Design around the world — Spanisches Design

Für gemütliche Abende im freien eignet sich die FollowMe von Marset ideal

Wenn wir an spanis­ches Design denken, fall­en uns Per­sön­lichkeit­en wie Antoni Gaudí, Sal­vadore Dalí, Pablo Picas­so, Manolo Blah­nik oder Javier Mariscal ein. Sie zählen zu den ein­flussre­ich­sten Grafik­ern, Design­ern, Architek­ten und Kün­stlern des 20. und 21. Jahrhun­derts. Spanis­ches Design gilt als beson­ders lebendig und kreativ. In den gelun­gen­sten Fällen ver­strömt es dazu jene Emo­tion­al­ität, die man gemein­hin dem südländis­chen Tem­pera­ment zuschreibt. Auch im Leuch­t­en­de­sign bricht sich ein phan­tasievoller Umgang mit For­men und Mate­ri­alien Bahn, der seines­gle­ichen sucht. Anhand ein­drucksvoller zeit­genös­sis­ch­er Beispiele wollen wir einen kleinen Ein­blick in das spanis­che Design geben.

 

 

Marset – Spanisches Design aus Barcelona

Die Marset Ginger Tischleuchte begeistert durch eine hohe Lichtausbeute und einen Korpus aus gepresstem Holz und Papier

Die Gin­ger Tis­chleuchte verbindet mod­erne LED-Tech­nik mit natür­lichen Mate­ri­alien

Wenn es um spanis­ches Design geht, muss der Name Marset fall­en. Der tra­di­tion­sre­iche Leucht­en­her­steller aus Barcelona wurde in den 40er Jahren als Fam­i­lienun­ternehmen gegrün­det. Heute zählt er zu den führen­den Pro­duzen­ten von hochw­er­ti­gen Leucht­en, die beispiel­haft für mod­ernes, spanis­ches Design sind. Dabei stellt die Gin­ger, die inner­halb kurz­er Zeit zum Aushängeschild von Marset avancierte, die Philoso­phie des Unternehmens plas­tisch dar. Dem kata­lanis­chen Leucht­en­her­steller geht es um mehr als nur schöne Leucht­en. Lichtqual­ität in Verbindung mit einem Wohlfühlfak­tor gehören eben­falls zu seinen Kernkom­pe­ten­zen. So zeich­net sich Gin­ger durch ihre hochef­fiziente LED-Tech­nik mit ein­er hohen Lich­taus­beute, den kreativ­en Umgang mit natür­lichen Mate­ri­alien und ein durch­dacht­es Lichtkonzept aus.

 

Ein Musterbeispiel für spanisches Design ist die Polo LED Tischleuchte mit Fuß von Marset
 Bedarf­s­gerecht­es Zonen­licht für den Schreibtisch mit der Polo LED Tis­chleuchte

 

Joan Gaspar ist der Schöpfer der Ginger Leuchtenfamilie für Marset

Joan Gas­par mit der Gin­ger Fam­i­lie

Der kreative Kopf hin­ter dem Erfolg von Marset ist Art Direc­tor und Design­er Joan Gas­par. Seit 1996 arbeit­et er für das Unternehmen und bes­timmt damit seine Aus­rich­tung maßge­blich. Er schuf bere­its zahlre­iche Leucht­en und gehört selb­st zu den pro­duk­tivsten Entwick­lern des kata­lanis­chen Leucht­en­her­stellers. Neben der Gin­ger zählt seine Polo Tis­chleuchte wahrlich zu den mod­er­nen High­lights spanis­chen Designs. Doch das Tal­ent Joan Gas­pars ist nicht ein­fach vom Him­mel gefall­en. Seine Design­philoso­phie ist entschei­dend von Lluis Por­queras geprägt, auf den wir noch zu sprechen kom­men.

