Philips hue Bridge, Lampen & Leuchten — Was kann das neue Philips-System?

Ein mit Philips hue beleuchtetes Wohnzimmer erstrahlt in sanften Lila- und Blautönen.Auf der diesjährigen CES, der Consumer Electronics Show in Las Vegas, begegnete dem interessierten Messebesucher vor allem ein Begriff an nahezu jeder Ecke: Heimautomation. Künftig sollen alle elektronischen Geräte im Haushalt miteinander kommunizieren können. Die Vernetzung dient vor allem dem Ziel, sämtliche Anwendungen und Geräte zentral über ein Bedienelement, in der Regel Smartphone oder Tablet-PC, steuern zu können. Von der Jalousie über die Heizung bis hin– man mag es fast erraten – zum Licht.

Was vielen noch als Zukunftsmusik erscheint, ist im Bereich der Beleuchtung längst machbar. Mit dem hue-System bietet Philips, der niederländische Weltmarktführer im Bereich Beleuchtung, ein revolutionäres System, über das sich bis zu 50 Leuchten und Lampen zentral über nur ein Gerät steuern lassen. Als wäre dies noch nicht genug, bietet Philips hue neben der einfachen Steuerung der Geräte auch noch die Möglichkeit, die Farbe des abgestrahlten Lichts ganz nach Wunsch einzustellen. Grund genug, das neue Philips-System etwas genauer zu betrachten.


Inhalt:

Das System: was brauche ich, um loszulegen?

Die Möglichkeiten: What to do with hue?

Die Bedienung: hue App & hue Tap

Die Produkte: Starter-Sets & Lampen

Die Leuchten I: die beyond-Familie

Die Leuchten II: “Friends of hue”


Philips hue – Das System: was brauche ich, um loszulegen?

Eine Hand trägt ein Smartphone mit Philips hue App, über die gerade eine Lichtszene in einem Wohnzimmer gesteuert wird.

Mit der hue-App wird die Lichtsteuerung zum Kinderspiel

Der Start in die Welt von Philips hue gestaltet sich erstaunlich unkompliziert. Für das bequeme Steuern des Lichts von der heimischen Couch aus wird nichts weiter benötigt als die hue-App für Smartphone oder Tablet, die hue-Bridge zur Verbindung mit dem heimischen Netzwerk, sowie eine oder mehrere hue-Lampen oder –Leuchten. „Lampen oder Leuchten?“ mag an dieser Stelle der interessierte Leser fragen. Ja, für das hue-System bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten: Durch Einsetzen einer hue-Lampe in eine beliebige Leuchte mit passendem Sockel wird jeder Lichtspender kurzerhand zum Mitglied der hue-Familie. So entsteht durch das Einsetzen einer hue-Lampe eine völlig neue Leuchte mit neuen Funktionen. Darüber hinaus bieten sich auch spezielle Leuchten sowie die „Friends of hue“ für den Einsatz mit dem ausgefeilten Steuersystem an, doch dazu später mehr.

 

Die Bridge für das Philips hue System ist mit einem Modem verbunden.

Die hue-Bridge wird mit dem heimischen Netzwerk verbunden

Zunächst wollen wir einen Blick darauf werfen, wie das hue-System in Betrieb genommen wird. Im ersten Schritt werden die hue-Lampen in die gewünschten Leuchten eingesetzt bzw. die hue-kompatiblen Leuchten wie gewünscht positioniert. Dann muss die hue-Bridge in das heimische Netzwerk eingebunden werden. Dazu wird die Bridge einfach über das mitgelieferte Netzwerkkabel mit Router, Modem oder Switch verbunden. Sämtliche Konfigurationen erfolgen über die hue-App. Es müssen keine Netzwerkeinstellungen über Router oder Modem mehr vorgenommen werden.

 

Mit der Philips hue App werden verschiedene Leuchten in einem Wohnzimmer gesteuert.

Komfortabel: Die hue-App lässt sich intuitiv bedienen

Im nächsten Schritt gilt es, das Steuergerät – Smartphone oder Tablet mit hue-App – in das System einzubinden. Dazu muss zunächst die hue-App kostenlos im Google Play Store oder bei iTunes heruntergeladen werden. Unterstützt werden alle iOS-Geräte ab Version 6.0 sowie Android-Geräte ab Version 2.3. Um das Gerät einzubinden, genügt ein Druck auf die Taste auf der hue-Bridge und schon wird das jeweilige Smartphone oder Tablet automatisch erkannt. Alle hue-Lampen und –Leuchten in Reichweite werden nun ebenfalls automatisch erkannt und ins System eingebunden. Auf dem Display des Steuergerätes werden nun alle entsprechenden hue-Geräte angezeigt und können einzeln angesteuert werden. Wie einfach sich Installation und Inbetriebnahme des hue-Systems gestalten, ist auch im untenstehenden Video gut zu erkennen.

