Transformatoren

Transformatoren Typen

 

Ein Trans­for­ma­tor ist eine Anlage aus der Elek­trotech­nik, die der Erhöhung oder Absenkung von Wech­selspan­nun­gen dient. In Elek­trogeräten wird ein Trans­for­ma­tor einge­set­zt, um die Net­zs­pan­nung — hierzu­lande 230 Volt — auf die Betrieb­ss­pan­nung des betr­e­f­fend­en Gerätes umzuwan­deln. Im Bere­ich der Licht­tech­nik wer­den Trans­for­ma­toren einge­set­zt, um beispiel­sweise die Net­zs­pan­nung an die Betrieb­ss­pan­nung von Nieder­volt-Halo­gen­lam­p­en anzu­passen. Nieder­volt-Leucht­en und -Leucht­mit­tel ohne einge­baut­en Trafo müssen mit einem sep­a­rat­en Trans­for­ma­tor betrieben wer­den.

Es wird unter­schieden in mag­netis­che und elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren. Zu den mag­netis­chen Trans­for­ma­toren zählen Ringk­ern- und Eisenkern­trans­for­ma­toren, auch Block­trafo genan­nt. Bei den elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren ste­hen solche mit AC- (=Wech­selspan­nung) und solche mit DC-Sekundäraus­gang (=Gle­ichspan­nung) zur Auswahl. Wodurch sich die ver­schiede­nen Trans­for­ma­tortypen unter­schei­den, und welche Vor- und Nachteile sie mit­brin­gen, klären wir im fol­gen­den Beitrag.


1. Trans­for­ma­toren-Typen

1.1 Ringk­ern­trans­for­ma­toren
1.2 Eisenkern­trans­for­ma­toren
1.3 Elek­tro­n­is­che Tran­for­ma­toren mit AC-Sekundäraus­gang
1.4 Elek­tro­n­is­che Tran­for­ma­toren mit DC-Sekundäraus­gang

 

2. Dim­mung von Trans­for­ma­toren

2.1 All­ge­meines
2.2 Drei Buch­staben, ein Sym­bol
2.3 Wie wäh­le ich den richti­gen Dim­mer für meinen Ver­brauch­er aus?
2.4 Dim­mung von mag­netis­chen Trans­for­ma­toren
2.5 Dim­mung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren (AC)
2.6 Dim­mung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren (DC)
2.7 Dim­mung mit Uni­ver­saldim­mern

 

3. Elek­tro­n­is­che Vorschalt­geräte

3.1 All­ge­meines
3.2 Vorteile elek­tro­n­is­ch­er Vorschalt­geräte

 

4. Zusam­men­schal­tung von mehreren Trans­for­ma­toren

4.1 Zusam­men­schal­tung von mag­netis­chen Trans­for­ma­toren
4.2 Zusam­men­schal­tung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren


1. Transformator-Typen

 

1.1 Ringk­ern­trans­for­ma­toren

Ringk­ern­trans­for­ma­toren sind die effizien­testen, mag­netis­chen Trans­for­ma­toren. Je nach Qual­ität des Kupfer­draht­es liegt der Wirkungs­grad bei 75 — 85%. Auf­grund der geschlosse­nen, luftspalt­freien Ringk­ern­form sind die Leer­laufver­luste deut­lich geringer als bei Eisenkern­trans­for­ma­toren. Entschei­det man sich für einen preiswerten, mag­netis­chen Trans­for­ma­tor lassen sich Ringk­ern­trans­for­ma­toren gut in Anwen­dun­gen ein­set­zen, wo es auf geringe Stand­by-Ver­luste ankommt.

Durch überdi­men­sion­ieren des Trans­for­ma­tors lassen sich darüber hin­aus auch bei Belas­tung die Ver­luste ver­ringern; sie betra­gen bei 50% Teil­last nur noch 1/4 der­jeni­gen bei Nennlast. Rat­sam ist die Ver­wen­dung von Ringk­ern­trans­for­ma­toren mit inte­gri­ertem Kurz­schlusss­chutz mit­tels Sicherung, sowie einen Über­last- und Übertem­per­aturschutz. Ein Stromwächter gemäß VdS / ENEC sollte option­al angeschlossen wer­den kön­nen.

nach oben


1.2 Eisenkern­trans­for­ma­toren

Auch bekan­nt unter dem Namen “Block­trafo”. Bei diesem Trafo­typ sind die Primär und Sekundär­wick­lun­gen getren­nt nebeneinan­der auf den Kern gewick­elt. Dabei sind die Ver­luste durch den län­geren Induk­tion­sweg durch die Luft höher als bei Ringk­ern­trans­for­ma­toren. Der Wirkungs­grad liegt bei 70 — 80%.