 

 

 

Jede Pleat Box wird von Xavier Mañosa und seinem Team in handarbeit angefertigt

Marset Pleat Box 36 Pen­delleuchte

Junge, auf­strebende Tal­ente des spanis­chen Designs kön­nen sich bei Marset auf einem kreativ­en Spielfeld erproben. Daher find­en sich zahlre­iche mutige Entwürfe im Port­fo­lio des Unternehmens. Ein her­aus­ra­gen­des Beispiel sind die Werke von Xavier Mañosa, die vor­wiegend in Keramik entste­hen. Er stellt mit einem kleinen Team jede einzelne sein­er Leucht­en in Han­dar­beit her. Dies geschieht in sein­er eige­nen Keramik­man­u­fak­tur, die er von seinen Eltern über­nom­men hat. Iro­nis­cher­weise wollte Xavier Mañosa zu Beginn seines Design­studi­ums in Berlin gar nicht mit Keramik arbeit­en.

 

 

 

 

Scotch Club aus dem Hause Marset besteht aus Keramik

Typ­isch spanis­ches Design: Keramik als Werk­stoff der Scotch Club

Erst durch die Koop­er­a­tion mit dem Berlin­er Design­stu­dio Mashal­lah ent­deck­te er das Keramikhandw­erk für sich: Die Leucht­en Pleat Box und Scotch Club wer­den von Mashal­lah dig­i­tal konzip­iert, während Xavier Mañosa die handw­erk­liche Aus­führung in sein­er Man­u­fak­tur übern­immt. So versinnbildlichen bei­de Leucht­en­fam­i­lien auf ein­drucksvolle Weise zeit­genös­sis­ches, spanis­ches Design, das stets eine Brücke zwis­chen Tra­di­tion und Mod­erne schlägt.

 

 

Spanisches Design in Reinform: die Marset FollowMe von Inma BermúdezDesigner­in Inma Bermúdez mit der Marset Fol­lowMe

Dass Marset den Fin­ger stets am Puls der Zeit hat, beweist die prak­tis­che Fol­lowMe von Inma Bermúdez. Die trag­bare Tis­chleuchte zeich­net sich durch einen inte­gri­erten Akku aus, der einen Betrieb von bis zu 20 Stun­den gewährleis­tet. Zusät­zlich verbindet Fol­lowMe klas­sis­che Mess­ingknöpfe mit einem Griff aus Eichen­holz und einem weißen Poly­car­bon­at-Dif­fu­sor. So erin­nert der kleine Licht­spender an eine alte Gaslater­ne, die unter­wegs Licht spendete. Hier zeigt sich erneut, dass sich spanis­ches Design durch die Beziehung zwis­chen mod­ern­er Tech­nik und tra­di­tionellen Motiv­en und Mate­ri­alien ausze­ich­net. Dabei hat­ten wir die Gele­gen­heit, Inma Bermúdez zu diesem und anderen The­men im exk­lu­siv­en light­MAG-Inter­view zu befra­gen.

 

Die Funiculi S Tischleuchte von Marset setzt spanisches Design in einer einfachen und funktionalen Form um

Prak­tisch und flex­i­bel: die Funi­culi Tis­chleuchte

Spanis­ches Design der Prä­gung eines Lluís Por­queras begeis­tert durch seine ein­fache und funk­tionale For­men­sprache. Nicht ohne Grund hat Marset seinen Entwurf für die Funi­culi als Re-Edi­tion in sein Pro­gramm aufgenom­men. Der Klas­sik­er von 1979 besitzt einen hal­brun­den Schirm, der mith­il­fe von zwei Klam­mern an einem Gestell befes­tigt ist. An diesem kann er auf- und abge­fahren wer­den. So spendet die Tis­chleuchte stets bedarf­s­gerecht­es Zonen­licht. Neben­bei bemerkt, war Lluis Por­queras der Grün­der des ersten kata­lanis­chen Design­büros, zu ein­er Zeit als der Beruf des Indus­triedesign­ers in Spanien so gut wie unbekan­nt war. Auf­grund der Umstände der Mil­itärdik­tatur musste er unter erschw­erten Bedin­gun­gen arbeit­en. Daher zeich­nen sich seine Gegen­stände durch die Ver­wen­dung ein­fach­er und alltäglich­er Mate­ri­alien aus. Den­noch schaffte er es, seinen Entwür­fen stets eine charak­ter­is­tis­che Note zu ver­lei­hen. Außer­dem verbindet Marset und Por­queras, dass die frühen Kat­a­loge von Marset über­wiegend Pro­duk­te von Vapor, der Marke von Por­queras, enthiel­ten. Somit erweist sich Marset nicht nur als inno­v­a­tives Unternehmen mit einem Schw­er­punkt auf mod­ernem Design, son­dern zugle­ich als Bewahrer der Tra­di­tio­nen spanis­chen Designs.