 

 

 

Philips hue – Die Möglichkeiten: What to do with hue?

Eine Lichtszene im Wohnzimmer mit rotem und gelbem Licht, realisiert über eine LivingColors Bloom Tischleuchte sowie Lightstrips unter den Möbelstücken.

Eine Szene mit gemütlicher Lichtstimmung in Gelb- und Rottönen

Das Philips hue-System bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Grundlage sind die praktischen Steuerungsfunktionen per App. Bequem von der Couch aus lassen sich Leuchten und Lampen ein- und ausschalten oder Dimmen, um die Lichtstärke an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu können. Wird viel Licht benötigt, etwa für Tätigkeiten im heimischen Arbeitszimmer, können die hue-Lampen „voll aufgedreht“ werden. Die hue-E27-Lampen mit Farbwechselfunktion liefern eine Lichtmenge von 600 Lumen, die ausschließlich weiß leuchtenden hue Lux E27-Lampen kommen sogar auf rund 750 Lumen – ausreichend Licht, um etwa die Tischplatte des Schreibtisches optimal auszuleuchten. Wird weniger Licht benötigt, etwa um eine gemütliche Lichtstimmung im Wohnzimmer zu realisieren, kann das Licht ganz nach Bedarf heruntergedimmt werden.

 

Viermal die gleiche Szene in unterschiedlichen Farben. Zum Einsatz kommt die Philips hue Living Colors Iris Tischleuchte.

Eine Zimmerecke erstrahlt in den unterschiedlichen Farben der LivingColors Iris Tischleuchte

Das größte Highlight am hue-System stellt aber sicherlich die Farbwechselfunktion dar. Alle Leuchten und Lampen aus der Philips hue Familie bieten die Möglichkeit, die Farbe des abgestrahlten Lichts ganz nach Wunsch einzustellen. Der Anwender kann hier aus über 16 Millionen Farben den gewünschten Farbton wählen. Die Farbeinstellung erfolgt ganz komfortabel via App über einen speziellen Auswahl-Bildschirm, in dem alle verfügbaren Farben zu sehen sind. Nun muss einfach nur per Fingerbewegung die gewünschte hue-Leuchte oder -Lampe in den gewünschten Farbbereich hinüber gezogen werden, und schon erstrahlt der Lichtspender in der entsprechenden Farbe. Alternativ kann der Anwender auch ein Bild auswählen, auf einen Bildpunkt tippen und schon erhält man Licht in der jeweiligen Farbe. Das folgende Video liefert einen guten Überblick über die Möglichkeiten, die sich mit dem Philips hue System bieten.

 

 

Eine Detailaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit Philips hue App.

Durch einen Druck auf das entsprechende Symbol werden Lichtrezepte und Szenen abgerufen

Doch hue kann noch viel mehr: Über vordefinierte Einstellungen, sogenannte Lichtrezepte, lassen sich verschiedene Konfigurationen abrufen, die sich für bestimmte Anwendungszwecke anbieten. Die Einstellung „Relax“ liefert beispielsweise gedämpftes, gemütliches Licht zum Entspannen, mit dem Rezept „Lesen“ erhalten wir optimales Leselicht und mit „Konzentration“ findet sich eine stimmige Mischung aus aktivierenden Farben und hoher Lichtintensität – ideal für Tätigkeiten die eine hohe Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit erfordern. Darüber hinaus lassen sich über die Philips hue-App auch sogenannte „Szenen“ abrufen, die das Licht bestimmter Situationen oder Orte aufgreifen. So lässt sich im Handumdrehen eine Lichtwirkung realisieren, die den Zauber des Sonnenuntergangs, die Ruhe grüner Wälder oder die Faszination des Ozeans in die heimischen vier Wände bringen.

 

Ein Blick auf das Menü der Philips hue App zur Einstellung von Timer- und Alarm-Funktion.