Rat­sam ist die Ver­wen­dung von Eisenkern­trans­for­ma­toren mit inte­gri­ertem Kurz­schlusss­chutz mit­tels Sicherung, sowie einem Über­last- und Übertem­per­aturschutz. Ein Stromwächter gemäß VdS / ENEC sollte option­al angeschlossen wer­den kön­nen.

nach oben


1.3 Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren mit AC-Sekundäraus­gang

Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren (AC = Wech­selspan­nung) zeich­nen sich durch eine sehr kom­pak­te Bauweise aus. Auf­grund ihrer gerin­gen Größe wer­den diese Trans­for­ma­toren vorzugsweise in Leucht­en oder für den Deck­en- oder Wan­dein­bau ver­wen­det. Die Wand­lung der Primärspan­nung in Sekundärspan­nung erfol­gt über eine Kom­bi­na­tion von kleinen Spulen und elek­tro­n­is­chen Bauteilen. Diese Elek­tron­ik ermöglicht einen hohen Wirkungs­grad von 95 bis 98%.

Die AC-Sekundärspan­nung hat eine Fre­quenz von 40 kHz bis 50 kHz. Dadurch bed­ingt ist die sekundäre Leitungslänge meist auf 2 Metern beschränkt. Hier soll­ten unbe­d­ingt die indi­vidu­ellen Her­stellerangaben berück­sichtigt wer­den. Elek­tro­n­is­che AC-Trans­for­ma­toren sor­gen durch ihren Kurz­schluss-, Über­last- und Übertem­per­aturschutz für ein Höch­st­maß an Sicher­heit und Kom­fort. Sofort nach Behe­bung des Fehlers sind diese Trans­for­ma­toren wieder voll funk­tions­fähig.

Der Soft­start erhöht die Lam­p­en­lebens­dauer und senkt so die Wartungskosten. Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren benöti­gen eine Min­dest­last von rund 20%. Wird die Min­dest­last nicht erre­icht, leucht­en die angeschlosse­nen Lam­p­en nicht oder flack­ern. Meist brummt dann auch der Trans­for­ma­tor.

nach oben


1.4 Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren mit DC-Sekundäraus­gang

Die elek­tro­n­is­chen DC-Trans­for­ma­toren (DC = Gle­ichspan­nung) unter­schei­den sich von den AC-Trans­for­ma­toren (AC = Wech­selspan­nung) im Wesentlichen durch eine gle­ichgerichtete Sekundärspan­nung. Diese Tech­nik ermöglicht es, län­gere Nieder­volt­sys­teme einzus­peisen. Je nach Trans­for­ma­tortyp sind 6 bis 20 Meter Sekundär­leitung möglich.
So lassen sich die Trans­for­ma­toren leicht außer­halb des Sicht­bere­ich­es mon­tieren.

Der Wirkungs­grad der DC-Trans­for­ma­toren liegt zwis­chen 90 und 95%. Die Min­dest­last von rund 20% ist, wie bei elek­tro­n­is­chen AC-Trans­for­ma­toren, eben­so notwendig. Wird die Min­dest­last nicht erre­icht, leucht­en die angeschlosse­nen Lam­p­en nicht oder flack­ern. Meist brummt dann auch der Trans­for­ma­tor.

Elek­tro­n­is­che DC-Trans­for­ma­toren sor­gen durch ihren Kurz­schluss-, Über­last- und Übertem­per­aturschutz für ein Höch­st­maß an Sicher­heit und Kom­fort. Sofort nach Behe­bung eines Fehlers sind diese Trans­for­ma­toren durch Aus- und Ein­schal­ten der Net­zs­pan­nung wieder voll funk­tions­fähig. Der Soft­start erhöht die Lam­p­en­lebens­dauer und senkt so die Wartungskosten.

nach oben


zum Sei­t­e­nan­fang

 

2. Dimmung von Transformatoren

 

