Deckenleuchten

Deck­en­leucht­en wer­den direkt an der Decke ange­bracht und sind damit platzs­parend. Sie kön­nen z.B. in Bad und Flur als Raum­licht dienen, oder mit stark fokussiertem Licht bes­timmte Zonen ausleucht­en, wie Tis­che, Schränke und Bilder. Typ­is­che Aus­führun­gen sind Deck­en­leucht­en, deren Licht nach unten, zur Wand, oder in alle Rich­tun­gen strahlt.


Licht nach unten

Deck­en­leucht­en, die ihr Licht nach unten abgeben, spenden ein gerichtetes Zonen­licht und leucht­en damit eine umschriebene Zone hell aus.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Typ Deck­en­leuchte wird als Zonen­licht im Wohnz­im­mer über dem Couchtisch, im Essz­im­mer über dem Esstisch und in der Küche über der Arbeit­splat­te genutzt.

Typ­is­che Aus­führung: Dieser Leuch­t­en­typ wird direkt an der Decke befes­tigt und hat einen nach unten geöffneten Schirm oder Reflek­tor.

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Für ein helles Zonen­licht auf Couchtis­chen, Esstis­chen und Küchenar­beit­splat­te muss das Licht aus ein­er Deck­en­leuchte stark fokussiert sein.
  • Das Leucht­mit­tel bzw. helle Bestandteile der Leuchte, wie Opal­gläs­er, dür­fen aus dem Sitzen her­aus nicht direkt zu sehen sein, weil diese son­st blenden.
  • Für eine indi­vidu­elle Ein­stel­lung der Licht­stim­mung in Wohnz­im­mer und Essz­im­mer emp­fiehlt sich ein Dim­mer.

Licht zur Wand

Deck­en­leucht­en, die ihr Licht zur Wand abgeben, spenden ein gerichtetes Zonen­licht und leucht­en damit eine umschriebene Zone hell aus.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Typ Deck­en­leuchte wird als Zonen­licht für die Beleuch­tung von Schränken, Regalen oder Bildern genutzt.

Typ­is­che Aus­führung: Dieser Leuch­t­en­typ wird direkt an der Decke befes­tigt und hat einen zur Seite geöffneten Schirm oder Reflek­tor.

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Für die Beleuch­tung von Schränken und Regalen wird die Leuchte so nah instal­liert, dass in der Nähe befind­liche Per­so­n­en keine Schat­ten auf die Möbel­stücke wer­fen. Gle­ichzeit­ig wird der Abstand so gewählt, dass die Regale möglichst tief aus­geleuchtet wer­den. Als Faus­tregel gilt, dass der Abstand zu Schrank und Regal rund ein Drit­tel der Raumhöhe betra­gen soll. Bei beson­ders bre­it­en Schränken und Regalen wer­den unter Umstän­den mehrere Leucht­en benötigt. Diese wer­den in einem Abstand von rund ein­er hal­ben Raumhöhe nebeneinan­der instal­liert.
  • Nur wenn die Leuchte Schrank und Regal gle­ich­mäßig von oben bis unten ausleuchtet, ist auch in den unteren Bere­ichen eine gute Ori­en­tierung möglich.
  • Um Bilder in Szene zu set­zen, sollte die kom­plette Wand inkl. Bild gle­ich­mäßig von oben bis unten aus­geleuchtet wer­den. Auch Museen rück­en so ihre Kun­sto­b­jek­te ins rechte Licht. Ein beson­der­er Vorteil: die Bilder kön­nen aus­gewech­selt wer­den, ohne die Leuchte zu verän­dern.
  • Von soge­nan­nten Bilder­leucht­en ist in der Regel abzu­rat­en, da diese das Bild meist nur im oberen Bere­ich hell ausleucht­en. Das Bild wird so für den Betra­chter ver­fälscht. Außer­dem lassen direkt am Bild instal­lierte Leucht­en das Bild schneller vergilben und auf­grund möglich­er Wärmeen­twick­lung aus­trock­nen.

Licht in alle Richtungen

Deck­en­leucht­en, die ihr Licht in alle Rich­tun­gen abgeben, spenden ein dif­fus­es Raum­licht.

Typ­is­che Anwen­dung: Dieser Typ Deck­en­leuchte wird als Raum­licht in Bad und Flur genutzt.

Typ­is­che Aus­führung: Die Befes­ti­gung erfol­gt an der Decke, die Leuchte hat einen Dif­fu­sor, der das Licht in alle Rich­tun­gen streut.

 

Tipps & Empfehlun­gen

  • Deck­en­leucht­en für das Bad soll­ten spritzwassergeschützt sein und den Sicher­heitsvorschriften gemäß europäis­ch­er Norm EN 60598 entsprechen.
  • Fällt die Wahl auf eine Opal­glas-Leuchte, sollte diese gle­ich­mäßig aus­geleuchtet sein.

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