Die Alarm-Funktion lässt sich mit wenigen Fingerbewegungen einstellen

Als überaus praktisch erweisen sich auch die Timer- und Alarm-Funktionen. Leuchten und Lampen von Philips hue können als allmählich heller werdender Lichtwecker eingesetzt werden, der uns morgen ganz ohne Lärm sanft aus dem Schlaf weckt. Es entsteht eine Stimmung wie beim morgendlichen Sonnenaufgang. So starten wir garantiert aktiv in den Tag. Die Timer-Funktion erweist sich in vielen Situationen als überaus praktisch. So kann etwa definiert werden, dass eine Lampe nach einer gewissen Zeit automatisch abgeschaltet wird. So haben die lieben Kleinen vor dem Zubettgehen noch gemütliches Leselicht, das sich automatisch wieder abschaltet. Der Kontrollbesuch im Kinderzimmer, um zu prüfen, ob die lieben Kinderchen auch wirklich das Licht ausgeschaltet haben, entfällt. Oder man lässt sich durch bunt aufleuchtende Lampen daran erinnern, das der Braten aus dem Ofen geholt werden muss, oder das Spiel des Lieblingsvereins in einigen Minuten beginnt.

 

Eine Philips hue Nutzerin steuert die heimische Beleuchtung während sie entspannt ihren Urlaub am Strand verbringt.

Im Urlaub die heimische Beleuchtung steuern? Kein Problem mit Philips hue

Eine weitere, praktische Funktion findet sich in der Möglichkeit, die hue Leuchten und Lampen auch in Abwesenheit zu steuern. Dazu muss einfach nur das eigene hue-Netzwerk via App beim hue-Portal registriert werden, und schon besteht auch aus der Ferne Zugriff auf alle Leuchten und Lampen. Dies ist besonders dann von Vorteil wenn es gilt, Anwesenheit zu simulieren, etwa wenn man längere Zeit im Urlaub oder auf Dienstreise ist. Plötzlich einschaltendes Licht suggeriert ungebetenen Gästen, dass sich jemand im Haus aufhält und kann potenzielle Einbrecher und Diebe von ihrem Tun abbringen.

Als komfortabler Mehrwert präsentieren sich die Geofencing-Funktionen von Philips hue. Mit dieser Technik erkennt hue automatisch, wenn der Anwender sich in der Nähe befindet. So ist es zum Beispiel möglich, zur Begrüßung das Licht einzuschalten oder eine bestimmte Lichtstimmung automatisch abzurufen. So kommt man zum Feierabend in ein gemütlich beleuchtetes Heim, ohne beim Eintreten erst einmal alle Leuchten „abzuklappern“ und nach und nach einzuschalten und auf die gewünschte Lichtstärke einzustellen.

 

Philips hue sorgt für die passende Lichtstimmung beim Fußballschauen. Im Hintergrund sind jubelnde Fans zu sehen.

Tooooor – Schießt der Lieblingsclub ein Tor sorgt Philips hue für die passende Lichtstimmung

Die Philips hue App lässt sich außerdem mit dem Online-Dienst IFTTT verbinden. IFTTT steht kurz für „If This Then That“, zu Deutsch „Wenn Dies, Dann Das“. Mit diesem Service lassen sich Meldungen und Informationen aus dem Web mit einer bestimmten Funktion verbinden. Sagt der Wetterdienst etwa schlechtes Wetter voraus, kann dies durch ein zuvor definiertes Signal visualisiert werden, etwa durch eine plötzlich ein- und ausschaltende Leuchte oder eine spezielle Farbe. Auch auf eingehende E-Mails, Facebook-Nachrichten oder Tweets wird man per Lichtsignal hingewiesen. Und für Fußballfans empfiehlt sich die Möglichkeit, ein geschossenes Tor des Lieblingsvereins mit passender Lichtstimmung zu begleiten.

 

Über die Philips hue Disco-App wird eine LivingColors Iris Tischleuchte bedient.

Mit hue Disco gelingt farbenfrohe Festbeleuchtung im Handumdrehen

Last but not least wird die Funktionsvielfalt von Philips hue durch eine ganze Reihe von Apps von Drittanbietern ergänzt. Philips hat nämlich eine offene Programmier-Schnittstelle geschaffen, an der Entwickler zusätzliche Apps für das hue-System „andocken“ können. Mit „hue Halloween“ etwa lassen sich schaurig-schöne Lichtstimmungen realisieren, passend zum Halloween-Grusel. „hue Disco“ verwandelt das Ensemble von hue-Leuchten und Lampen in ein stroboskopartiges Farbengewitter, ideal, wenn während der Party daheim das Tanzbein geschwungen wird.

