Ingo Maurer — Designer im Spotlight

Ingo Maurer

In dieser Ausgabe unserer Designer-Reihe widmen wir uns dem Werk des deutschen Designers Ingo Maurer. Wie kein Zweiter verbindet Maurer die künstlerischen Aspekte mit dem Prozess des Produkt-, respektive Leuchtendesigns. Seine Entwürfe sind nicht einfach nur Konsumprodukte, jede einzelne Leuchte ist ein Kunstwerk, das eine Geschichte erzählt. Dieser Aspekt war Maurer stets besonders wichtig. Für ihn sei Licht wie eine Geschichte, so Maurer, die immer wieder neu erzählt werden kann.

 

Ingo Maurer - Zur Person

Ingo Maurer - im Portrait

Seit 1963 Wahl-Münchner: Designer & Künstler Ingo Maurer

Ingo Maurer wurde 1932 auf der Reichenau geboren, der größten Insel im Bodensee. Er wuchs mit vier Geschwistern im Elternhaus auf; sein Vater war hauptberuflich Fischer, nebenbei auch ein begeisterter Erfinder. Nach der Schule absolvierte der junge Ingo Maurer zunächst eine Ausbildung zum Schriftsetzer in Konstanz. Von 1954 bis 1958 besuchte er eine Hochschule in München, die er mit einem Abschluss in Gebrauchsgrafik verließ. 1960 brach Maurer zu neuen Ufern auf und emigrierte in die USA. In New York und San Francisco verdingte er sich als Grafikdesigner bis er schließlich 1963 nach Deutschland zurückkehrte.

 

 

 

 

Ingo Maurer - Bulb Tischleuchte

Liebeserklärung an die Glühlampe: Bulb von 1966

1966 gründet Maurer mit "Design M" seine eigene Firma in seiner Wahlheimat München. Hier entsteht im selben Jahr auch die Tischleuchte Bulb. Bulb bricht mit den damaligen Konventionen des Leuchtendesigns. Statt nur das Leuchtmittel in den Mittelpunkt des Entwurfes zu rücken, ist gleich die gesamte Leuchte geformt, wie eine Glühlampe. Bulb ist damit zugleich Statement, eine Liebeserklärung an das wohlig-warme Licht der Glühlampe, und auch Ausdruck von Ingo Maurers unverwechselbarem Humor. Die feine Ironie, die der Bulb zugrunde liegt, wird künftig viele von Maurers Objekten begleiten. Bulb wird bereits 1969 in die Design-Ausstellung des berühmten New Yorker Museum of Modern Art aufgenommen. Gleichzeitig legt Bulb den Grundstein für eine Reihe weiterer Leuchten, die sich mit der Form der traditionellen Glühlampe beschäftigen.

 

1973 beginnt Ingo Maurer, Leuchten aus japanischen Fächern zu kreieren - er bricht damit einmal mehr die gängigen Konventionen des Leuchtendesigns und entdeckt zugleich seine Vorliebe für den Werkstoff Papier. Insbesondere das kostbare, handgeschöpfte Wagami-Papier, auch als Japanpapier bekannt, begeistert den Handwerker Ingo Maurer mit seinen besonderen Transparenz-Eigenschaften. Maurers Vorliebe für fernöstliche Ästhetik beeinflusst in den folgenden Jahren viele seiner Entwürfe.

 

Ingo Maurer - Knitterling Pendelleuchte

Der Name ist Programm: Pendelleuchte Knitterling

Die Pendelleuchte Knitterling etwa bedient sich ebenfalls dem besagten Japanpapier als Werkstoff für den Leuchtenschirm. Das Licht des Knitterlings erhält durch den Papierschirm einen besonders warmen und weichen Charakter. Gleichzeitig zeichnet ein weiteres, für Maurer typisches Gestaltungsmerkmal den Knitterling aus: die Auflösung der Form. Wie der Name bereits andeutet ist der Leuchtenschirm zerknittert. Dies ist nicht etwa eine Beschädigung, sondern gewünschtes Gestaltungselement dieser ausgefallenen Pendelleuchte.

