Skandinavisches Design in der Beleuchtung — Teil II

Die Pendelleuchte AJ S1 von Louis Poulsen beleuchtet einen typisch skandinavisch eingerichteten Raum.

Zurück im hohen Norden: Nachdem wir im ersten Teil unseres Specials zum Thema skandinavisches Design bereits die Ursprünge beleuchtet, den Stil näher betrachtet und einige wichtige Protagonisten kennengelernt haben, möchten wir uns im zweiten Teil den Marken und Herstellern widmen, die sich im Bereich der Beleuchtung einen Namen gemacht haben. Neben den etablierten „Klassikern“, wie Louis Poulsen, stellen wir auch junge, vielversprechende Marken wie &Tradition und Lightyears vor, die mit ihrem Sortiment eine Brücke zwischen klassischem, skandinavischem Design und den zeitgenössischen Werken junger, aufstrebender Design-Talente schlagen.

 

 

Skandinavisches Design – Louis Poulsen

Zwei Exemplare der PH3/2 Tischleuchte, Sinnbild für skandinavisches Design in der Beleuchtung, thronen auf einem Schreibtisch.

 

Das dänische Traditionshaus kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Seinen Anfang nahm alles bereits im vorvergangenen Jahrhundert mit der Gründung des ersten Elektrizitätswerks in Dänemark 1891. Gründer Ludvig R. Poulsen gründete nur ein Jahr später sein Unternehmen, das zunächst Werkzeuge und elektrische Komponenten fertigte und verkaufte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stieß dann Ludvigs Neffe Louis zum Unternehmen, der nach dem Tod des Gründers im Jahr 1906 die Leitung übernahm. Ab 1911 firmierte die Firma dann unter dem Namen Louis Poulsen. In den Folgejahren entstehen erste eigene Leuchten in den Produktionsstätten von Louis Poulsen. 1924 stößt die dänische Designer-Legende Poul Henningsen zum Team und legt damit den Grundstein für die unverkennbaren Louis Poulsen Leuchten. Mit der PH5 Pendelleuchte, die wir bereits im ersten Teil unseres Specials zum skandinavischen Design näher vorgestellt haben, schuf Henningsen einen absoluten Evergreen und eine wahre Ikone, sowohl der Beleuchtung, als auch des skandinavischen Designs.

 

Die Stehleuchte AJ von Arne Jacobsen vor einer Kommode. Im Vordergrund steht ein Stuhl, der von Arne Jacobsen gestaltet wurde.

Sinnbild für skandinavisches Design: Arne Jacobsens AJ F Stehleuchte

Auch Arne Jacobsen, einer der Urväter dessen, was später unter dem Begriff skandinavisches Design die Welt erobern sollte, prägte die Unternehmensgeschichte von Louis Poulsen nachhaltig. Der berühmte Architekt und Designer schuf für Louis Poulsen so bedeutende Werke wie die AJ-Leuchtenfamilie. Bereits 1960 erstmalig präsentiert, handelt es sich bei den AJs um absolut zeitlose Klassiker, deren Stil und Form exemplarisch für die Vorzüge des skandinavischen Designs betrachtet werden können. Mit Verner Panton war zudem eine weitere Designer-Legende Dänemarks für Louis Poulsen tätig. Auf sein Konto gehen etwa die Leuchten der Panthella-Familie, die durch ihre klaren, gleichzeitig organischen Formen besticht.

 

 

 

Ein Quartett der kultigen DOO-WOP Pendelleuchten beleuchtet eine Küchenzeile.

Kult-Klassiker in Neuauflage: die Doo-Wop Pendelleuchte

Ein weiterer Baustein des Erfolges liegt in der Bewahrung der Tradition. Kurzlebige Trends und Moden spielen für das Produktdesign bei Louis Poulsen allenfalls eine untergeordnete Rolle. Stattdessen wird konsequent auf die klaren Formen und die hohe Funktionalität gesetzt, die skandinavisches Design so nachhaltig prägten. Teil dieser Strategie ist auch, Klassiker einer Frischzellenkur zu unterziehen. So ist beispielsweise die AJ Wandleuchte von Arne Jacobsen mittlerweile auch als AJ 50 LED mit  LED-Technik erhältlich. Seit 2012 ist auf vielfachen Wunsch auch der Pendelleuchten-Klassiker DOO-WOP wieder bei Louis Poulsen zu haben. Die Leuchte, die in Zusammenarbeit mit der dänischen Marine entwickelt wurde, war bereits in den 1950ern ein Verkaufsschlager, wurde jedoch ab den 1980ern nicht mehr produziert. Mittlerweile ist dieser Klassiker in nahezu unveränderter Form wieder zu haben.

