eine Seite des Innen­hofes des „Palau Reque­sens“, eines der größten mit­te­lal­ter­lichen Paläste Barcelonas.

 

 

 

 

Die Aufnahme zeigt die Spitzen der imposanten La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia.

 

Die imposante Kathe­drale von Barcelona liegt am „Pla de la Seu“, dem „zen­tralen Platz“

Das Vier­tel „Bar­ri Gòtic“ liegt im ältesten Stadt­bezirk Barcelonas, der „Ciu­tat Vel­la“, kata­lanisch für „Alt­stadt“. Der Bezirk ist stark geprägt von mit­te­lal­ter­lichen Baut­en im roman­is­chen und gotis­chen Stil sowie Gebäu­den aus der Zeit der Renais­sance. Am Platz „Pla de la Seu“ bestaunten wir die „La Cat­e­dral de la San­ta Creu i San­ta Eulàlia“, die große Kathe­drale von Barcelona, deren Bau im 13. Jahrhun­dert begann, und erst im Jahre 1448 abgeschlossen war. Die heutige Fas­sade ent­stand im 19. Jahrhun­dert nach Plä­nen der Architek­ten August Font und Josep Ori­ol Mestres.

 

Auf dem Bild ist die Fassade der „Santa Maria del Mar“ zu sehen.
Die „San­ta Maria del Mar“ ist ein her­aus­ra­gen­des Beispiel der kata­lanis­chen Gotik

Die “Santa Maria del Mar“ am Platz „Fossar de les Moreres“.
Direkt an der „San­ta Maria del Mar“ liegt eine wichtige Gedenkstätte der Kata­la­nen

Unsere let­zte Sta­tion im „Bar­ri Gòtic“ markierte eine Vis­ite am Platz „Fos­sar de les Mor­eres“, ein­er wichti­gen Gedenkstätte der Kata­la­nen, die an die Toten des Spanis­chen Erb­fol­gekrieges erin­nert. Der Platz wurde erbaut auf einem Fried­hof, auf dem die im Krieg gefal­l­enen Vertei­di­ger der Stadt Barcelona bestat­tet wur­den. Der Platz liegt am Fuße der spek­takulären San­ta Maria del Mar, einem der her­aus­ra­gen­den Beispiele für die kata­lanis­che Gotik.

 

Ein Springbrunnen auf einem Platz in der Planstadt „Eixample“

Fas­saden im Jugend­stil prä­gen das Bild der mod­er­nen Planstadt „Eix­am­ple“

Unsere Tour führte uns auch durch den Stadt­bezirk „Eix­am­ple“. Die mod­erne Planstadt ent­stand Mitte des 19. Jahrhun­derts nach den visionären, aber nicht unum­strit­te­nen Entwür­fen von Ilde­fons Cerdà. Geprägt durch qua­dratis­che Häuserblocks, besticht dieser Bezirk vor allem durch die vie­len Bauw­erke des „Mod­ernisme“, des kata­lanis­chen Mod­ernismus, der als eine der am weitesten entwick­el­ten For­men des Jugend­stils gilt.

 

Eine Frontansicht des Casa Batlló vom Architekten Antoni Gaudí
Das „Casa Batl­ló“ zählt zu den bedeu­tend­sten Werken Antoni Gaudís

Auf dem Motiv ist die Form des Daches des Casa Batlló zu sehen, die an einen Drachenrücken erinnert.
Welt­berühmt ist das „Casa Batl­ló“ wegen seines „Drachen­rück­en“ genan­nten Dachs

Der bedeu­tend­ste Vertreter des „Mod­ernisme“ war der Architekt Antoni Gaudí, dessen Gebäude heute als Anziehungspunk­te und Wahrze­ichen von Barcelona gel­ten. Viele sein­er Baut­en zählen heute zum Weltkul­turerbe der UNESCO, darunter auch das „Casa Batl­ló“, berühmt für seinen „Drachen­rück­en“, ein organ­isch geformtes und far­ben­froh gestal­tetes Dach, das an die Schup­pen des Lind­wurms erin­nert.