2.1 All­ge­meines

Beim Dim­men ein­er Halo­gen- oder Glüh­lampe erhöht sich die Lebens­dauer unter Umstän­den wesentlich und der Energie­ver­brauch sinkt. Die Hel­ligkeit nimmt beim Dim­men stärk­er ab, als der Energie­ver­brauch; die Energieef­fizienz sinkt dadurch. Wird eine Lampe häu­fig im ged­immten Zus­tand betrieben, kann ein Großteil der Energie durch eine Lampe gerin­ger­er Leis­tung einges­part wer­den. Durch das Dim­men verän­dert sich auch die Licht­farbe hin zu einem erhöht­en Rotan­teil. Fällt die Entschei­dung auf einen Tast­dim­mer, sind Dim­mer mit Rest­werte­in­stel­lung zu empfehlen. Diese rufen den zulet­zt eingestell­ten Dimmw­ert bei der näch­sten Inbe­trieb­nahme wieder auf.

nach oben


2.2 Drei Buch­staben, ein Sym­bol

230V-Halo­gen­lam­p­en und Glüh­lam­p­en, sowie 12V-Halo­gen­lam­p­en mit elek­tro­n­is­chen und mag­netis­chen Trans­for­ma­toren kön­nen ged­immt wer­den. In der Instal­la­tion muss die Elek­tro­fachkraft allerd­ings sich­er­stellen, dass der richtige Dim­mer für den richti­gen Ver­brauch­er einge­baut wird. Eine Ans­teuerung unter­schiedlich­er Ver­braucher­typen mit dem gle­ichen Dim­mer darf nicht erfol­gen.

dim_r          

Um die kor­rek­te Zuord­nung zu erle­ichtern, haben sich Her­steller von Dim­mern und Trans­for­ma­toren auf eine Hil­fe für den Fach­mann geeinigt. Drei Buch­staben “R”, “L”, “C” oder deren Kom­bi­na­tio­nen wer­den zukün­ftig die Dim­mer in Klassen ein­teilen. “R” ste­ht für ohm­sche Las­ten wie z.B. 230V-Halo­gen­lam­p­en oder Glüh­lam­p­en, “L” für induk­tive Las­ten wie z.B. mag­netis­che Trans­for­ma­toren und “C” für kapaz­i­tive Las­ten wie z.B. elek­tro­n­is­che AC-Trans­for­ma­toren für 12V-Halo­gen­lam­p­en. Der Keil deutet sym­bol­isch die Möglichkeit der Hel­ligkeitss­teuerung an. Auch Trans­for­ma­toren wer­den zukün­ftig diese Sym­bole tra­gen, um die Zuord­nung zum richti­gen Dim­mer zu erle­ichtern.

nach oben


2.3 Wie wäh­le ich den richti­gen Dim­mer für meinen Ver­brauch­er aus?

Mit den drei Buch­staben und einem Sym­bol kann die Elek­tro­fachkraft eigentlich nichts mehr falsch machen.

  • Über­prüfen, ob gle­iche Buch­staben auf Dim­mer und Trafo zu find­en sind. Dann hat man die richtige Gerätekom­bi­na­tion aus­gewählt.
  • Sich­er­stellen, dass hin­ter einem Dim­mer keine L- und C-Ver­brauch­er gemis­cht wer­den. Gemis­chte L-/C-Ver­brauch­er kann selb­st ein Uni­ver­saldim­mer nicht bedi­enen, auf dem die Buch­staben L und C zu find­en sind. Beson­der­er Sorgfalt bedarf es bei vorhan­de­nen Instal­la­tio­nen.

Das Dim­men von Leucht­stof­flam­p­en fällt nicht unter diese Kennze­ich­nung, da hier­für nicht Dim­mer, son­dern 1–10V- oder dig­i­tale Steuerun­gen zur Hel­ligkeit­s­teuerung einge­set­zt wer­den.