 

 Die organisch anmutende Pendelleuchte Aeros von Ross Lovegrove thront über einem Tisch.

Die Pendelleuchte Aeros ist ein typisches Ross Lovegrove-Objekt

Neben der prägenden Zusammenarbeit mit einigen der Größen des skandinavischen Designs setzt Louis Poulsen auch auf Kooperationen mit zeitgenössischen, internationalen Designern. Ross Lovegrove, einer der berühmtesten und erfolgreichsten Industriedesigner unserer Zeit, entwarf für die dänische Marke die außergewöhnliche Pendelleuchte Aeros. Als typisches Lovegrove-Objekt, einerseits geprägt von den Formen der Natur, andererseits von klarer, sachlicher Optik, fügt sich Aeros perfekt in das Sortiment von Louis Poulsen ein. Als Inspiration diente dem walisischen Stardesigner übrigens das Abbild der Struktur von Knochengewebe.

Mehr Leuchten von Louis Poulsen ansehen

 

 

 

 

Skandinavisches Design – Gubi

Exemplarisch für skandinavisches Design ist diese Wohnlandschaft mit Esstisch, Stühlen und Kommode, beleuchtet von der Semi Pendelleuchte von Gubi.

 

Gubi wurde bereits 1967 vom Ehepaar Lisbeth und Gubi Olsen in Kopenhagen gegründet. Als Hersteller von Möbeln und Leuchten hat sich das dänische Unternehmen weltweit einen wohlklingenden Namen erarbeitet. Gubi steht nicht exemplarisch für typisch skandinavisches Design, sondern bietet in seinem Sortiment Objekte gänzlich verschiedener Stilrichtungen. Designer aus Frankreich, Italien, Spanien, Japan und vielen weiteren Ländern waren bereits für Gubi tätig und prägten somit das breit gefächerte Sortiment. Ein wichtiger Eckpfeiler in der Gubi Philosophie ist das gleichberechtigte Nebeneinander von Alt und Neu. Gubi pflegt das Selbstbild des Schatzsuchers, der stets auf der Suche nach langvergessenen Ikonen des Designs ist. Gleichzeitig hat das dänische Unternehmen ein sicheres Händchen wenn es darum geht, die Ikonen der Zukunft zu identifizieren.

 

 

Im Sortiment von Gubi finden sich Design-Objekte aus verschiedenen Epochen. Design aus den 30er, 40er, 50er, 60er und 70er Jahren wird wiederentdeckt und wiederbelebt. So werden etwa die legendären Bestlite Leuchten heute exklusiv von Gubi vertrieben. Die Bestlite-Familie ist eine Schöpfung von Robert Dudley Best, einem engen Freund des Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Die Bestlite Leuchten sind geprägt von der sachlichen Formensprache des Bauhaus. Erstmals produziert wurden sie bereits 1930, waren jedoch für lange Zeit nicht erhältlich bis sie Ende der 80er Jahre von Gubi wiederentdeckt und neu aufgelegt wurden. Insbesondere die Tischleuchte Bestlite BL1 ist eine wahre Ikone der Beleuchtung und hat viele prominente Anhänger. So thronte stets ein Exemplar dieses Klassikers auf dem Schreibtisch des britischen Premiers Winston Churchill.

 

Die ikonenhafte Stehleuchte Grasshopper neben einem Sofa, das stilistisch ebenfalls typisch für skandinavisches Design ist.