 

In Verbindung mit einem Ambilight-TV sorgt Philips hue für die passende Lichtstimmung beim Fernsehschauen.

Dank passender App arbeiten Philips Ambilight TV und hue Lampen zusammen

Mit der praktischen App „Ambilight+hue“ lassen sich sogar zwei Philips Produkte gekonnt miteinander vernetzen. Die Philips Ambilight TV-Geräte erzeugen ein zum Fernsehbild passendes Umgebungslicht. Mit dieser App werden die Farben des Ambilight aufgegriffen und auf die Lampen und Leuchten im hue-Netzwerk übertragen. So entsteht ein Licht- und Farbenspiel, welches das Geschehen auf der Mattscheibe optimal unterstützt. Das Erleben von Filmen und TV-Serien wird somit noch intensiviert. Ambilight+hue ist sowohl für Android-Geräte, als auch für iOS-Geräte erhältlich.

Auch für die Zukunft ist hier noch reichlich Potenzial. Beispiel gefällig? Die App „Syfy Sync“ dient eigentlich dazu, die Zuschauer des TV-Senders „Syfy“ mit zusätzlichen Informationen zur aktuell gesehenen Sendung zu versorgen. In Verbindung mit dem Philips hue System erkennt die App Licht und Effekte von Filmen und TV-Serien und verbindet diese mit den Leuchten und Lampen des hue-Systems. Findet auf dem Bildschirm gerade eine spektakuläre Explosion statt, wird der Effekt durch plötzlich einschaltendes Licht in Rot- und Gelbtönen zusätzlich verstärkt. Durch die unterstützenden Lichteffekte ist die Erfahrung beim Filmschauen ungleich intensiver. Bislang unterstützt die App nur die Filme „Sharknado I & II“ sowie die Syfy-Serie „12 Monkeys“. Wir dürfen gespannt sein, ob eine entsprechende App bald auch für deutsche TV-Sender sowie ein breiteres Spektrum an Filmen und Serien zur Verfügung steht.

 

 

Philips hue – Die Bedienung: hue App & hue Tap

Der Startbildschirm der Philips hue App auf einem Tablet-PC.

Der Startbildschirm der Philips hue-App

Die Philips hue App ist überaus komfortabel gestaltet, der Umgang ist intuitiv zu erlernen. Das Einstellen von Helligkeit und Farben fällt dank komfortabler und intuitiver Bedienung der App besonders einfach aus. Einstellungen können für jede Leuchte und Lampe einzeln angelegt und gespeichert werden. Beim nächsten Einschalten werden die zuletzt gespeicherten Einstellungen automatisch wieder abgerufen, es sei denn, die Leuchte wird über den Stromschalter ausgeschaltet. In diesem Fall werden alle hue-Lampen wieder auf Ausgangszustand zurückgesetzt. Auf Wunsch können mehrere Leuchten und Lampen zu einer Lichtszene zusammengefasst werden. So lassen sich etwa alle Leuchten auf gemütliches, gedimmtes Licht einstellen. Sanfte Rot- und Gelbtöne fördern zusätzlich eine entspannende Stimmung. Die so definierte Szene wird unter einem passenden Namen abgespeichert, etwa „Abendliche Entspannung“ und kann mit einem einfachen Fingerzeig wieder aufgerufen werden. Selbstverständlich lassen sich unterschiedlichste Szenen realisieren, auch unter Berücksichtigung verschiedener Leuchten.

 

Wer die Steuerung via Smartphone oder Tablet-PC vermeiden möchte, aber dennoch alle Vorteile von Philips hue nutzen will, dem bietet sich mit hue Tap ein praktisches Bedienungsgerät an, das sich als Mixtur aus Wandschalter und Fernbedienung präsentiert. hue Tap verfügt über vier frei konfigurierbare Tasten, um verschiedene Leuchten oder Gruppen von Leuchten anzusteuern, oder um bestimmte Lichtszenen auf Knopfdruck abzurufen. Um die Tasten des hue Tap zu konfigurieren, ist allerdings dennoch ein Smartphone oder Tablet-PC mit hue-App erforderlich. Der Schalter kann wahlweise über die mitgelieferte Wandhalterung an jeder Wand befestigt werden, oder gleich mobil als Fernbedienung zum Einsatz kommen. Alternativ kann der Schalter bei Bedarf einfach von der Wandhalterung abgenommen und mobil genutzt werden. Genial: hue Tap benötigt weder einen Stromanschluss noch Batterien. Die benötigte Energie bezieht der Schalter von der kinetischen Energie, die beim Druck auf die Tasten entsteht. Das anschließende Video liefert einen Eindruck von den Möglichkeiten des hue Tap.