 

 

 

 

Ab den frühen 1980er Jahren beginnt Ingo Maurer ein Team aus Designern um sich zu scharen, die ihn fortan bei der Realisierung seiner Projekte unterstützen. Die Firma vergrößert sich in den Folgejahren nach Bedarf, weitere Mitarbeiter stoßen zum Team von Ingo Maurer. Die Firma wird von Design M in Ingo Maurer GmbH umbenannt, der Firmensitz bleibt allerdings in München.

 

1984 unterstreicht Ingo Maurer seinen Ruf als Innovator im Bereich des Lichtdesigns als er sein Niedervolt-Seilsystem YaYaHo präsentiert. YaYaHo ist ein modulares Leuchtensystem, das aus verschiedenen Komponenten je nach Gusto zusammengestellt werden kann. Die einzelnen Module von YaYaHo lassen sich in verschiedenen Konstellationen arrangieren. Kernstück ist das Seilsystem, an dem sich verschiedene Objekte und Strahler befestigen lassen. Alle Objekte sind auf der horizontalen Ebene beweglich, einige zudem auch auf vertikaler. YaYaHo lässt sich dank seines modularen Aufbaus ständig neu inszenieren - ändert sich etwa die Einrichtung, kann YaYaHo mit wenigen Handgriffen an die neue Situation angepasst werden. YaYaHo zählt nach wie vor zu den erfolgreichsten Produkten im Sortiment Ingo Maurers und hat bereits eine Vielzahl von Nachahmern gefunden. 1985 installierte Maurer ein Ensemble von YaYaHo für die Ausstellung "Lumières Je pense à vous" im berühmten Pariser Kunst- und Kulturzentrum Centre Georges Pompidou.

 

Ingo Maurer - Installation "ablaze"

Ablaze (lichterloh) - Ingo Maurers Beitrag zum Projekt "Architettura Mutante"

Seit 1990 engagiert sich Ingo Maurer verstärkt im Bereich der Lichtinstallationen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die kuppelförmigen Lichtobjekte für die Münchner U-Bahnstation Westfriedhof im Jahr 1998. Für den bekannten japanischen Designer Issey Miyake gestaltete er eine Installation für Miyakes Modenschau in Paris 1999 sowie ein Lichtobjekt für Miyakes Londoner Showroom 2006. Ebenfalls 2006 entwarf er Lichtobjekte und Installationen für das Atomium in Brüssel. Im Bild zu sehen ist die Installation "ablaze", zu Deutsch etwa "lichterloh", für das Projekt "Architettura Mutante", das 2011 während des Salone des Mobile in Mailand stattfand. Im Hof der Universität von Mailand, flankiert von den über 500 Jahre alten Universitätsgebäuden, konstruierte Maurer ein Gebäude, das scheinbar nach und nach verbrennt.

 

Ingo Maurers Liebe zur Glühlampe

Ein stetig wiederkehrendes Motiv in den Entwürfen von Ingo Maurer ist die traditionelle Glühlampe. Für Maurer ist die Glühlampe eine emotionale Ikone, die nicht aufgegeben werden darf. Den Glühlampenausstieg durch die EU sieht er kritisch und trauert der Lichtqualität, der Poesie der Glühlampe nach. Das Licht der Energiesparlampe sieht er mit gemischten Gefühlen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung konstatierte Maurer einen "Boom für Psychiater", sollte sich die Energiesparlampe auf breiter Front durchsetzen. "Die Sparglühbirne wird uns nicht glücklich machen, so raffiniert sie auch sein mag. Unsere emotionale Stabilität ist an die Glühbirne gebunden." so Maurer im SZ-Interview.

So verwundert es nicht, dass viele Leuchtenentwürfe von Ingo Maurer die Glühlampe und ihre Formensprache zum Kernelement des Designs befördern. Die Kollektion "Birdie" etwa beinhaltet verschiedene Leuchten, bei denen eine oder mehrere, mit Flügeln versehene Glühlampen das verbindende Element darstellen. Die Pendelleuchte Birdie etwa wirkt mit ihren, in verschiedene Richtungen fliegenden, "Vögelchen" wie ein Schwarm, der auseinandertreibt. Die Flügel aller Birdie-Leuchten werden übrigens aus echten Gänsefedern gefertigt. Birdie´s Nest greift die Ästhetik der Birdie auf und transportiert sie in eine anmutige Deckenleuchte. Die fliegenden Vögel verleihen dem Raum ein Gefühl von Freiheit, gleichzeitig ist die Hommage an die Glühlampe unübersehbar. Die Wandleuchte Lucellino schließlich besteht aus nur einem Vogel, dem "Lichtvögelchen" (deutsche Übersetzung des italienischen "Lucellino", das scheinbar schwerelos vor der Wand schwebt.