Die Stehleuchte Grasshopper ist ein Design-Klassiker von Greta Magnusson-Grossman

Auch bei der Stehleuchte Grasshopper handelt es sich um einen absoluten Klassiker, der bereits 1947 entworfen wurde und seitdem unverändert produziert wird. Grasshopper gelingt die Gratwanderung zwischen Bauhaus-Objekt und skandinavischem Design. Die sachlichen Formen und das filigrane Metallgestell erinnern an das staatliche Bauhaus. Gleichzeitig erhält Grasshopper durch die organische Form des Leuchtenschirmes und die geneigte Position Elemente, die für die skandinavische Moderne typisch sind. Grasshopper ist eine Schöpfung von Greta Magnusson-Grossman, die 1940 ihre schwedische Heimat verließ und in die USA emigrierte. Bald schon galt ihr kleiner Laden als Geheimtipp bei der amerikanischen Kundschaft. Hollywoodstars wie Greta Garbo und Joan Fontaine gaben sich in ihrem Laden die Klinke in die Hand und sorgten dafür, dass skandinavisches Design sich auch in den USA einer wachsenden Popularität erfreuen konnte.

 

Zwei Exemplare der berühmten Semi Pendelleuchte schweben über einer Kommode.

Die Pendelleuchte Semi ist ein Klassiker des skandinavischen Designs

Andere Gubi Leuchten, wie etwa die Pendelleuchte Semi, präsentieren sich in der typischen Formensprache skandinavischen Designs. Semi wurde bereits 1968 von Claus Bonderup und Torsten Thorup für Gubi entworfen und erfreut sich seitdem ungebrochener Beliebtheit. Durch die charakteristische Trichterform des Leuchtenschirms sorgt Semi für blendreies, nach unten gerichtetes Licht – ideal zur Beleuchtung eines Esstisches. Mit Semi hat Gubi eine weitere Ikone der Beleuchtung in seinem Sortiment. Seit ihrem Erscheinen hat sich diese Pendelleuchte bereits viele tausend Mal verkauft und galt in den 80er Jahren als das meistverkaufte dänische Design-Objekt überhaupt.

Mehr Leuchten von Gubi ansehen

 

 

 

Skandinavisches Design – &Tradition

Die witzig gestaltete Tischleuchte Milk steht in einem Regal, daneben: ein Fach mit einigen Büchern.

 

Der Name der dänischen Design-Schmiede &Tradition deutet bereits an, welche Philosophie hinter der Unternehmensgründung stand. Die junge Marke wurde 2010 gegründet und hat sich auf die Fahnen geschrieben, traditionelles, skandinavisches Design zu bewahren und die Objekte berühmter, skandinavischer Designer neu aufzulegen. Gleichzeitig symbolisiert das „&“-Zeichen im Firmennamen, dass es nicht einzig und allein um die Tradition geht, sondern auch moderne Einflüsse eine Rolle spielen. Der zweite wichtige Eckpfeiler für &Tradition besteht in der Zusammenarbeit mit vielversprechenden Jung-Designern, die das Sortiment um zeitgenössisch gestaltete Leuchten bereichern. So finden sich im Angebot von &Tradition gleichermaßen bekannte Design-Klassiker, sowie die Ikonen von morgen.

 

 

Im Sortiment von &Tradition finden sich Kreationen von Verner Panton, etwa die Flower Pot und die Topan Leuchten, oder Jørn Utzon, dessen Utzon Pendelleuchte an das Erscheinungsbild des Opernhauses in Sidney erinnert, das Utzon als verantwortlicher Architekt gestaltete. Neben den Arbeiten dieser Legenden bietet &Tradition auch jungen Designern eine Plattform, so gestaltete das Design- und Architekturbüro Norm.Architects die Mass Light Pendelleuchten sowie die witzige Milk Tischleuchte für den dänischen Hersteller. Mehr zu Ikonen wie Verner Panton und Jørn Utzon sowie zu den aufstrebenden Talenten des skandinavischen Designs berichten wir im ersten Teil unseres Specials.

 

Exemplarisch für skandinavisches Design präsentiert sich die Pendelleuchte Copenhagen, die hier zur Beleuchtung eines Tisches dient.

