11 Jahre light11 — 11 x Demetra als Dankeschön

11 Exemplare der Artemide Demetra bilden den Schriftzug "light11"

Im Novem­ber diesen Jahres ist es soweit: light11 feiert seinen elften Geburt­stag und bege­ht damit ein ganz beson­deres Jubiläum. Als kleines Dankeschön haben wir ein ganz beson­deres Geschenk an unsere Kun­den vor­bere­it­et – wir ver­schenken elf Exem­plare der beliebten Schreibtis­chleuchte Deme­tra von Artemide mit Ober­flächen in edlem Weiß.  Wir blick­en zurück auf elf erfol­gre­iche und erfül­lende Jahre, in denen wir unsere Kun­den mit gutem, nein, dem besten Licht ver­sor­gen, das man für Geld kaufen kann. Zum Jubiläum möcht­en wir daher einige, um genau zu sein elf, leuch­t­ende High­lights aus elf Jahren light11 präsen­tieren.

 

 

11 Jahre light11 & 11 gute Gründe zum Mitfeiern

Wir freuen uns über elf leuch­t­ende Jahre mit light11. Obwohl es sich nicht um einen „run­den“ Geburt­stag han­delt, ist dieses Jubiläum für uns beson­ders sym­bol­trächtig – schließlich tra­gen wir die „11“ aus gutem Grund in unserem Unternehmen­sna­men. Elf Punk­te für gutes Licht waren es, die light11-Grün­der Thomas Unger einst definierte. Elf Punk­te, anhand der­er sich ganz ein­fach die Lichtqual­ität ein­er Leuchte beurteilen lässt. Diese elf Punk­te bilden gle­ichzeit­ig den Kern unser­er Unternehmen­sphiloso­phie, denn light11 möchte mehr, als nur Leucht­en verkaufen: wir ver­sor­gen unsere Kun­den mit indi­vidu­ell maßgeschnei­derten Beleuch­tungslö­sun­gen – und das seit nun­mehr elf Jahren.

 

Ein Ensemble der bisher erschienenen light11-Kataloge. Im Vordergrund der aktuelle light11-Katalog 2014/15

Präsen­tiert jedes Jahr die neuesten Leucht­en-High­lights: der light11-Kat­a­log

Im Laufe der ver­gan­genen elf Jahre kon­nte light11 sich über so manch­es Erfol­gser­leb­nis freuen. Eines unser­er Aushängeschilder ist der light11-Kat­a­log, der in diesem Jahr bere­its in die sech­ste Aus­gabe ging. Der erste Kat­a­log erschien 2009 und war damals rund 130 Seit­en stark. Mit jedem Jahr wuchs der Kat­a­log um einige Seit­en und viele neue Leucht­en an. 2014 erre­ichte der light11-Kat­a­log eine Stärke von über 320 Seit­en und hat­te sich damit – im Ver­gle­ich zur ersten Aus­gabe – mehr als ver­dop­pelt.

 

Diese Urkunde erhielt light11 im Rahmen des Wettbewerbs "Top Shop 2014", der von der Computerbild ausgelobt wurde.

Die Com­put­er­bild kürte light11 zum „Top-Shop 2014“

Im aus­ge­hen­den Jahr 2014 erhiel­ten wir zudem noch einen beson­deren Rit­ter­schlag: die Com­put­er­bild, Deutsch­lands aufla­gen­stärk­ste Com­put­erzeitschrift, kürte light11 zum „Top-Shop 2014“. Diese begehrte Ausze­ich­nung erhiel­ten nur Onli­neshops, die mit Eigen­schaften wie gutem Ser­vice, hoher Kun­den­zufrieden­heit und trans­par­enten Zahlungs­be­din­gun­gen aufwarten kön­nen. light11 set­zte sich gegen zahlre­iche Konkur­renten durch: von den 10.000 Onli­neshops auf dem Prüf­s­tand kon­nten weniger als zehn Prozent der Anbi­eter die begehrte Ausze­ich­nung errin­gen.

 

 

 

 

Einige Mitarbeiter des light11-Teams gemeinsam mit Stardesigner Marcel Wanders im Moooi Showroom in Amsterdam.

