terminus

Jasper Morrison

*1959

Erforscher des Super-Normalen

Mit den Kategorien Luxus und Dekoration kann Jasper Morrison nicht viel anfangen. Er will Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs entwerfen, die nicht bloß durch eine spezielle Form auffallen. Seiner Auffassung nach muss ein Objekt mittels seiner schlichten Funktionalität überzeugen. Daher wählt Morrison für seine Schöpfungen stets eine einfache und unprätentiöse Formensprache, die er auch als das Super-Normale bezeichnet. Mit diesem Ansatz begeistert er nicht nur die Fachpresse, sondern auch die Käufer und Hersteller seiner Produkte. Mittlerweile zählt Jasper Morrison zu den erfolgreichsten Designern Europas. Seine Entwürfe entstehen u. a. in Kooperation mit Flos, Alessi, Magis, Rosenthal, Rowenta als auch Vitra. Beispielhaft für sein reduziertes Design ist die Glo-Ball Stehleuchte, die er für den italienischen Leuchtenhersteller Flos entworfen hat. Ihr satinierter beinahe kugelförmiger Glasdiffusor beeindruckt durch seine subtile Gestalt.

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Zu Beginn seiner Karriere arbeitet Jasper Morrison noch nicht unmittelbar in seinem bekannten, reduzierten Stil. Im Gegenteil, sein „Thinking Man’s Chair“, den er für Cappelini entwickelt, besitzt mit seinen geschwungenen Armlehnen einen ausgeprägten, postmodernen Gestus. Doch lassen sich auch in diesem ersten Entwurf von Morrison schon Ansätze einer Faszination für das Einfache erkennen. Diese stammt aus der Studienzeit, als er an der Berliner Universität der Künste Design studierte. Dort kam der junge Designer mit den Werken von Dieter Rahms in Berührung, die ihn maßgeblich beeinflussten. Dies blieb auch Rolf Fehlbaum, seines Zeichens Geschäftsführer von Vitra, nicht verborgen. Seitdem entwirft Jasper Morrison in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Möbelhersteller zahlreiche Stühle, Sessel und Sofas in seinem charakteristischen, minimalistischen Stil.

Die Glo-Ball-Serie, die Jasper Morrison für Flos entwickelte, zeichnet sich wie seine Möbelentwürfe durch ihre subtile und reduzierte Formensprache aus. Alle Varianten – sei es als Pendel-, Tisch-, Wand- oder Stehleuchte – des Lichtspenders ziehen, durch ihren annähernd kugelförmigen, satinierten Glasdiffusor die Aufmerksamkeit auf sich. Zugleich verströmen sie ihr sanftes Raumlicht gleichmäßig und ohne zu blenden in alle Richtungen. So qualifizieren sich die Leuchten von Jasper Morrison als praktische und funktionale Beleuchtungslösung für das gesamte Haus.


Jasper Morrison und die Faszination des Einfachen

Ein prägendes Ereignis in der Karriere von Jasper Morrison war der Auftrag der Gestaltung der Hannoverischen Straßenbahn. Anders als bei vielen Produkten, die er für Designmarken entwickelte, spielten Begriffe wie Luxus und Dekor eine weit untergeordnete Rolle. Stattdessen ging es darum, stets die Funktion des Entwurfs im Blick zu haben, schließlich würden täglich mehrere Tausend Menschen mit der Straßenbahn fahren. Dieser Zugang schärfte Morrisons Blick für das Wesentliche eines Entwurfs: Ein Gegenstand muss durch seine praktische Funktion und nicht durch den Namen eines Designers überzeugen.

Daher eröffnete Jasper Morrison im Jahr 2006 gemeinsam mit Designer Naoto Fukasawa eine Ausstellung zum Thema des „Super-Normalen“. In dieser Schau präsentierten sie eigene Entwürfe direkt neben alltäglich Gegenständen und Schöpfungen anderer Designer. Der Clou lag darin, dass kein Objekt mit einem Namensschild versehen war, das auf den Autor oder den Hersteller schließen ließ. Ziel war es, den Gegenstand für sich selbst wirken zu lassen. Diesen Ansatz übernahm Jasper Morrison auch für einen kleinen Shop, den er in seinem Londoner Studio betreibt. Dort verkauft er seine eigenen Entwürfe neben anderen ganz alltäglichen Objekten. Der Kunde soll anhand des Entwurfs selbst entscheiden können, ob er ihn kaufen möchte. Nicht der Name, sondern das Design selbst steht im Vordergrund.

Im Bereich des Leuchtendesigns trägt dieser neue Ansatz von Jasper Morrison mit der Smithfield Pendelleuchte Früchte. Ihr schlichter Aluminium-Korpus mit einem Durchmesser von 60 cm wird durch einen Kunststoffdiffusor abgeschlossen. So strahlt sie stets perfekt entblendetes Zonenlicht nach unten ab und verwöhnt somit insbesondere Esstische mit einer gemütlichen Atmosphäre. Kein Detail lenkt von ihrer primären Funktion ab, wodurch sie sich vortrefflich in zahlreiche Umgebungen einfügt, ohne abzulenken. Dabei ließ sich Jasper Morrison von alten Marktleuchten auf dem Londoner Smithfield Market beeinflussen, die durch eine schlichte Eleganz zu überzeugen wissen. Auch als Deckenleuchte verströmt Smithfield warm-weißes, entblendetes Licht.


Jasper Morrison: preisgekrönter Designer

Im Laufe der Jahre erhielt Jasper Morrison zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Dazu zählen der Red Dot Award, der iF Design Award sowie der Design Plus Award und die Auszeichnung mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.
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