 

 

Spanisches Design mit Tradition: Santa & Cole

Die Santa & Cole Tripode G6 zeigt die temperamentvolle Seite spanischen Designs.

Ein beza­ubernd gestal­teter Schirm: die Tripode G6 von San­ta & Cole

Die Marke San­ta & Cole mag noch ver­gle­ich­sweise jung sein, doch ver­sam­meln sich im Port­fo­lio des Unternehmens zahlre­iche Leucht­en­klas­sik­er aus dem frühen 20. Jahrhun­dert. Doch damit nicht genug: San­ta & Cole stellt Straßen­later­nen, Möbel und andere Dinge des städtis­chen Lebens her. Das Unternehmen ver­ste­ht sich selb­st als Kura­tor, der nach Maß­gaben der Qual­ität und des gesellschaftlichen Nutzens Pro­duk­te aus­sucht und vertreibt. Zugle­ich sehen sie ihre Ver­ant­wor­tung darin, die reich­haltige Designgeschichte Spaniens zu bewahren. Darum ver­legt San­ta & Cole zahlre­iche Schriften zur Geschichte des Designs, wobei dem spanis­chen Design beson­dere Aufmerk­samkeit geschenkt wird.

 

Spansiches Design begeistert durch natürliche Materialien wie Glas und Holz. Bestes Beispiel: Die Santa & Cole Cesta

Prak­tisch und schick: die Ces­ta von San­ta & Cole

Eben­so wie Lluís Por­queras gehört Miguel Milá zu den Pio­nieren des spanis­chen Designs. Seit den 50er Jahren entwirft er Möbel und Leucht­en, die mit­tler­weile zu wahren Klas­sik­ern avanciert sind. Dazu zählt auch seine Ces­ta Boden­leuchte von 1962. Ihr satiniert­er Glas­d­if­fu­sor wird von einem Birken­holzrah­men einge­fasst, der einen prak­tis­chen Griff besitzt, mit dem die Leuchte an einen beliebi­gen Ort gestellt wer­den kann. So ver­strömt sie im gesamten Haus behaglich­es Stim­mungslicht. Als kleinere Ces­ti­ta nimmt sie auch auf Tis­chen Platz und fungiert als geschmack­voller Blick­fang.

 

 

 

 

Santa & Cole leistet mit der TMM einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung spanischen Designs

TMM sorgt für behaglich­es Zonen­licht und einen san­ftes Schim­mer

Als Miguel Milá sein Stu­dio in Barcelona eröffnete, gab es in Spanien prak­tisch keine Indus­trie, geschweige denn Indus­triedesign als etabliertes Arbeits­feld. Um seine Pro­duk­te anzufer­ti­gen, musste er auf Han­dar­beit zurück­greifen. Daher ver­wen­den seine frühen Leucht­e­nen­twürfe meist Holz als primären Werk­stoff. So ent­standen unter anderem auch die berühmten TMD und TMM Leucht­en, die zu den Iko­nen des spanis­chen Designs zählen. Dank eines durch­dacht­en Prinzips wird der Schirm bei­der Leucht­en durch zwei Ringe an Ort und Stelle gehal­ten und kann ent­lang des Gestells nach oben und unten gefahren wer­den.

 

 

 

 

Santa & Cole legt mit der Gatcpac einen Klassiker spanischen Designs neu auf

Ein Klas­sik­er des Mod­ernismus: die Gatc­pac

Eines der früh­sten Werke spanis­chen Designs geht auf Josep Tor­res Clavé zurück. Er war eine zen­trale Fig­ur der Mod­ernismus-Bewe­gung in Spanien und ein entsch­ieden­er Geg­n­er von Fran­co. 1929 grün­dete er die GATCPAC, die Gruppe kata­lanis­ch­er Architek­ten und Tech­niker für den architek­tonis­chen Fortschritt, der er mit der GATCPAC Stehleuchte ein bleiben­des Mon­u­ment set­zte. Die Gruppe löste sich mit dem Aus­bruch des spanis­chen Bürg­erkrieges auf, in dem Josep Tor­res Clavé ums Leben kam. Doch bis heute überzeugt der ratio­nale Entwurf der GATCPAC, der schon damals voll­ständig in Alu­mini­um aus­ge­führt wurde.