Ein starkes Team: einige light11-Mitar­beit­er im Grup­pen­bild mit Starde­sign­er Mar­cel Wan­ders

Elf erfol­gre­iche Jahre – dies gelingt natür­lich nur mit engagierten und kom­pe­ten­ten Mitar­beit­ern. Wir sind daher beson­ders stolz auf unser Team, das zahlre­iche Stärken und Kom­pe­ten­zen vere­int – nicht nur im Bere­ich der Beleuch­tung. Einige Mitar­beit­er ste­hen uns bere­its seit vie­len Jahren zur Seite. Was uns verbindet ist nicht nur die gemein­same Lei­den­schaft für gutes Licht, son­dern auch das offene, her­zliche, fast schon famil­iäre Miteinan­der im light11-Team. Elf Jahre light11, das heißt auch elf Jahre voll zufrieden­er Kund­schaft. Für die Treue und das Ver­trauen, dass uns unsere Kun­den ent­ge­gen­brin­gen, möcht­en wir uns daher mit einem ganz beson­deren Geschenk bedanken.

 

 

11 Jahre light11 – elf Demetras als Jubiläumsgeschenk

11 Exemplare der Artemide Demetra in Weiß bilden den Schriftzug "light11".

Diese 11 Deme­tras in Weiß ver­losen wir zum 11. Jubiläum von light11

Als beson­deres High­light zum Jubiläum ver­lost light11 elf Exem­plare der beliebten und mehrfach preis­gekrön­ten Schreibtis­chleuchte Deme­tra mit weißen Ober­flächen. Um an der Ver­losung teilzunehmen, ist nichts weit­er zu tun, als eine Leuchte im Onli­neshop von light11 zu bew­erten. Für die beste Pro­duk­t­be­w­er­tung vergeben wir jeden Monat einen Einkauf­sgutschein für unseren Shop mit einem Waren­wert von 111,- €. Zusät­zlich wer­den bis zum Jahre­sende die elf besten Kun­den­be­w­er­tun­gen mit ein­er Artemide Deme­tra in Weiß prämiert. Berück­sichtigt wer­den alle Kun­den­be­w­er­tun­gen, des Jahres 2014, die bis zum Stich­tag am 31.12.2014 in unserem Onli­neshop einge­gan­gen sind. Die Bew­er­tun­gen, die bere­its mit einem € 111,- Gutschein prämiert wur­den, sind von der Son­derver­losung aus­geschlossen.

 

Designer Naoto Fukasawa blickt von unten auf die Artemide Demetra.

Der japanis­che Design­er Nao­to Fuka­sawa blickt auf seine Deme­tra

Die Deme­tra ist ein Werk des japanis­chen Design­ers Nao­to Fuka­sawa, einem Vor­re­it­er des „Min­i­mal Design“, für den ital­ienis­chen Pre­mi­um-Her­steller Artemide. Deme­tra ist nicht die erste, erfol­gre­iche Schreibtis­chleuchte von Artemide. Sie ste­ht in der Tra­di­tion der berühmtesten Schreibtis­chleuchte der Welt, der Tolomeo Tavo­lo. Eben­so wie die Tolomeo glänzt auch Deme­tra mit ihrer hohen Flex­i­bil­ität: Die Pan­tographen-Arme lassen sich stufen­los in die gewün­schte Posi­tion brin­gen, das aus­gek­lügelte Seilzug-Sys­tem gewährleis­tet dabei eine hohe Sta­bil­ität, ganz gle­ich in welch­er Posi­tion Deme­tra eingestellt wurde. Auch der Kopf der Leuchte, der das energieef­fiziente LED-Leucht­mit­tel beherbergt, lässt sich drehen und schwenken – so gelangt das Licht garantiert immer genau dor­thin, wo es benötigt wird.

 

 

Die Artemide Demetra in Weiß beleuchtet ein Notebook auf einem Schreibtisch.