Zeitlos: Copenhagen präsentiert sich in der typischen Form skandinavischer Pendelleuchten

Als typisch skandinavisches Design-Objekt präsentiert sich die Pendelleuchte Copenhagen. In der Tradition des hohen Nordens ist diese von einer klaren Sachlichkeit geprägt. Gleichzeitig wecken die rundlichen Formen Erinnerungen an einen Teekessel und lösen somit Assoziationen mit einem Gefühl von Heimeligkeit und Gemütlichkeit aus. Auch die stählerne Aufhängung der Leuchten kommt in geschwungener Form und unterstreicht die organische Ästhetik von Copenhagen. Die Pendelleuchten-Serie wurde vom jungen Design- und Innenarchitektur-Studio SPACE Copenhagen realisiert, das 2005 von Signe Bindslev Henriksen und Peter Bundgaard Rützou gegründet wurde.

 

 

 

Die Spinning Pendelleuchte erhellt einen Tisch, an dem ein Bürostuhl und ein Hocker positioniert sind.

Die Pendelleuchte Spinning präsentiert sich als typisch skandinavisches Design-Objekt

Beispielhaft für die Arbeiten talentierter Nachwuchs-Designer stehen die Pendelleuchten der Spinning-Familie von &Tradition. Der britische Jung-Designer Benjamin Hubert gestaltete diese außergewöhnlichen Pendelleuchten, die sich in puncto Ästhetik perfekt in das Sortiment von &Tradition eingliedern. Spinning kommt in zwei Ausführungen: die Variante BH1 wirkt wie ein Wassertropfen, während die BH2 mit deutlich breiterem Schirm mehr an die Form eines Trichters erinnert. Beide Leuchten vereinen die typische, sachliche Formensprache und die organischen, naturnahen Formen, die für skandinavisches Design so prägend sind. Benjamin Hubert gilt als vielversprechendes Talent. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit so renommierten Preisen wie dem Red Dot Award oder dem iF Product Design Award ausgezeichnet.

Mehr Leuchten von &Tradition ansehen

 

 

 

Skandinavisches Design – Lightyears

Ein Ensemble der Caravaggio Pendelleuchte in verschiedenen Größen und Farben vor einer grauen Betonwand.

 

Die dänische Marke Lightyears wurde 2005 als Nachfolgeunternehmen des Beleuchtungs-Herstellers Horn Belysning gegründet. Im Zuge der Neuausrichtung setzte das Unternehmen konsequent auf eine Kollektion hochwertiger Designerleuchten. Der Stil der Lightyears Produkte lässt sich dabei nur schwer verallgemeinern. Am ehesten lässt sich die stilistische Ausrichtung als gekonnte Mischung aus Tradition und Innovation umschreiben. Trend- und Effekthascherei steht nicht auf der Agenda des dänischen Herstellers, vielmehr entfalten die Leuchten ihre besondere Wirkung durch zeitloses Design und die typisch, dänische Nonchalance. Lightyears setzt auf die Zusammenarbeit mit externen Designern und achtet auf eine gesunde Mischung aus den Werken etablierter und junger Designer.

 

 

Die junge Generation wird repräsentiert durch Designer wie Hans Sandgren Jakobsen, dessen Radon Leuchtenfamilie Erinnerungen an den Klassiker Grasshopper von Greta Magnusson-Grossman weckt, oder Cecilie Manz, die als eine der führenden Designerinnen ihrer Generation gilt. Ihre Caravaggio Leuchtenfamilie sorgte mit ihrer zeitgenössischen Interpretation des skandinavischen Stils bereits für einige Aufmerksamkeit. Gleichzeitig setzt Lightyears auf bekannte Ikonen der Architektur und des Designs. So findet sich mit der Pendelleuchte Concert P1 auch in der Lightyears-Kollektion ein Werk von Jørn Utzon.

 

Die besonders minimalistisch gestaltete Tischleuchte Mondrian sorgt auf einem Schreibtisch für optimale Lichtverhältnisse.