Dim­mer­typ Stan­dard-Phasen-ANschnittdim­mer Nieder­volt-Phasen-ANschnitt-dim­mer Phasen-ABschnitt-dim­mer Uni­ver­sal-dim­mer
Ver­brauch­er dim_r
230V-Halo­gen­lampe dim_r OK,
R stimmt
übere­in
OK,
R stimmt
übere­in
OK,
R stimmt übere­in
OK,
R stimmt
übere­in
Glüh­lam­p­en dim_r OK,
R stimmt
übere­in
OK,
R stimmt
übere­in
OK,
R stimmt übere­in
OK,
R stimmt
übere­in
12V-Halo­gen­lam­p­en mit mag­netis­chem Trans­for­ma­tor (induk­tiv = L) dim_l Nicht OK OK,
L stimmt
übere­in
Nicht OK OK,
L stimmt
übere­in
12V-Halo­gen­lam­p­en mit elek­tro­n­is­chem AC-Trans­for­ma­tor (kapaz­i­tiv = C) dim_c Nicht OK Nicht OK OK,
C stimmt übere­in
OK,
C stimmt übere­in
12V-Halo­gen­lam­p­en mit elek­tro­n­is­chem DC-Trans­for­ma­tor
(induk­tiv oder kapaz­i­tiv = L oder C)
Nicht OK OK,
L stimmt
übere­in
OK,
C stimmt übere­in
OK,
L oder C stim­men übere­in

Tabelle der im Markt befind­lichen Dim­mer und Last­typen (ohne Anspruch auf Voll­ständigkeit)

nach oben


2.4 Dim­mung von mag­netis­chen Trans­for­ma­toren

Das passende Dimm­prinzip für den mag­netis­chen Trafo (induk­tiv = L) ist die PhasenANschnittdim­mung.
Mit diesem Prinzip kön­nen auch Glüh- und 230V-Halo­gen­lam­p­en ® ged­immt wer­den. Mag­netis­che Trans­for­ma­toren kön­nen stufen­los von 100% bis 0% ged­immt wer­den. Beim Dim­men wird die Sinuskurve der 50 Hz Wech­selspan­nung ver­spätet eingeschal­tet, das ist der soge­nan­nte PhasenANschnitt. Je später eingeschal­tet wird, desto dun­kler wird das Licht angeschnit­ten.

Beim Dim­men kön­nen in Aus­nah­me­fällen störende Geräusche entste­hen. Die Geräuschen­twick­lung ist bei Eisenkern­trans­for­ma­toren meist geringer als beim Ringk­ern­trans­for­ma­toren. Diese Geräusche kön­nen durch gezielte Maß­nah­men deut­lich gemindert wer­den. Wenn Trans­for­ma­toren auf einem Res­o­nanz­bo­den wie z.B. ein­er Met­all- oder Holzdecke befes­tigt sind, über­tra­gen sich Schwingun­gen und ver­stärken das Brum­mgeräusch. Abhil­fe kön­nte ein Lock­ern der Schrauben schaf­fen oder eine Dämp­fungs­mat­te aus Gum­mi zwis­chen Trans­for­ma­tor und Decke.

Sollte dies noch keinen Erfolg brin­gen, ist das Zwis­chen­schal­ten eines Geräuschbe­gren­z­ers wie z.B. eines Chokes bzw. eines Fil­ters zwis­chen Dim­mer und Trans­for­ma­tor zu empfehlen. Dabei wer­den störende Ober­wellen aus der Span­nung her­aus­ge­filtert und das Brum­mgeräusch ver­ringert sich.

nach oben


2.5 Dim­mung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren (AC)

Das passende Dimm­prinzip für den elek­tro­n­is­chen AC-Trans­for­ma­tor (kapaz­i­tiv = C) ist die PhasenABschnittdim­mung. Mit diesem Prinzip kön­nen auch Glüh- und 230V-Halo­gen­lam­p­en ® ged­immt wer­den. Gemein­sames Dim­men mehrerer elek­tro­n­is­ch­er Trans­for­ma­toren über einen Dim­mer kann zu leicht unter­schiedlichen Hel­ligkeit­en der Leucht­mit­tel führen, da jed­er elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­tor einen indi­vidu­ellen Dim­mver­lauf hat.

Die Alter­na­tive zu mehreren elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren mit geringer Leis­tung ist ein elek­tro­n­is­ch­er Trans­for­ma­tor mit ein­er höheren Leis­tung von bis zu 300W. Diese sind auch mit einge­bauter Tast­dimm-Funk­tion erhältlich. Die Reg­u­la­tion der Hel­ligkeit erfol­gt dann nicht über einen Dim­mer, son­dern über einen han­del­süblichen Taster. Weit­ere Optio­nen sind Trans­for­ma­toren mit 1–10V oder DALI-Schnittstelle, die eine 2-polige Steuer­leitung benöti­gen. Die Min­dest­last eines elek­tro­n­is­chen Trafos darf durch das Dim­men nicht unter­schrit­ten wer­den. Hier treten die gle­ichen Ver­hal­tensweisen auf, wie unter Punkt 2.4 beschrieben.

Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren sind weitest­ge­hend brumm­frei. Beim Dim­men kön­nen in Aus­nah­me­fällen störende Geräusche entste­hen. Diese Geräusche kön­nen durch gezielte Maß­nah­men deut­lich gemindert wer­den. Wenn Trans­for­ma­toren auf einem Res­o­nanz­bo­den wie z.B. ein­er Met­all- oder Holzdecke befes­tigt sind, über­tra­gen sich Schwingun­gen und ver­stärken das Brum­mgeräusch. Abhil­fe schafft ein Lock­ern der Schrauben oder eine Dämp­fungs­mat­te aus Gum­mi zwis­chen Trans­for­ma­tor und Decke. In eini­gen Fällen kann das Wech­seln eines Uni­ver­saldim­mers gegen einen PhasenABschnittdim­mer helfen. Bringt dies noch keinen Erfolg, sollte die Bedi­enungsan­leitung darauf geprüft wer­den, ob die angegebe­nen, Instal­la­tion­sh­in­weise und Dim­merempfehlun­gen einge­hal­ten wur­den.

nach oben


2.6 Dim­mung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren (DC)

Im Unter­schied zu elek­tro­n­is­chen AC-Trans­for­ma­toren lassen sich DC-Trans­for­ma­toren prinzip­iell bess­er mit einem PhasenANschnittdim­mer (induk­tiv = L) oder einem PhasenABschnittdim­mer (kapaz­i­tiv = C) steuern. Uni­ver­saldim­mer hinge­gen sind nicht geeignet. Hier ist zu beacht­en, dass nur vom Her­steller zuge­lassene Dim­mer für die jew­eili­gen DC-Trans­for­ma­toren ver­wen­det wer­den. Empfehlun­gen zu passenden Dim­mern für Bruck DC-Trans­for­ma­toren sind  hier zu find­en.

Elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren sind weitest­ge­hend brumm­frei. Beim Dim­men kön­nen in Aus­nah­me­fällen störende Geräusche entste­hen. Diese Geräusche kön­nen durch gezielte Maß­nah­men deut­lich gemindert wer­den.
Wenn Trans­for­ma­toren auf einem Res­o­nanz­bo­den wie z.B. ein­er Met­all- oder Holzdecke befes­tigt sind, über­tra­gen sich Schwingun­gen und ver­stärken das Brum­mgeräusch. Abhil­fe schafft ein Lock­ern der Schrauben oder eine Dämp­fungs­mat­te aus Gum­mi zwis­chen Trans­for­ma­tor und Decke. Bringt dies noch keinen Erfolg, sollte die Bedi­enungsan­leitung darauf geprüft wer­den, ob die angegebe­nen, Instal­la­tion­sh­in­weise und Dim­merempfehlun­gen einge­hal­ten wur­den.

nach oben


2.7 Dim­mung mit Uni­ver­saldim­mern

Die Uni­ver­saldim­mer erken­nen selb­st, welch­er Ver­brauch­er angeschlossen ist und stellen sich automa­tisch auf ihn ein. Dies ist zwar sehr kom­fort­a­bel, jedoch ist dieser Kom­fort auch mit einem Auf­preis ver­bun­den. Daher empfehlen wir in der Regel den PhasenAN- oder PhasenABschnittdim­mer, wenn der jew­eilige Ver­brauch­er bekan­nt ist.

Gibt es Lasterken­nung­sprob­leme bei Uni­ver­saldim­mern, äußert sich das in lautem Brum­men, Flack­ern oder kurzem Aufleucht­en der Lam­p­en. Dies kann z.B. bei DC-Trans­for­ma­toren auftreten. In diesem Fall ist die Bedi­enungsan­leitung des Trans­for­ma­tors daraufhin zu prüfen, welche Dim­mer zuge­lassen sind.

nach oben


zum Sei­t­e­nan­fang

 

 

3. Elektronische Vorschaltgeräte

 

Elektronische Vorschaltgeräte

3.1 All­ge­meines

Elek­tro­n­is­che Vorschalt­geräte (EVG) kom­men in Leucht­en zum Ein­satz, die mit Leucht­stoff-, Kom­pak­tleucht­stoff- oder mit Ent­ladungslam­p­en bestückt wer­den.