Von dieser Aus­führung der Deme­tra mit weißen Ober­flächen ver­losen wir 11 Exem­plare

Die Deme­tra Schreibtis­chleuchte kon­nte sich bere­its einige, renom­mierte Design­preise und -ausze­ich­nun­gen sich­ern. In diesem Jahr kon­nte sie beispiel­sweise den Red Dot Award gewin­nen, einen der bekannstesten Design­preise der Welt. Seit diesem Jahr gesellen sich zur Deme­tra Schreibtis­chleuchte noch einige weit­ere Vari­anten: so ist Deme­tra nun auch mit Schraubbe­fes­ti­gung oder Tis­chk­lemme zur ein­fachen Mon­tage an ein­er Tis­ch­plat­te erhältlich. Die Stehleuchte Deme­tra Let­tura und die Wan­dleucht­en Deme­tra Faret­to und Deme­tra Parete kom­plet­tieren die Deme­tra-Leucht­en­fam­i­lie. Für Deme­tra-Fans und Samm­ler haben wir zudem noch ein beson­deres Schmankerl im Ange­bot: in der light11-Son­dered­i­tion kommt Deme­tra mit Ober­flächen in Weißaluminium/Silber und ist nur in lim­i­tiert­er Stück­zahl erhältlich.

 

 

 

11 Jahre light11 – 11 leuchtende Klassiker

Thomas Edison im Bild mit seiner wichtigsten Erfindung, der Glühlampe.

Der Erfind­er Thomas Alva Edi­son mit sein­er Schöp­fung: der Kohle­fadenglüh­lampe

1879 erscheint Thomas Edis­ons Kohle­fadenglüh­lampe und legt den Grund­stein für elek­trische Wohn­raum­beleuch­tung. Mit der Ver­bre­itung der Elek­triz­ität verän­derte das Licht unsere Lebens­ge­wohn­heit­en. Die Abende wur­den länger, dun­kle Arbeit­splätze kon­nten aus­re­ichend beleuchtet wer­den und des Nachts lagen die Straßen nicht mehr in tiefer Fin­ster­n­is. Seit der Men­sch elek­trisches Licht nutzt, befasst er sich mit der Frage, wie sich diese form­schön arrang­ieren und präsen­tieren lässt. Im Laufe der Jahrzehnte wur­den stetig neue Leucht­en ent­wor­fen, neue Bau­for­men enwick­elt und gän­zlich neue Typen von Leucht­en trat­en auf den Plan, um der wach­senden Zahl an Beleuch­tungsauf­gaben gerecht zu wer­den. Aus den tausenden Leucht­en, die im Laufe der Geschichte ent­wor­fen wur­den, möcht­en wir nun elf Iko­nen vorstellen, die mit zeit­losem Design und exzel­len­ter Lichtqual­ität einen Platz in unser­er ewigen Besten­liste errin­gen kon­nten.

 

Die eingeschaltete Wagenfeld WG 24 beleuchtet einen Schreibtisch.

Iko­nen­hafte Leuchte im Stil des staatlichen Bauhaus: die Tecol­u­men Wagen­feld WG 24

Eine DER Iko­nen der Beleuch­tung find­et sich in der Tis­chleuchte Wagen­feld WG 24. Bei diesem Bauhaus-Objekt han­delt es sich um ein Werk von Wil­helm Wagen­feld. Wagen­feld war Schüler des staatlichen Bauhaus unter Lás­zló Moholy-Nagy und schuf einige der bekan­ntesten Bauhaus-Leucht­en über­haupt. In den 1920er Jahren gestal­tete er eine Rei­he von Leucht­en im charak­ter­is­tis­chen Bauhaus-Design, darunter auch den Vor­läufer der WG 24. Die klare, sach­liche For­men­sprache der WG 24 sowie Werk­stoffe wie Opla­glas und Met­all sind typ­is­che Merk­male von Objek­ten des Bauhaus. Heutzu­tage wer­den die Wagen­feld-Leucht­en exk­lu­siv vom deutschen Her­steller Tec­nol­u­men pro­duziert, der noch von Wil­helm Wagen­feld per­sön­lich die Erlaub­nis zur Fer­ti­gung sein­er Leucht­en erhielt. Um die zahllosen, am Markt erhältlichen Fälschun­gen und unau­torisierte Imi­tate unter­schei­den zu kön­nen, wird jede Leuchte von Tec­nol­u­men fort­laufend num­meriert und mit einem speziellen Siegel verse­hen.