 

 

 

 

 

Metalarte – Pioniere spanischen Designs

Spanisches Design zeichnet sich auch durch einen Sinn für weibliche Formen aus. Triana Piccola von Metalarte setzt dies eindrücklich um

Eine geschmack­volle Stehleuchte mit fem­i­nin­er Sil­hou­ette: die Tri­ana Pic­co­la

Meta­larte ist die älteste, spanis­che Leucht­en­man­u­fak­tur, die wir an dieser Stelle vorstellen. Das Unternehmen wurde 1932 in Barcelona gegrün­det und gehört somit zu den Pio­nieren des Leuch­t­en­de­signs in Spanien. Schon seit den 60er Jahren kooperiert Meta­larte mit exter­nen Design­ern, um ein einzi­gar­tiges Sor­ti­ment außergewöhn­lich­er Licht­spender anbi­eten zu kön­nen. Diese Unternehmen­sphiloso­phie set­zt sich bis heute fort, so dass sie einen wichti­gen Beitrag zur Entwick­lung eines gen­uin spanis­chen Designs leis­ten. So entste­hen geschmack­volle Leucht­en wie die Tri­ana Pic­co­la von Ramón Úbe­da, die mit einem weißen oder schwarzen Schirm und einem Gestell aus Polyurethan aufwartet und somit einem Wohnz­im­mer das gewisse Etwas ver­lei­ht.

 

Jaime Hayón gehört zu den Ausnahmetalenten des spanischen Designs

Der Paradiesvo­gel des spanis­chen Designs: Jaime Hayón

Jaime Hayón ist der derzeit wohl bekan­nteste Design­er von Meta­larte. Hayón gilt als absoluter Freigeist, der von eini­gen Design-Mag­a­zi­nen in eine Rei­he mit Dalí und Almod­ó­var gestellt wird. Zu seinen Auf­tragge­bern zählen neben dem spanis­chen Leucht­en­her­steller auch so namhafte Unternehmen wie Swarovs­ki, Moooi, Camper oder Bac­carat. Dabei begeis­tern seine Kreatio­nen nicht nur durch ihre exzen­trische For­mge­bung, son­dern ins­beson­dere durch einen aus­geprägten Sinn für tra­di­tionelle Handw­erk­skun­st.

 

 

 

 

Die Metalarte Copacabana P besitzt einen hochwertigen Porzellanschirm

Spanis­che Handw­erk­skun­st: die Copaca­bana P

Dies zeigt sich unter anderem bei der Copaca­bana Stehleuchte, die Hayón für Meta­larte ent­wor­fen hat. Ihr Schirm, der nach oben geöffnet ist, wurde voll­ständig aus Porzel­lan gefer­tigt. So wer­den die Augen vor unan­genehmen Blendun­gen geschützt, wobei zugle­ich warmes Raum­licht von der Decke reflek­tiert wird. Der hochw­er­tige Schirm ruht zudem auf einem Gestell aus Stahl und Alu­mini­um, der in einem ele­gan­ten dreigeteil­ten Fuß mün­det. Diese reduzierte und zugle­ich grazile Gestalt ver­wan­delt die Copaca­bana in einen wahren Blick­fang, mit dem Jaime Hayón sein ganzes Tal­ent unter Beweis stellt.