 

 

Philips hue – Die Produkte: Starter-Sets & Lampen

Das Philips hue Starter-Set mit E27-Schraubsockel bestehend aus der hue-Bridge und drei hue Lampen.

Das E27-Starter-Set kommt mit drei hue-Lampen und der Bridge

Der einfachste Start ins hue-Universum gelingt mit den praktischen Lampen-Starter-Sets. Diese enthalten alles Notwendige zum Betrieb des hue-Systems. Neben den hue-Lampen ist in jedem Starter-Set die Bridge enthalten, die für die Verbindung zum Heimnetzwerk benötigt wird. Die Starter-Sets sind mit aktuell mit E27- oder GU10-Sockel zu haben. Selbstverständlich sind sowohl E27- als auch GU10-Lampe auch separat erhältlich, so dass ein vorhandenes hue-System problemlos um weitere Leuchten und Lampen erweitert werden kann. Die hue Leuchtmittel bieten alle oben beschriebenen Einstellungsmöglichkeiten: die Farbe des Lichts kann aus über 16 Millionen Farben gewählt werden, zudem lassen sich die hue Lampen problemlos über die App dimmen. Die Lampen lassen sich in jede Leuchte mit passendem Sockel einsetzen. So wird die Stehleuchte im Wohnzimmer kurzerhand zum fernsteuerbaren Lichtspender mit Farbwechselfunktion. Bis zu 50 dieser Lampen lassen sich mit einer hue-Bridge verbinden und zentral über Smartphone oder Tablet steuern.

 

Das Philips hue Lux Starter-Set, bestehend aus der hue-Bridge und zwei hue Lux Lampen

Mit hue Lux sind auch ausschließlich weiß leuchtende Lampen für das hue-System zu haben

Neben den hue Lampen mit Farbwechselfunktion bietet Philips mit hue Lux auch weiß leuchtende Leuchtmittel. Die hue Lux Lampen bieten bis auf die Möglichkeit des Farbwechsels alle Komfortfunktionen, die auch die „normalen“ hue Lampen aufweisen: Steuerung und Dimmen erfolgt direkt über die App. Alle Funktionen wie die Alarm- oder die Timer-Funktion lassen sich auch mit hue Lux nutzen. Auch Lux ist wahlweise als Starter-Set oder als einzelne Lampe erhältlich. Das folgende Video liefert einen Eindruck von den Möglichkeiten, die sich beim Einsatz der Philips hue Lux Lampen bieten.

 

 

 

 


 

 

Philips hue – die Leuchten: die beyond-Familie

Die beyond Pendelleuchte für Philips hue beleuchtet einen Tisch, an dem eine Frau gerade Getränke anrichtet.

Alle Beyond-Leuchten lassen sich ins hue-System einbinden

Mit der beyond-Kollektion bietet Philips die erste, komplett hue-kompatible Leuchtenfamilie an. In dieser Reihe sind Pendel-, Tisch- und Deckenleuchten erhältlich, die sich allesamt für den Betrieb mit dem hue-System eignen. Wie alle Produkte von Philips hue sind auch die beyond-Leuchten sowohl als Starter-Set in Verbindung mit der hue-Bridge zu haben, oder alternativ als Erweiterungs-Set, falls die Bridge schon im Hause ist. Alle Leuchten der beyond-Reihe arbeiten mit aktueller LED-Technologie, die nicht nur die Farbwechselfunktion ermöglicht, sondern auch besonders energiesparend ihren Dienst verrichtet. Die oben gezeigte Pendelleuchte aus der hue beyond-Familie benötigt für eine Lichtmenge von satten 1.200 Lumen nur bescheidene 18 Watt.

 

Die Philips hue beyond Tischleuchte spendet Licht für einen Schreibtisch, an dem ein Mann konzentriert Arbeitet.

Die beiden Lichtquellen der Beyond-Leuchten lassen sich unabhängig voneinander schalten und einstellen.