 

 

Die Grasshopper beleuchtet eine Szenerie mit Stühlen und Couchtisch im skandinavischen Stil. Im Hintergrund steht ein Kamin.

Leis­tete Grund­la­ge­nar­beit für das Design der skan­di­navis­chen Mod­erne: Stehleuchte Grasshop­per

1947 erscheint die Stehleuchte Grasshop­per von Gre­ta Mag­nus­son-Gross­man, ein­er bekan­nten dänis­chen Designer­in. Im Design der Grasshop­per fließen ver­schiedene Ein­flüsse zusam­men. Deut­lich zeich­net sich die klare Sach­lichkeit des Bauhaus in der For­men­sprache der Stehleuchte ab. Gle­ichzeit­ig deuten die rundlichen, organ­is­chen For­men des Leucht­en­schirmes bere­its an, was später als typ­isch für die skan­di­navis­chen Mod­erne gel­ten sollte. Der Name Grashüpfer ist dabei als Anspielung auf die außergewöhn­liche Form der Leuchte zu ver­ste­hen, deren fil­igranes Gestell an die Beine eines Insek­ts erin­nert. Grasshop­per ist ein typ­is­ches Gross­man-Objekt: iko­nen­haft, min­i­mal­is­tisch und ein­fach zeit­los schön – seit mehr als 60 Jahren ein echter Design-Klas­sik­er. Gre­ta Mag­nus­son-Gross­man zeich­nete sich durch einen sehr eige­nen Stil aus, der später den Begriff der „kali­for­nischen Mod­erne“ prägte. Nach ersten Erfol­gen in ihrer dänis­chen Heimat emi­gri­erte sie in den 1940er Jahren in die USA und sorgte hier für wach­sende Pop­u­lar­ität des skan­di­navis­chen Designs. Nach­dem Grasshop­per für viele Jahre nur noch bei Antiq­ui­täten­händlern zu find­en war, wird die Leuchte heutzu­tage von der dänis­chen Design-Schmiede Gubi pro­duziert.

 

 

Vier Exemplare der Louis Poulsen PH 5 Contemporary beleuchten einen Raum, der mit Möbeln im skandinavischen Stil ausgestattet ist.

Die PH 5 Con­tem­po­rary in zeit­genös­sis­chen Far­ben ist ein­er der Nach­fol­ger der berühmten PH 5

Mit der Pen­delleuchte PH 5 find­et sich im Sor­ti­ment von Louis Poulsen eine wahre Ikone des skan­di­navis­chen Designs. Der Name PH 5 stammt von ihrem Schöpfer, der dänis­chen Design­er-Leg­ende Poul Hen­ningsen, der die PH bere­its 1958 ent­warf. Die Pen­delleuchte besticht durch ihren aus­gek­lügel­ten Auf­bau: die Lichtwirkung ist Resul­tat ein­er log­a­rith­mis­chen Spi­rale, in deren Bren­npunkt das Leucht­mit­tel posi­tion­iert ist. Durch den beson­deren Auf­bau mit den drei Schir­men gewährleis­tet die PH 5 abso­lut blend­freies, nach unten gerichtetes Licht – ide­al für die zonierte Beleuch­tung eines Esstis­ches. Der Erfolg der PH 5 zog eine Rei­he von Nach­fol­ge­mod­ellen nach sich, etwa die Neuau­flage PH 5 Con­tem­po­rary in zeit­genös­sis­chen Far­bkom­bi­na­tio­nen, oder die brand­neue PH 3 ½ — 3 mit geroll­ten und weiß lack­ierten Kan­ten.

 

 

Die Flos Arco beleuchtet einen Couchtisch in einem modern eingerichteten Wohnzimmer.