Maximal minimal: die Mondrian Tischleuchte von Cecilie Manz

Exemplarisch für zeitgenössisches Design aus dem hohen Norden steht unter anderem die Leuchtenfamilie Mondrian, die Cecilie Manz für Lightyears gestaltete. Geprägt von den Einflüssen des Funktionalismus präsentieren sich die Mondrian Tisch- und Stehleuchte in besonders minimalistischer Formensprache. Das Leuchtengestell besteht im Prinzip lediglich aus zwei Metallstreben, die im rechten Winkel aufeinandersitzen. Getragen wird das Konstrukt von einem T-förmigen Fuß, der für sicheren Stand sorgt. Die obere Strebe beherbergt Niedervolt-Halogenlampen, die für eine exzellente Lichtqualität bei brillanter Farbwiedergabe sorgen.

 

 

 

Zwei Exemplare der außergewöhnlichen Orient Pendelleuchte zieren eine Sitzecke, deren Stil typisch für skandinavisches Design ist.

Wie ein Traum aus tausendundeiner Nacht bezaubert die Pendelleuchte Orient

In eine ganz andere Richtung geht die Pendelleuchte Orient und verdeutlicht damit die Vielfalt, die für das Sortiment von Lightyears so prägend ist. Die verspielte Orient ist ein Werk des bereits verstorbenen, dänischen Designers Jo Hammerborg, der als sehr produktiv galt und im Laufe seiner Karriere mehr als 180 Leuchten gestaltete. Orient trägt ihren Stil bereits im Namen: die orientalische Formensprache wird untermalt von den Oberflächen aus glänzendem Kupfer und der Aufhängung aus edlem Rosenholz. Orient wurde von Lightyears wiederentdeckt, nachdem Hammerborgs Produkte über Jahrzehnte nur mehr im Fundus von Antiquitätenhändlern zu finden waren. Damit hat die dänische Marke dieser Design-Ikone ihren wohlverdienten Platz im 21. Jahrhundert verschafft.

Mehr Leuchten von Lightyears ansehen

 

 

 

Skandinavisches Design – Northern Lighting

Mehrere Exemplare der Wandleuchte Butterfly in liegender Position nebeneinander.

 

Die Gründung der Marke Northern Lighting erfolgte 2005 in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Die junge Marke setzt auf eine gesunde Mischung aus Entwürfen junger, vielversprechender Designer und etablierten Namen. Das kulturelle Erbe des skandinavischen Designs nimmt Northern Lighting überaus ernst und bedient sich meist der typischen, klaren Formensprache für seine Leuchten. Gleichzeitig sind die Produkte oftmals von jungem, innovativem und manchmal auch verspieltem Design geprägt. Der Name Northern Lighting spielt übrigens gleich in mehrfacher Weise auf die norwegische Heimat an. Die Marke liefert Licht aus dem hohen Norden – das „Northern Lighting“. Gleichzeitig steht „northern light“ auch umgangssprachlich für das Polarlicht, lat. Aurora Borealis, eine Leuchterscheinung die am Nordpol beobachtet werden kann.

 

Typisch skandinavisches Design: Die Pendelleuchte Bell schwebt über einem minimalistisch gestalteten Stuhl.

Sorgt auch für ein akustisches Highlight: die Pendelleuchte Bell

Die Pendelleuchte Bell präsentiert sich als typisches Northern Lighting Objekt mit klassischer, skandinavischer Ästhetik. Die glänzende Oberfläche und der sachlich gestaltete Leuchtenkörper verleihen Bell eine klare, sachliche Optik. Mit nach unten gerichtetem Licht erweist sich die Pendelleuchte als idealer Lichtspender für Ess- oder Küchentische. Der Name Bell ist übrigens nicht nur eine Anspielung auf die Form der Leuchte, sondern deutet zudem auf das verborgene Geheimnis dieser innovativen Leuchte hin: ein vorsichtiges Antippen löst nämlich einen Glockenton aus – somit erweist sich Bell nicht nur als optisches, sondern auch als akustisches Highlight.

 

 

 

Skandinavisches Design in Vollendung: die Pendelleuchte Acorn beleuchtet eine Tischgruppe, daneben steht ein Klavier.