Elek­tro­n­is­che Vorschalt­geräte sind entwed­er in die Leuchte inte­gri­ert, oder direkt in das Leucht­mit­tel, wie zum Beispiel bei Kom­pak­tleucht­stof­flam­p­en mit Schraub­sock­el.

 

 

 

 

nach oben


3.2 Vorteile elek­tro­n­is­ch­er Vorschalt­geräte

Die Vorteile elek­tro­n­is­ch­er Vorschalt­geräte sind:

umwelt­fre­undlicheres Licht durch:

  • ca. 20–25% Energieeinsparung gegenüber kon­ven­tionellen Vorschalt­geräten
  • ca. 50% höhere Lam­p­en­lebens­dauer
  • ca. 30% weniger Lam­p­en­ab­fall

gesün­deres Licht durch:

  • ruhiges, flim­mer­freies Licht
  • brumm­freier Betrieb
  • gerin­gere mag­netis­che Feld­stärken

mehr Kom­fort durch:

  • flack­er­freien Start
  • Abschal­tung am Ende der Lam­p­en­lebens­dauer
  • Dimm­barkeit

Auf­grund der genan­nten Vorteile sind elek­tro­n­is­che Vorschalt­geräte prädes­tiniert für Bere­iche mit lan­gen Ein­schaltzeit­en wie das Arbeit­sz­im­mer oder Flure.

nach oben


zum Sei­t­e­nan­fang

 

 

4. Zusammenschaltung von mehreren Transformatoren

 

4.1 Zusam­men­schal­tung von mag­netis­chen Trans­for­ma­toren

Beim Ein­schal­ten von mag­netis­chen Trans­for­ma­toren kann es, bed­ingt durch den höheren Ein­schalt­strom, zum Aus­lösen des vorgeschal­teten Sicherungsauto­mat­en kom­men. Der Ein­schalt­strom kann bei mag­netis­chen Trans­for­ma­toren bis zum zehn­fachen des Nennstromes betra­gen. Bei einem 300 VA Trafo mit einem Nennstrom von 1,3 A wären dies kurzzeit­ig bis zu 13 A.

Bei ein­er Absicherung eines Leucht­en­stromkreis­es mit einem Leitungss­chutza­u­to­mat­en von 16 A kann schnell die Sicherung unge­wollt ansprechen. Dieses Aus­lösen wird durch Ein­schalt­strombe­gren­z­er ver­hin­dert. Mag­netis­che Trans­for­ma­toren soll­ten daher mit ein­er Leis­tung von 300 und 400 VA serien­mäßig mit einem Ein­schalt­strombe­gren­z­er aus­gerüstet sein. So kön­nen mehrere Trans­for­ma­toren zusam­mengeschal­tet wer­den.

nach oben


4.2 Zusam­men­schal­tung von elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren

Gemein­sames Schal­ten von mehreren elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren mit einem Schal­ter ist unprob­lema­tisch, da die Ein­schalt­ströme der Trans­for­ma­toren rel­a­tiv ger­ing sind. Hier ist die Schaltleis­tung des Schal­ters zu beacht­en. Ein­schalt­spitzen, wie bei mag­netis­chen Trans­for­ma­toren ohne Ein­schalt­strombe­gren­z­er, treten bei hochw­er­ti­gen elek­tro­n­is­chen Trans­for­ma­toren nicht auf.

Auf der Sekundär­seite dür­fen elek­tro­n­is­che Trans­for­ma­toren nicht zusam­mengeschal­tet wer­den.

nach oben

zum Sei­t­e­nan­fang


Ein Gedanke zu „Transformatoren

  1. Die Kurz­schlus­sim­ped­anz an einem bes­timmten Net­zverknüp­fungspunkt ist lastab­hängig. Wenn der Wech­sel­richter eine größere Leis­tung ein­speist, ist die Imped­anz klein­er, bei gerin­ger­er Ein­speisung ist die Imped­anz größer, nachts ist die Imped­anz genau­so groß als wäre gar keine Pho­to­voltaikan­lage vorhan­den. Die Anlage ist dann ja gal­vanisch vom Netz getren­nt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.