Die Flos Arco legte als erste Bogen­leuchte über­haupt den Grund­stein für diesen Typ von Leucht­en

Der näch­ste Kan­di­dat ist nicht nur ein Meis­ter­w­erk in punc­to Design, son­dern gle­ich die Grund­lage für einen Typus von Leuchte, der heute in jedem Bau­markt und jedem Fachgeschäft zu find­en ist: die Bogen­leuchte. Design­er-Leg­ende Achille Cas­tiglioni, seines Zeichens ein­er der berühmtesten Pro­dukt- und Indus­triedesign­er des ver­gan­genen Jahrhun­derts, schuf 1962 mit der Flos Arco die erste Bogen­leuchte über­haupt. Die Idee kam ihm bei der Beobach­tung von Straßen­later­nen, die mit ihrem weit aus­holen­den Arm einen großen Radius beleucht­en kon­nten. Dieses Prinzip übertrug er mit der Arco erfol­gre­ich auf den Bere­ich der Wohn­raum­beleuch­tung. Dank des weit­en Bogens (Ital­ienisch: „Arco“) ragt der Kopf der Leuchte weit in den Raum, beispiel­sweise über einen Esstisch. Somit lässt sich Arco wie eine Pen­delleuchte ein­set­zen – beson­ders prak­tisch, wenn an der gewün­scht­en Stelle kein Deck­e­naus­lass zur Ver­fü­gung ste­ht. Neben ihrer Lichtwirkung besticht Arco auch durch ihr außergewöhn­lich­es Design: der Bogen und der Leucht­enkopf bilden mit ihren hochglänzen­den Ober­flächen einen starken Kon­trast zum rustikalen Stand­fuß aus echtem Car­rara-Mar­mor.

 

 

Zwei Exemplare des Deckenfluters Flos Toio in einem Wohnzimmer.

Achille Cas­tiglio­n­is Deck­en­fluter Toio kommt in unver­wech­sel­barem Design

Achille Cas­tiglioni die Zweite: in Zusam­me­nar­beit mit Brud­er Pier Gia­co­mo ent­warf der ital­ienis­che Design­er den außergewöhn­lichen Deck­en­fluter Toio im Jahre 1962. Toio präsen­tiert sich als ungewöhn­liche Kom­po­si­tion und wird aus Bestandteilen gefer­tigt, die man nicht unbe­d­ingt an ein­er Leuchte erwarten würde. Als Lichtquelle dient ein Autoschein­wer­fer neb­st passen­dem Trans­for­ma­tor im Fuß der Leuchte. Für das Gestell wer­den Stahl­pro­file, sowie Hak­en und Ösen aus dem Anglerbe­darf einge­set­zt. Aus ver­schiede­nen All­t­ags­ge­gen­stän­den entste­ht eine außergewöhn­liche Leuchte, deren Design jeden Trend, jede Mode über­dauert hat. In punc­to Design hat sich bei Toio bis heute nichts verän­dert, Flos stat­tete die Stehleuchte lediglich mit zeit­gemäßer Licht­tech­nik aus. Der Trans­for­ma­tor ist daher für die Funk­tion eigentlich nicht mehr nötig, jedoch bleibt dieser erhal­ten, um das ursprüngliche Erschei­n­ungs­bild der Toio nicht zu beein­trächti­gen. Toio sorgt für indi­rek­tes Raum­licht, indem die Stehleuchte ihr Licht gen Decke wirft, von wo aus es gle­ich­mäßig in den gesamten Raum abges­trahlt wird. Der Schaft lässt sich mit weni­gen Hand­grif­f­en in der Höhe ein­stellen, ein Dim­mer in der Kabelschnur erlaubt zudem eine Anpas­sung der Hel­ligkeit an die jew­eilige Sit­u­a­tion.

 

Schwarz-Weiß Portrait von Designer Achille Castiglioni. Zu sehen ist nur ein Auge, das andere bedeckt Castiglioni mit seiner Hand.