Die Acorn Pendelleuchte bedient sich der Formensprache der Natur

Auch die Pendelleuchte Acorn präsentiert sich als exemplarisch für skandinavisches Design. Bereits der Name Acorn, norwegisch für „Eichel“, deutet auf die Inspiration für diese Leuchte hin. Wie die Kappe einer Eichel mutet nämlich auch Acorn an, die Aufhängung aus Holz unterstreicht den organischen Charakter zusätzlich. Wie der Stiel die Frucht mit dem Ast der Eiche verbindet, dient auch hier die hölzerne Komponente als verbindendes Element zwischen Leuchtenschirm und Kabelaufhängung.

Mehr Leuchten von Northern Lighting ansehen

 

 

 

 

 

Skandinavisches Design – Design House Stockholm

Die hölzerne Tischleuchte Clamp Lamp beleuchtet ein Buch auf einem Schreibtisch.

 

Die schwedische Marke Design House Stockholm startete zunächst als Designstudio, das Produkte für andere Unternehmen gestaltete. Die umfangreichen Kenntnisse im Design-Bereich brachten Firmengründer Anders Färdig dazu, eine eigene Design-Kollektion mit Möbeln und Leuchten zu starten. 1997, rund fünf Jahre nach der Unternehmensgründung, wurde die erste eigene Kollektion vorgestellt. Heute präsentiert sich Design House Stockholm als Netzwerk unabhängiger, skandinavischer Designer. Das Unternehmen versteht sich dabei nicht in erster Linie als Produzent, sondern eher als Plattform für gutes Design, die jungen Designern eine Bühne für ihre Werke bietet. Die Herangehensweise der schwedischen Marke unterscheidet sich dabei grundsätzlich von der Philosophie anderer Hersteller. Statt eine Leuchte in bestimmter Form und Funktion in Auftrag zu geben, sind alle Designer des Netzwerkes dazu eingeladen, ihre Produkte und Ideen initiativ beim Design House Stockholm vorzustellen. Aus den eingereichten Ideen werden die vielversprechendsten Entwürfe ausgewählt und unter der Marke Design House Stockhom vertrieben.

 

Eine effektvolle Installation mehrerer Block Lamps auf verschieden hohen Podesten vor extrem dunklem Hintergrund.

Frostig: die Block Lamp wirkt, als wäre sie von einem Eisblock eingeschlossen

Zu den Erfolgsprodukten des Design House Stockholm zählen die außergewöhnlichen Block Lamp Tischleuchten. Als typisches „Nordlicht“ präsentiert sich die Block Lamp mit dem Erscheinungsbild einer Glühlampe, die scheinbar in einem Eisblock eingefroren wurde. Die „Eisschicht“ besteht aus einem handgefertigten Glaskörper, durch den das Licht der Block Lamp sanft in die Umgebung gestreut wird. Block Lamp ist gleichzeitig Ehrerbietung an die Formensprache der klassischen Glühlampe und kunstvoll gestalteter Lichtspender mit augenzwinkerndem Design. Block Lamp konnte für ihr innovatives Designkonzept bereits einige Lorbeeren einfahren, so ist sie beispielsweise Exponat in der Designausstellung des berühmten New Yorker Museum of Modern Art (MoMA).

 

 

Die beiden Ausführungen der Work Lamp mit Käfig in Gold- bzw. Silber-Oberflächen.

Die Work Lamp erinnert an klassische Arbeitsleuchten für Bau und Handwerk

Auch die witzig gestaltete Work Lamp zeugt von der Innovationskraft der Design-Talente, die für das Design House Stockholm tätig sind. Das Werk des jungen Studios Form US with Love zeichnt sich durch eine minimalistische Formensprache aus und greift die Ästhetik klassischer Arbeitslampen auf, wie sie beispielsweise auf Baustellen oder unter Tage zum Einsatz kommen. Die Lichtquelle, eine Globe-Lampe, ist von einem Käfig aus Metall umgeben, der einerseits das Leuchtmittel schützt, andererseits den Charakter als Arbeitslicht optisch untermauert. Mit ihrem kräftigen, allseits abstrahlenden Licht eignet sich Work Lamp als klassisches Arbeitslicht ebenso wie als schmuckvolles Design-Objekt für den Wohnbereich.

Mehr Leuchten von Design House Stockholm ansehen

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.