 

Nahansicht des Daches des „Casa Milà“.
Das „Casa Milà“ ist das let­zte Werk von Gaudí, bevor er sich auss­chließlich der Sagra­da Famil­ia wid­mete

Nahansicht des Daches des „Casa Milà“.
Reich verzierte und organ­isch geformte Fas­saden sind charak­ter­is­tisch für die Baut­en Gaudís

Auch auf das „Casa Milà“ kon­nten wir einen Blick wer­fen, das let­zte Gebäude, das Gaudí in „Eix­am­ple“ real­isierte, bevor er sich auss­chließlich „sein­er“ Kirche, der leg­endären Sagra­da Famil­ia wid­mete. Mit sein­er far­blosen, an einen mas­siv­en Felsen erin­nern­den, Fas­sade gilt das Gebäude als ungewöhn­lich­stes Werk Gaudís und wird heute als eines der wichtig­sten Bauw­erke des „Mod­ernisme“ betra­chtet.

 

Hier zu sehen: der Gastraum des Restaurants El Cercle.
Im schmuck­en Restau­rant „El Cer­cle“ sorgt ein Ensem­ble von Pleat Box Pen­delleucht­en für gutes Licht

Als Fre­unde des guten Licht­es kom­men wir nicht umhin, uns über­all nach der Beleuch­tung umzuschauen. Auch in dieser Hin­sicht hat­te unsere Tour einiges zu bieten. So kon­nten wir beispiel­sweise einige Objek­te besichti­gen, für die Marset die Beleuch­tung real­isierte. Wir besucht­en unter anderem das schmucke Sterne-Restau­rant „El Cer­cle“, gele­gen in einem gotis­chen Pracht­bau. Ähn­lich prachtvoll fällt hier die Beleuch­tung aus – mit den Pleat Box Pen­delleucht­en, deren Entste­hung wir noch am Tag zuvor bei Xavi Mañosa beobacht­en kon­nten.

 

Die Dachterrasse des Hotel Mercer bietet einen grandiosen Blick auf Barcelona.
Spek­takulär: Die Dachter­rasse des Mer­cer Hotel, aus­ges­tat­tet mit Marset Cala Außen­leucht­en

 

Eine Ginger Bogenleuchte erhellt eine Sitzecke in der Lobby des Hotel Mercer.

Im noblen Fünf-Sterne-Hotel Mer­cer ent­deck­ten wir die Gin­ger Bogen­leucht­en

Im noblen 5-Sterne-Hotel Mer­cer, das Marset im Rah­men eines Pro­jek­tes mit Leucht­en ausstat­tete, ent­deck­ten wir unter anderem die Bogen­leucht­en-Ver­sion der Gin­ger in der Lob­by. Auf der Dachter­rasse des Hotel Mer­cer fan­den wir sehr gemütliche Liegestät­ten, auf denen man inmit­ten des Trubels von Barcelona eine Oase der Ruhe find­en kann – natür­lich stil­voll beleuchtet mit Cala Leucht­en von Marset.

 

 

 

 

 

Die Fassade des Restaurant „Baracca“
Let­zte Sta­tion unser­er Reise: Vom Restau­rant „Barac­ca“…

 

Die Strandpromenade von Barcelona, gesäumt von Palmen.
…hat­ten wir eine her­rliche Aus­sicht auf die Strand­prom­e­nade Barcelonas.

Das war es mit unseren Ein­drück­en von unserem Barcelona-Trip zu Marset. Wir haben die bei­den Tage dort sehr genossen und viele span­nende Ein­drücke von den wun­der­baren Leucht­en des spanis­chen Pre­mi­um-Her­stellers gewon­nen. Wir hof­fen, Ihnen mit unserem Bericht einen kleinen Ein­druck davon ver­mit­telt zu haben, wie beson­ders und einzi­gar­tig die Leucht­en aus dem Hause Marset sind. Und vielle­icht kon­nten wir Ihnen ja auch ein wenig Lust auf einen Besuch in Barcelona machen – die kata­lanis­che Metro­pole ist näm­lich defin­i­tiv eine Reise wert!


 

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