Achille Cas­tiglioni zählt zu den berühmtesten Indus­triedesign­ern des ver­gan­genen Jahrhun­derts

Wenn uns unsere Leser­schaft an dieser Stelle für Fans von Achille Cas­tiglioni hält, müssen wir dem zwar zus­tim­men, den­noch möcht­en wir jegliche Vor­würfe von Parteilichkeit weit von uns weisen. Schließlich lässt sich kaum über Leucht­en­klas­sik­er und –iko­nen bericht­en, ohne auf die Werke des berühmten Ital­ieners einzuge­hen. So find­et sich mit der Pen­delleuchte Splü­gen Bräu, 1964 ent­wor­fen, ein drittes Werk Cas­tiglio­n­is in unserem Reigen der Leucht­en­klas­sik­er. Gemein­sam mit seinem Brud­er Pier Gia­co­mo ent­warf Cas­tiglioni diese Leuchte für ein gle­ich­namiges Restau­rant in Mai­land.

 

 

 

 

Mehrere Exemplare der Flos Splügen Bräu Pendelleuchte sind hintereinander in einem Raum platziert.

Design­klas­sik­er von Achille Cas­tiglioni: Pen­delleuchte Splü­gen Bräu

Obwohl sie 2014 bere­its ihren 50. Geburt­stag bege­hen kann, ist die Splü­gen Bräu von Flos ein Objekt von abso­lut zeit­los­er Schön­heit. Die eher nüchterne Ästhetik der hochglänzen­den Ober­flächen aus poliertem Alu­mini­um wird durch die ringar­tige Struk­tur des Leucht­en­schirmes durch­brochen. Auch in Sachen Lichtwirkung weiß Splü­gen Bräu zu überzeu­gen: die Pen­delleuchte wird mit einem kopfver­spiegel­ten Leucht­mit­tel bestückt. Dieses ver­mei­det ein­er­seits eine Blendung, da durch den ver­spiegel­ten Bere­ich in der Lampe der direk­te Blick auf den Glüh­faden aus­geschlossen ist. Ander­er­seits dient das Leucht­mit­tel selb­st als zusät­zlich­er Reflek­tor: das Licht wird vom ver­spiegel­ten Bere­ich reflek­tiert und zurück in den Lam­p­en­schirm gewor­fen. Dort wird das Licht erneut reflek­tiert, wodurch Splü­gen Bräu bre­it gestreutes, indi­rek­tes Licht liefert.

 

 

 

Zwei Pipistrello Tischleuchten spenden Licht in einer ansonsten dunklen Bibliothek

Licht­spender und kun­stvoll gestal­tetes Design-Objekt: die Pip­istrel­lo Tis­chleuchte von Mar­tinel­li Luce

Die berühmte ital­ienis­che Architek­tin und Designer­in Gae Aulen­ti bescherte uns 1965 mit der Tis­chleuchte Pip­istrel­lo eine weit­ere Design-Ikone, die unter anderem in der per­ma­nen­ten Des­ig­nausstel­lung des berühmten New York­er Muse­um of Mod­ern Art (MoMA) zu find­en ist. Die organ­is­che Form der Pip­istrel­lo ist eine Rev­erenz an ihren Namenspa­tron: das ital­ienis­che Wort Pip­istrel­lo bedeutet über­set­zt „Fle­d­er­maus“ und beschreibt damit über­aus tre­f­fend die außergewöhn­liche For­men­sprache dieser Tis­chleucht­en. Der opal­weiße Schirm aus robustem Kun­st­stoff gewährleis­tet eine bre­ite Licht­streu­ung und eine san­fte Lichtab­gabe. Dank der Teleskop­stange im Gestell der Leuchte lässt sich Pip­istrel­lo mit weni­gen Hand­grif­f­en in der Höhe ein­stellen. Je höher Pip­istrel­lo eingestellt wird, umso bre­it­er fällt ihr Lichtkegel aus. Mit­tler­weile bietet der Her­steller Mar­tinel­li Luce diesen Leucht­en­klas­sik­er auch als mod­erne LED-Vari­ante an, sowie als etwas kleinere Minip­ip­istrel­lo, die eben­falls mit LED-Leucht­mit­teln arbeit­et.

 

 

Die Pendelleuchte Semi schwebt über einer Tischgruppe.

