Fünf Fragen zur…Wahl der Leuchtmittel

Wahl der Leuchtmittel

Der Markt an Leuchtmitteln ist groß und unübersichtlich. Viele Verbraucher zeigen sich angesichts der Maßnahmen der EU zum schrittweisen Glühlampenausstieg verunsichert und wissen nicht, welches Leuchtmittel sie ersatzweise verwenden können. In unserer Reihe „Fünf Fragen“ möchten wir uns daher diesmal dem Thema Leuchtmittel widmen und klären, wie sich die Alternativen zur Glühlampe hinsichtlich ihrer Lichtqualität, Energieeffizienz und anderer Aspekte unterscheiden.

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Typen von Leuchtmitteln — Eine Übersicht

Typen von Leuchtmitteln - Eine Übersicht

Für die stimmungsvolle Beleuchtung der heimischen Wohnwelt empfiehlt sich das warme, stimmungsvolle Licht von energieeffizienten 12V- oder 230V-Eco-Halogenlampen. Eco-Halogenlampen sparen 30 bis 50% Energie im Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe, ohne dabei Abstriche in der Lichtqualität zu machen. Sie sind beinahe überall einsetzbar, wo bisher herkömmliche Halogenlampen oder Glühlampen zum Einsatz kamen.

Dort, wo das Licht mehrere Stunden täglich im Einsatz ist, sind energiesparende Lampen von Vorteil.
Energiesparlampen und Leuchtstofflampen sind energiesparend und bieten viel Licht überall dort, wo hohe Beleuchtungsstärken gebraucht werden, z.B. bei der Beleuchtung von Heimarbeitsplätzen, Spiegeln oder Küchenarbeitsplatten. Allerdings müssen sich Energiesparlampen auch so mancher Kritik aussetzen: Ihr Licht empfinden viele als kalt, unnatürlich oder gar unangenehm. Zugleich ist im Zuge des Glühlampenverbotes eine hitzige Debatte über mögliche Gesundheitsrisiken durch Energiesparlampen entbrannt, unter anderem aufgrund des enthaltenen Quecksilbers.

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230V-Halogen- & Eco-Halogenlampen

Halogenlampen haben einige Gemeinsamkeiten mit herkömmlichen Glühlampen. Auch bei Halogenlampen wird ein elektrischer Leiter - der so genannte Wolfram-Glühwendel - durch elektrische Energie aufgeheizt und somit zum Leuchten gebracht. Der Kolben herkömmlicher Glühlampen enthält ein Schutzgas um die Wolfamwendel zu schützen. Würde die Wendel in eingeschaltetem Zustand mit Sauerstoff in Berührung kommen, würde sie sofort durchbrennen. Halogenlampen enthalten neben dem Schutzgas zusätzlich eines der namensgebenden Halogene wie Iod, früher auch Brom. Im Rahmen des so genannten Wolfram-Halogen-Kreisprozesses bindet das Halogen die verdampften Wolfram-Partikel und sorgt dafür, dass sich diese nicht auf der Innenseite des Glaskolbens absetzen können. Stattdessen werden die gebundenen Wolframatome wieder zurück an die Glühwendel transportiert, wo sie sich an den kältesten Stellen der Wendel absetzen.

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Energiesparlampen

Kompaktleuchtstofflampen mit Schraubsockel und integriertem elektronischem Vorschaltgerät - so genannte Energiesparlampen - sind mit den Energieeffizienzklassen A und B ein sehr energiesparender Ersatz für herkömmliche Glühlampen. Ihre bis zu 12mal längere Lebensdauer und rund 5-fach höhere Lichtausbeute gegenüber Glühlampen macht sie zu wahren Sparwundern. Bei vergleichbarem Lichtstrom verbrauchen sie rund 80% weniger Energie als Glühlampen. Der höhere Anschaffungspreis effizienter Leuchtmittel macht sich somit schnell wieder bezahlt. Ein wesentlicher Nachteil ist ihre, im Vergleich zu Halogenlampen und Glühlampen, schlechtere Farbwiedergabe mit einem Ra von 80. Halogenlampen und Glühlampen liegen bei einem Ra=100 und erreichen damit die gleiche, natürliche Farbwiedergabe wie das Sonnenlicht.

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Energieeffizienz

Energieeffizienz

Wie effizient, das heißt, wie wirtschaftlich ein Leuchtmittel ist, hängt von der Lichtausbeute im Verhältnis zur aufgenommenen Leistung ab. Diese Übersicht hilft bei der Einschätzung der Wirtschaftlichkeit eines Leuchtmittels. Je höher der Wert, desto effizienter ist das Leuchtmittel. Die obige Grafik stellt den Lichtstrom in Lumen (lm) im Verhältnis zur Leistungsaufnahme in Watt (W) dar.

Die Fragestellung lautet an dieser Stelle: In wie viel Lichtenergie wird 1 Watt elektrische Energie umgewandelt?

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