Alle Leuchten der beyond-Familie weisen einen charakteristischen, zweigeteilten Lampenschirm auf. Diese Zweiteilung dient nicht nur der Ästhetik, sondern sorgt auch für die ausgefeilte Lichtwirkung der beyonds. Beide Lichtquellen lassen sich getrennt voneinander schalten und steuern. Möglich ist sogar die Einstellung zweier unterschiedlicher Farben für die Beleuchtung der beiden Schirm-Elemente. Wie im oberen Bild gut zu erkennen, leuchtet der obere Schirm der beyond Tischleuchte in sanftem Gelb, während an der Unterseite weißes Licht austritt und für die zonierte Beleuchtung des Schreibtisches sorgt. Das Licht der beyond Leuchten lässt sich somit problemlos an verschiedenste Anwendungssituationen anpassen. Wird weißes, neutrales Licht benötigt, etwa für konzentriertes Arbeiten, stellt beyond dieses ebenso zur Verfügung, wie gemütliches Licht für gemütliche Stunden oder farbiges Licht für die wilde Geburtstagsparty. Das folgende Video zeigt die beyond-Leuchtenfamilie in Aktion.


 

Philips hue – Die Leuchten: “Friends of hue”

Philips hue Lightstrips in Blau in Detailaufnahme

Flexibel: Die Lightstrips lassen sich in die gewünschte Form biegen, knicken und falten.

Zu den Friends of hue zählen unter anderem die praktischen Lightstrips, farbige LED-Bänder, die sich flexibel in Form bringen lassen. Biegen, knicken, falten – die Lightstrips lassen sich mit wenigen Handgriffen in die gewünschte Form bringen. Und ist ein Streifen mal zu lang, kann dieser einfach mit einer Schere auf die gewünschte Länge eingekürzt werden. Wie alle hue-Produkte bieten auch die Lightstrips die Möglichkeit des Farbwechsels. Die Steuerung erfolgt wie gewohnt über die hue App. Auch die Befestigung der Lightstrips gestaltet sich besonders einfach: an der Rückseite befindet sich ein Klebestreifen, mit dem sich die leuchtenden Bänder problemlos an allen glatten Oberflächen befestigen lassen.

 

Die Lightstrips empfehlen sich als flexibel einsetzbares Stimmungslicht, das sich beispielsweise an der Unterseite von Sideboards, Kommoden oder dem TV-Möbel anbringen lässt. Auch an der Unterkante von Küchenschränken sorgen die Philips Lightstrips für leuchtende Akzente. Die Lightstrips sind als Starter-Set erhältlich, bestehend aus zwei Streifen á zwei Meter sowie der hue Bridge. Alternativ sind die Lightstrips auch einzeln zu haben, um sie einem bestehenden Philips hue System hinzuzufügen.

Die Philips hue LivingColors Bloom ist zur Wand gerichtet und taucht diese in ein sanftes, bläuliches Schimmern.

Die LivingColors Bloom Tischleuchte bringt einen Farbtupfer an die Wand

Auch in der Familie der LivingColors sind einige hue-kompatible Leuchten zu finden. Alle LivingColors für Philips hue bieten die Möglichkeit zum Farbwechsel und lassen sich ebenso komfortabel über die hue-App steuern, wie die Lampen. Für Philips hue sind die Tischleuchten LivingColors Iris und Bloom erhältlich, wahlweise im Starter-Set mit Bridge oder separat. Die Tischleuchte Bloom präsentiert sich in Form der namensgebenden Blüte. Der „Stiel“ der Blume dient dabei als Stütze, welche die Leuchte in Position hält. Mit ihrer geneigten Form eignet sich Bloom ideal dazu, um Objekte gezielt anzustrahlen, oder als Wandfluter für farbliche Akzente zu sorgen. Die Tischleuchte Iris hingegen kommt in rundlicher Formensprache. Die transparente Halbkugel mündet im abgeflachten Lichtaustritt an der Oberseite. Durch das transparente Gehäuse zeichnet sich die gewählte Farbe des Lichts auch im Innenleben der Iris ab. Das untenstehende Video vermittelt einen Eindruck davon, wie einfach und problemlos sich die "Friends of hue" in das System einbinden lassen. Auch das Anbringen der Lightstrips inklusive Zurechtschneiden per Schere ist im Video gut zu erkennen.


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