Leucht­en­klas­sik­er aus Däne­mark: Semi Pen­delleuchte von Gubi

Die bei­den dänis­chen Design­er Claus Bon­derup und Torsten Tho­rup schufen 1968 mit der Pen­delleuchte Semi eines der bekan­ntesten, dänis­chen Design-Objek­te über­haupt. In den 1970ern erfreute sich Semi wach­sender Beliebtheit bis sie in den 1980ern zum bis dato meistverkauften, dänis­chen Design-Objekt avancierte. Die Idee für Semi war so ein­fach wie ein­leuch­t­end: zwei Rück­en an Rück­en gestellte Viertelkreise bilden die Basis für die charak­ter­is­tis­che Form des Lam­p­en­schirms. Dieser Form ist es auch zu ver­danken, dass Semi ihr Licht in einem beson­ders bre­it­en Kegel nach unten wirft. Somit sorgt die Pen­delleuchte für eine zonierte Beleuch­tung darunter befind­lich­er Objek­te, etwa eines Esstis­ches. Gle­ichzeit­ig wird durch die bre­ite Streu­ung des Licht­es auch die Umge­bung mit­beleuchtet. Semi besticht auch heute noch mit ihrer abso­lut zeit­losen Ästhetik: sie ist min­i­mal­is­tisch und ver­spielt zugle­ich, Retro und gle­ichzeit­ig mod­ern und sum­ma sum­marum ein­fach ein Klas­sik­er, der niemals so richtig in die Jahre kommt.

 

 

Ein Ensemble verschiedener Artemide Tizio Schreibtischleuchten vor grauem Hintergrund.

Die Artemide Tizio war die weltweit erste Schreibtis­chleuchte, die mit Nieder­volt-Halo­gen­leucht­mit­teln arbeit­ete

1972 stellt Artemide seine Schreibtis­chleuchte Tizio erst­ma­lig vor. Design­er Richard Sap­per gelingt mit der Tizio ein absolutes Novum in der Beleuch­tung. Als eine der ersten Leucht­en über­haupt nutzte Tizio die, damals noch junge, Nieder­volt-Halo­gen-Tech­nik, die damals über­wiegend für die Fahrzeug­beleuch­tung einge­set­zt wurde. Sap­per kom­men­tierte einst amüsiert, dass man sich in den Anfangszeit­en tat­säch­lich zur Tankstelle begeben musste, wollte man ein Ersat­zleucht­mit­tel für seine Tizio. Dank der Nieder­volt-Tech­nik kon­nte Sap­per das Gestell der Tizio gän­zlich ohne störende Kabelverbindun­gen konzip­ieren. Die Strom­leitung erfol­gt auss­chließlich über die Leucht­e­n­arme selb­st, eine Berührung ist dank Nieder­volt-Tech­nik abso­lut risiko­los. Neben ihrer Tech­nik besticht Tizio auch durch ihr fil­igranes Design und ihre hohe Flex­i­bil­ität. Sap­per wollte eine Leuchte entwick­eln, die einen hohen Aktion­sra­dius bietet und dabei die Tis­chfläche möglichst gle­ich­mäßig ausleuchtet. Tizio brachte dem erfol­gsver­wöh­n­ten, deutschen Design­er Richard Sap­per eine ganze Rei­he von Ausze­ich­nun­gen ein, so wurde dieser Klas­sik­er der Schreibtis­chbeleuch­tung unter anderem mit dem Com­pas­so d’Oro und dem iF Prod­uct Design Award prämiert.

 

 

Verschiedene Exempalre der Luceplan Costanza beleuchten einen modern eingerichteten Raum.