 

 

 

 

 

Spanisches Design im futuristischen Gewand — Vibia

Die Vibia Set 7749 erzeugt einen charakteristischen Schattenwurf

Leucht­en von Vib­ia zeich­nen sich durch eine futur­is­tis­che Form und eine akzen­tu­iert Lichtab­gabe aus

Mit Fug und Recht lässt sich Barcelona als die Design-Metro­pole Spaniens beze­ich­nen. Nicht nur Marset, San­ta & Cole, Meta­larte, son­dern auch Vib­ia hat seinen Sitz in der kata­lanis­chen Haupt­stadt. Dabei zeich­nen sich die Leucht­en des 1987 gegrün­de­ten Unternehmens durch ihre futur­is­tis­che For­men­sprache und eine beein­druck­ende Lichtwirkung aus. Nos­tal­gie oder naturbe­lassene Mate­ri­alien gehören nicht zur Unternehmen­sphiloso­phie von Vib­ia. Stattdessen liegt der Fokus auf neuen Mate­ri­alkom­po­si­tio­nen und Fer­ti­gungsver­fahren. So entste­hen beein­druck­ende Leucht­en wie die Fun­nel Deck­en­leuchte, die her­vor­ra­gend ent­blendetes Raum­licht spendet.

 

Funnel 2005 von Vibia besteht gänzlich aus Aluminium und erzeugt dabei eine indirekte Grundbeleuchtung

Ein mod­ernes Meis­ter­w­erk spanis­chen Designs: Fun­nel

Ihr Schöpfer Ramón Bened­i­to hat mit seinem Entwurf der Fun­nel einen Nerv getrof­fen. Sie ist eines der erfol­gre­ich­sten Pro­duk­te des spanis­chen Desig­nun­ternehmens. Daher wird die Deck­en­leuchte mit­tler­weile in ein­er kleinen Vari­ante als Mini Fun­nel, als energies­parende LED-Aus­führung und mit ver­gold­e­ter Ober­fläche ange­boten. Darüber hin­aus arbeit­et Bened­i­to als unab­hängiger Design­er für ver­schiedene Fir­men, zu denen auch San­ta & Cole zählt. Dabei entwick­elt er Auto­mat­en, Bäder und andere tech­nis­che Gerätschaften und beweist damit, dass spanis­ches Design mit­tler­weile alles andere als Low-Tech ist.

 

 

 

Spanisches Design zeichnet sich auch durch eine dezente und harmonische Formensprache wie im Falle der Vibia Join ausDezentes Design mit beza­ubern­der Lichtwirkung: die Join von Vib­ia

Ein­er der pro­duk­tivsten Design­er von Vib­ia ist Jor­di Vilardell, der zusam­men mit Mer­itx­ell Vidal span­nende Leucht­en für den Innen- und Außen­bere­ich schafft. Ins­beson­dere die Join Tis­chleuchte beza­ubert durch ihren Kor­pus aus Borosi­likat­glas, der einen zweit­en satinierten Schirm in seinem Innern beherbergt, der das ausströ­mende Licht san­ft streut.

 

Marset Ginger erzeugt eine gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen und Lesen einlädtGin­ger ver­strömt warmes Zonen­licht, das dank des aus­gek­lügel­ten Schir­mde­signs nicht blendet

Fassen wir noch ein­mal zusam­men: Spanis­ches Design entwick­elt sich zwis­chen den 40er und 50er Jahren. Zur sel­ben Zeit entste­hen auch die ersten Design­büros und Fir­men, die sich expliz­it dem The­ma Design wid­men. Dabei machen die Spanier aus der Not eine Tugend. Sie spezial­isieren sich in vie­len Fällen auf tra­di­tionelle Handw­erksver­fahren und Mate­ri­alien. Holz, Glas und Keramik gehören auch noch heute zu den wichtig­sten Werk­stof­fen des spanis­chen Designs. Diese Beschränkung auf das Wesentliche hat zur Folge, dass die meis­ten Leucht­en auf einem ein­fachen und durch­dacht­en Prinzip beruhen. Allerd­ings ver­har­rt spanis­ches Design nie an einem Punkt. Es entwick­elt sich stets weit­er, weshalb heutzu­tage spanis­che Leucht­en­her­steller zu den fortschrit­tlich­sten Unternehmen in Sachen Energieef­fizienz und Lich­taus­beute gehören. Diese Wan­del­barkeit und Anpas­sungs­fähigkeit macht spanis­ches Design zu einem wahren Faszi­nosum mit ein­er reich­halti­gen Ver­gan­gen­heit und vielver­sprechen­den Zukun­ft.


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