 

Ingo Maurer - Johnny B.Good Pendelleuchte

Reminiszenz an Chuck Berry - Ingo Maurers Johnny B. Good

Auch die Pendelleuchte Johnny B. Good greift die Glühlampe als Motiv auf. Gleichzeitig ist Johnny B. Good eine Anspielung auf den bekannten Song von Chuck Berry, der das Genre des Rock´n´Roll entscheidend mitprägte. So erinnert diese ausgefallene Pendelleuchte nicht nur an die klassische Glühlampe, sondern auch an die Form der typischen Mikrofone der 1950er Jahre, eben der Zeit, zu der Chuck Berry mit seiner Musik weltberühmt wurde. Johnny B. Good liefert mit über 2000 Lumen ein effizientes Raumlicht und ist über einen Sensorschalter stufenlos dimmbar.

 

 

 

Eine Hommage an…

Ingo Maurer - Fly Candle Fly

Schwebt scheinbar schwerelos im Raum: Fly Candle Fly!

Ebenso wie die traditionelle Glühlampe taucht auch die Kerze als Motiv immer wieder in den Entwürfen von Ingo Maurer auf. Maurer selbst schätzt das Ephemere, das Vergängliche im Leben. Die Kerze ist in diesem Kontext als Metapher auf die Vergänglichkeit aller Dinge zu betrachten - auch der des Lichtes. Maurers Fly Candle Fly! besteht beispielsweise primär aus einer weißen Kerze, die - getragen von kaum sichtbaren Haltefäden - scheinbar schwerelos im Raum schwebt. Ein echter Hingucker, z.B. über der Speisetafel. Dass die Kerze, wider allen Naturgesetzen, zu fliegen scheint, verleiht der Fly Candle Fly! eine gewissen Mystik und Faszination, die so typisch für die Leuchten Ingo Maurers ist.

 

 

 

Ingo Maurer - My New Flame

Praktische LED-Kerze: Ingo Maurers My New Flame

Die My New Flame hingegen ist nicht bloß eine Hommage an die Kerze, sondern vielmehr eine Neuinterpretation der traditionellen Lichtquelle. Wirkt My New Flame auf den ersten Blick noch wie ein klassischer Kerzenhalter, entpuppt sie sich bei genauerem Hinsehen als High-Tech-LED Leuchte mit ausgefeilter Technik. Die LED sind so programmiert, dass sie wie eine echte Flamme pulsieren. Als Grundlage für das Muster der "Flammen" dienten Aufnahmen echter, brennender Kerzen. Durch dieses besonders aufwändige Verfahren entfaltet das Lichtspiel der My New Flame die gleiche, beruhigende und gemütliche Atmosphäre wie eine Kerze aus Wachs.

 

 

 

Ingo Maurer - Canned Light

Die Canned Light neben Warhols berühmtem Mao Tse Tung-Portrait

Eine Hommage an Andy Warhol, den berühmtesten Vertreter der Pop-Art, lieferte Ingo Maurer mit der Pendelleuchte Canned Light. Die Leuchte ist in einer Dose Campbells Tomatensuppe verstaut, dem Motiv eines der berühmtesten Werke Warhols. Ihr Gehäuse verleiht der Canned Light ihren hohen Wiedererkennungswert, nicht nur unter Kunstfreunden. Statt als Pendel-, lässt sich Canned Light auch als Wandleuchte installieren - die Suppendose hängt dann als extravaganter Farbtupfer von der Wand herab. Canned Light ist übrigens auch das perfekte Geschenk: Technik und Aufhängung bleiben nämlich zunächst in der Dose verborgen. Der Beschenkte wird glauben, er wäre lediglich mit einer Dosensuppe bedacht worden, bevor er das ausgefallene Lichtobjekt als solches erkennt.