Die zeit­lose Costan­za von Luce­plan passt auch bestens zu mod­ernem Interieur

1986 erscheint die Stehleuchte Costan­za von Luce­plan und greift das tra­di­tionelle Erschei­n­ungs­bild tra­di­tioneller Tis­chleucht­en mit konisch geformtem Leucht­en­schirm auf. Luce­plan-Mit­grün­der und Design­er Pao­lo Riz­zat­to gestal­tete die Costan­za mit zwei­seit­igem Lich­taus­tritt, der für eine kom­binierte Lichtwirkung sorgt. An der Ober­seite tritt das Licht aus dem Schirm aus und fällt an die Decke, von wo aus es als indi­rek­tes Raum­licht in die Umge­bung verteilt wird. Gle­ichzeit­ig sorgt der Lich­taus­tritt an der Unter­seite für einen Lichtkegel rund um die Costan­za – ide­al als Zonen­licht, etwa als Lese­hil­fe an Ses­sel oder Sofa. Als abso­lut zeit­los­er Leucht­en­klas­sik­er ist Costan­za heute in zahlre­ichen ver­schiede­nen Far­ben und Aus­führun­gen zu haben: Die Ur-Ver­sion Costan­za Ter­ra ste­ht auch mit Ober­flächen in Schwarz oder Weiß zur Auswahl. Die Costan­za Tavo­lo trans­portiert das gelun­gene Design auf eine Tis­chleuchte und die Lady Costan­za schließlich verbindet den charak­ter­is­tis­chen Lam­p­en­schirm mit dem typ­isch geschwun­genen Arm ein­er Bogen­leuchte. Ver­schiedene Pen­del- und Wan­dleucht­en kom­plet­tieren die große Fam­i­lie der Costan­za. Mit­tler­weile sind nahezu alle Vari­anten auch mit energieef­fizien­ter LED-Tech­nik zu haben.

 

 

Die Artemide Tolomeo in den drei Ausführungen "Tavolo", "Mini" und "Micro".

Ein Star unter den Leucht­en: die Artemide Tolomeo-Fam­i­lie

Last but not least möcht­en wir noch die vielle­icht berühmteste Leuchte der Welt vorstellen, die Artemide Tolomeo Tavo­lo. Bere­its 1987 erschienen, hat die Tolomeo von Michele De Luc­chi und Gian­car­lo Fassi­na seit­dem das Bild ein­er Schreibtis­chleuchte definiert. Zahllose Her­steller ver­sucht­en, das Design der Tolomeo auf ihre Pro­duk­te zu über­tra­gen und in nahezu jedem Bau­markt find­et sich heute eine, mehr oder weniger gelun­gene, Kopie der Tolomeo. Als Ikone des Indus­triedesigns hat sie längst Einzug in die mod­erne Pop­kul­tur gehal­ten und wird regelmäßig in TV- und Film­pro­duk­tio­nen gezeigt. So thro­nen auf den Schreibtis­chen der Ermit­tler von „Navy CIS“ eben­so einige Tolomeos, wie auf dem Tisch von Alan Shore aus der Anwaltsserie „Boston Legal“. Als Ikone der Beleuch­tung ist die Tolomeo Tavo­lo heute Exponat in vie­len, bekan­nten Museen dieser Welt und kon­nte sich einige, renom­mierte Design­preise sich­ern, darunter den Com­pas­so d’Oro und den iF Prod­uct Design Award. Tolomeo Tavo­lo glänzt mit hoher Flex­i­bil­ität, iko­nen­haftem Design und exzel­len­ter Lichtqual­ität. Die aus­ge­feilte Kon­struk­tion mit dem Seilzug-Sys­tem sorgt für per­fek­te Sta­bil­ität, ganz gle­ich in welch­er Posi­tion die Tolomeo eingestellt wurde. Der große Erfolg der Schreibtis­chleuchte führte dazu, dass die Tolomeo-Fam­i­lie im Laufe der Jahre immer mehr anwuchs. Lese­leucht­en, wie die Tolomeo Let­tura, Stehleucht­en, wie die Tolomeo Mega Ter­ra, oder Pen­delleucht­en, wie die Tolomeo Sospen­sione Decen­tra­ta bedi­enen ver­schieden­ste Beleuch­tungsauf­gaben, weisen aber alle­samt das charak­ter­is­tis­che Tolomeo-Design mit den flex­i­bel ein­stell­baren Armen auf. Mit­tler­weile sind nahezu alle Vari­anten der Tolomeo-Fam­i­lie auch mit energieef­fizien­ter LED-Tech­nolo­gie erhältlich. Die Leucht­en der My white Light-Rei­he ver­fü­gen sog­ar über eine ein­stell­bare Licht­farbe und lassen sich somit per­fekt an die eige­nen Bedürfnisse anpassen.


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