 

 

Thomas Edison, dem Erfinder der Glühlampe, zollt Ingo Maurer regelmäßig Tribut in seinen Entwürfen. Die Pendelleuchte mit dem ausgefallenen Namen "Wo bist du, Edison,…?" greift erneut die Glühlampe als Motiv auf. Zentrales Element ist ein Glaszylinder, der in einem besonderen Verfahren mit einer holografischen Emulsion versehen wird. Mithilfe eines Lasers sowie eines speziellen, chemischen Entwicklungsverfahrens zeichnet sich ein feines Interferenzrelief in der Emulsionsschicht ab. Es entsteht das Hologramm einer traditionellen Glühlampe. Jedes Exemplar von "Wo bist du, Edison,…?" wird in aufwändiger Handarbeit produziert und ist somit ein echtes Unikat. Dasselbe, aufwändige Prinzip mit der holografischen Emulsion liegt auch der Pendelleuchte Eddie´s Son sowie der Wandleuchte Dead Bulb Alive zugrunde. "Eddie´s Son" ist der geistige Nachfolger der "Wo bist du, Edison,…?". Dead Bulb Alive, im Jahre 2000 von Eckard Knut für Ingo Maurer gestaltet, wirkt rückblickend wie eine Prophezeiung, attestiert sie doch der Glühlampe bereits ihren Tod, noch lange bevor ihr das Glühlampenverbot tatsächlich den Garaus machte.

 

Ingo Maurers Humor

Ingo Maurer - Campari Lights

Fusion von Licht- und Objektkunst - Pendelleuchte Campari Lights

Leuchten und Objekte aus dem Hause Ingo Maurer sind oft begleitet von einer feinen Ironie, sowie von einer guten Portion Humor. Als Kombination aus Licht- und Objektkunst präsentieren sich etwa die witzigen Campari Lights. Der "Leuchtenkörper" dieser ausgefallenen Pendelleuchte wird aus kleinen Original-Campari Flaschen zusammengesetzt. Die satte, rote Farbe des italienischen Likörs verleiht dem Licht der Campari Lights eine besondere Note. Die Pendelleuchte verdeutlicht in humorvoller Weise, wie durch die Zweckentfremdung des einen Gegenstandes ein völlig neues Objekt entsteht. Wie Ingo Maurer auf die Campari-Fläschchen als Werkstoff kam, ist nicht überliefert. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass der regelmäßige Italienreisende Maurer ein Freund des beliebten Aperitifs ist.

 

 

Ingo Maurer - Light au Lait

Ein Kaffelöffel dient als Zugschalter der Light au Lait

Kaffee statt Alkohol inspirierte Ingo Maurer bei der Gestaltung der Light au Lait. Die Leuchte selbst weist, ungewöhnlich für ein Maurer-Objekt - eher traditionelle Formen auf. Der Leuchtenkopf ist beweglich, so dass sich das Licht der Light au Lait ganz nach Wunsch ausrichten lässt. Auch die verwendeten Werkstoffe fallen eher klassisch aus. Oberflächen aus Porzellan und Edelstahl verleihen der Wandleuchte eine gewisse Eleganz. Auffälliges Detail: zur Inbetriebnahme der Light au Lait dient ein Zugschalter in Form eines Kaffeelöffels. Die Zweckentfremdung eines Objektes als Gestaltungselement ist ebenfalls ein beliebtes Stilmittel Ingo Maurers.

 

 

 

 

Ingo Maurer - Looksoflat

Als optische Täuschung präsentiert sich die Schreibtischleuchte Looksoflat

Humor und Ironie sind auch die Grundlagen für die Schreibtischleuchte Looksoflat (dem Englischen "looks so flat" entlehnt = "sieht so flach aus"). Von der Seite betrachtet, wirkt Looksoflat wie eine übliche Schreibtischlampe mit beweglichen Armen und klassisch geformtem Leuchtenkopf. Aus einem anderem Blickwinkel offenbart die Schreibtischleuchte ihre Besonderheit: Gestell und Leuchtenkopf sind extrem flach, so dass sich bei Frontalansicht nur noch die Form einer Linie abzeichnet. Die originelle Persiflage bietet allerdings alle Eigenschaften, die von einer Schreibtischleuchte erwartet werden. Die Leuchtenarme sind beweglich, um die Looksoflat nach Bedarf einstellen zu können. Effiziente LED-Leuchtmittel sorgen für sparsamen Betrieb. Looksoflat ist ein Entwurf von Stefan Geisbauer, der die Leuchte 2010 für Ingo Maurer gestaltete.

 

Handarbeit & Unikate

Ingo Maurer mag es individuell: viele seiner Leuchten entspringen traditionellem Handwerk und sind somit unverwechselbare Einzelstücke. Dabei schätzt er es auch, wenn die Käufer seiner Lichtobjekte selbst mitgestalten und zum Leuchtendesigner werden. Viele von Maurers Leuchten bieten daher die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen, bis die Leuchte exakt den eigenen Vorstellungen entspricht.

 

Ingo Maurer - Zettelz 5

Selbst ist der Mann: bei der Zettel´z wird auch der Käufer zum Designer

Zu den bekanntesten Leuchten dieser Kategorie zählen die Pendelleuchten der Zettel´z-Familie. Zettel´z besteht aus einem zentralen Leuchtenkörper umgeben von einem robusten Metallgestänge. An den einzelnen Metallstangen werden kleine Blätter aus Japanpapier befestigt, die mit eigenen Botschaften versehen werden können. Neben den unbedruckten Blättern sind im Lieferumfang der Zettel´z auch einige Kärtchen enthalten, die von Ingo Maurer und seinem Team beschriftet wurden. In der limitierten Edition Blushing Zettel´z sind einige der Blätter mit erotischen, fernöstlichen Motiven bedruckt.

 

 

 

 

Ingo Maurer - Lampampe Tischleuchte

Ein echtes Unikat: kein Exemplar der Lampampe gleicht dem anderen

Auch die Tischleuchte mit dem ungewöhnlichen Namen Lampampe wird per Hand in ihre endgültige Form gebracht. Die Oberflächen der Lampampe bestehen aus Japanpapier, getragen von einem Metallgestell. Im Lampenfuß wird im letzten Verarbeitungsschritt ein Schraubring festgezogen, wodurch das Papier im Fußbereich gestaucht und geknittert wird. Die klassische Tischleuchten-Form der Lampampe wird dadurch gebrochen - es entsteht ein abstraktes Gebilde, das vom Einfluss des Zufallsfaktors geprägt ist. Jede Lampampe ist folglich ein Unikat mit ganz eigenem Charme.

 

 

 

 

Ingo Maurers Vorliebe für fernöstliche, insbesondere japanische Motive war ausschlaggebend für die Entwicklung der Leuchtenserie "The Mamo Nouchies", die er in Zusammenarbeit mit Dagmar Mombach gestaltete. In dieser Reihe sind verschiedene Leuchten erschienen, die das Japanpapier als zentralen Werkstoff nutzen. Alle Leuchten der Mamo Nouchies werden gemäß uralter, japanischer Traditionen in reiner Handarbeit gefertigt. Bis zu acht Lagen Wagami-Papier werden durch Ziehen und Falten in ihre endgültige Form gebracht.

Die Stehleuchte Wo-Tum-Bu etwa besticht durch ihre ungewöhnliche Form und die besondere Wicklung des Papiers. Mit ihrem weichen Raumlicht eignet sich Wo-Tum-Bu ideal für die Grund- und Allgemeinbeleuchtung von Wohnräumen. Die Stehleuchte Poul Poul erinnert mit ihren organischen Formen hingegen an ein tropisches Insekt. Aus dem rundlichen Leuchtenkörper, der mit Japanpapier bespannt wird, ragen zwei "Fühler", die der Leuchte ihren speziellen Charme verleihen. Auch die Stehleuchte KoKoRo stammt aus der Kollektion der Mamo Nouchies. Das Papier für die KoKoRo wird in gemäß traditioneller, japanischer Textilfärbetechniken bearbeitet und erhält dadurch seine satte, rote Farbe. Die Form dieser Stehleuchte erinnert an ein Banner, das sich im Wind wiegt.


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